Asset Publisher

IMAGO / Hindustan Times
Laporan negara

Balanceakt am Persischen Golf: Indiens Beziehungen zum Iran in der aktuellen Krise

dari Christoph Eugen Stich

Hormuz, Chabahar und die Grenzen strategischer Autonomie

Die jüngsten Ereignisse am Persischen Golf zeigen, wie stark auch asiatische Staaten von der Stabilität in der Region abhängig sind. Besonders Indien steht vor einem außenpolitischen Balanceakt: Einerseits bestehen enge Beziehungen zu den USA und Israel, andererseits bleibt der Iran ein wichtiger Partner für Energieversorgung und regionale Konnektivität. Die aktuelle Krise wirft daher die Frage auf, wie Indien seine strategische Autonomie bewahren kann, ohne eigene wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen zu gefährden. Der Länderbericht ordnet die Bedeutung der Beziehungen zwischen Indien und Iran vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen ein.

Asset Publisher

Berbagi

Beziehungen inmitten der Krise – historisch und pragmatisch

Am 28.02.2026 begannen die USA und Israel mit einer Serie von Luft- und Raketenangriffen auf den Iran, in deren Folge Ayatollah Chomeini ums Leben kam. Dieser Militärschlag stellte den Beginn eines Krieges dar, der sich schnell auf den gesamten Persischen Golf ausweitete. Iranische Gegenschläge trafen amerikanische Einrichtungen in verschiedenen Ländern der Region, aber auch zivile Gebiete wurden zum Ziel. Nach vorangegangenen Drohungen wurden ab Anfang März 2026 wiederholt Schiffe in der Straße von Hormuz durch den Iran angegriffen, was den dortigen Schiffsverkehr de facto zu Stillstand brachte und die größten Störungen der weltweiten Energieversorgung seit Jahrzehnten zu Folge hatte.[1]

Besonders betroffen sind Staaten mit einer hohen Importabhängigkeit von Energie, darunter auch Indien. Die Bedeutung der aktuellen Krise für Indien wird erst vor dem Hintergrund der historisch gewachsenen und überwiegend pragmatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten deutlich.

Tatsächlich reichen diese Verbindungen bis in die Antike zurück: Handelsrouten führten zu kulturellem Austausch und insbesondere im mittelalterlichen Indien lassen sich persische Einflüsse in Verwaltung, Kultur und Gesellschaft finden.[2] Bis heute werden diese historischen Verbindungen von beiden Seiten betont. Ein Freundschaftsvertrag im Jahr 1950 bestärkte diplomatische Beziehungen und trotz der iranischen Nähe zu Pakistan und der unterschiedlichen geopolitischen Ausrichtung unterhielt man stabile Beziehungen in der Folgezeit, was sich auch durch zahlreiche bilaterale Treffen in der Vergangenheit zeigte.[3] Einen Einschnitt stellte die iranische Revolution im Jahr 1979 dar: Der Iran wurde international isolierter und veränderte grundlegend seine Außenpolitik.[4]

Insbesondere aufgrund regionaler Interessen brechen die Beziehungen zwischen Iran und Indien jedoch nicht vollständig ab. Heute findet man eine pragmatische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern vor, da der Iran für Indien insbesondere in den Bereichen Energie und zentralasiatischen Einfluss wichtig ist, aber auch die Bekämpfung der Taliban in Afghanistan im Interesse beider Staaten lag.[5]

Der Iran bleibt also ein durchaus wichtiger Partner – trotz enger Beziehungen Indiens zu den USA, der EU und Israel.[6] Die Ambivalenz der Beziehungen zu den Ländern in der Region wird umso deutlicher, wenn man berücksichtigt, dass Premierminister Modi nur zwei Tage vor dem Angriff Israel besuchte und Gespräche über Sicherheit, Technologie und strategische Kooperation führte.[7]

Auch zu den Golfstaaten, insbesondere zu Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten baute Indien seine Beziehungen zuletzt erheblich aus. Neben der Energieversorgung spielt vor allem auch die große indische Diaspora in den Ländern eine zentrale Rolle.[8]

Gerade aus diesen Verhältnissen ergibt sich der außenpolitische Balanceakt Indiens: Neu-Delhi ist darauf angewiesen, seine Partnerschaften mit den USA, Israel und den Golfstaaten weiter zu vertiefen, da diese für die wirtschaftliche Entwicklung, technologische Modernisierung und sicherheitspolitische Zusammenarbeit, sowie den Großteil der Energieimporte von zentraler Bedeutung sind. Gleichzeitig darf die für Energieversorgung, regionale Konnektivität und den Zugang zu Zentralasien wichtige Kooperation mit dem Iran nicht gefährdet werden. Dieses fragile Gleichgewicht zu wahren, bildet das Kernproblem indischer Außenpolitik in der Region und wird mit der Krise zunehmend auf die Probe gestellt – umso deutlicher mit Blick auf die entscheidende Rolle maritimer Routen am Persischen Golf.

 

Chabahar, Energieversorgung und Indiens Konnektivitätsstrategie

Die strategische Position des Irans in Bezug auf die Energieversorgung Indiens lässt sich anhand der Straße von Hormuz verdeutlichen, deren Passierbarkeit de facto vom Iran kontrolliert wird. Als einer der größten Energieimporteure der Welt muss Indien etwa 90 % des Rohölbedarfs im Ausland kaufen, wovon etwa 45 - 50 % aus der Nahostregion stammen und damit von Stabilität in der Region und einer offenen Straße von Hormuz abhängig sind.[9]

Ein weiterer Faktor wird oftmals vergessen: Große Teile der LNG[10]- und LPG[11]-Lieferungen kommen ebenfalls über diese Route nach Indien. LPG ist in Indien essenziell für das Kochen in Haushalten, die Gastronomie, aber auch für die Industrie. Etwa 60 % der Gesamtmenge des importierten LPGs müssen importiert werden – wovon ca. 90 % die Straße von Hormuz passiert.[12]

Neben der Energieversorgung stellt der Iran für Indien eine wesentliche Rolle beim Zugang zu Afghanistan und Zentralasien dar. Insbesondere das Chabahar-Hafenprojekt, welches als eines der wichtigsten strategischen Infrastrukturprojekte Indiens im Ausland gilt, muss in diesem Zusammenhang näher betrachtet werden.[13] Der Hafen Chabahar liegt im Südosten des Irans am Golf von Oman und wird von Indien maßgeblich mitentwickelt und mitfinanziert. Der Grund hierfür ist, dass der Hafen indischen Schiffen einen direkten Zugang zum Iran, Afghanistan und Zentralasien verschafft, wobei man Pakistan umgeht. Zudem möchte man dabei eine Alternative zum chinesischen Einfluss in der Region darstellen – als Teil einer größeren Konnektivitätsstrategie.[14]

Der Hafen gehört zum International North-South Transport Corridor (INSTC) und verläuft unabhängig von China und Pakistan.[15] Auf diese Weise kann Indien seine Rolle als Regionalmacht stärken. Dieser Ansatz wird umso deutlicher, wenn man einen Blick auf die Karte wirft: Chabahar liegt nahe Gwadar in Pakistan, das einen Teil des China-Pakistan Economic Corridors (CPEC) darstellt. Durch eigene Infrastrukturprojekte in geographischer Nähe zu konkurrierenden Mächten möchte man somit ein Gegengewicht darstellen und auf lange Sicht von Pakistan und China unabhängige und nicht kontrollierbare Handelsrouten nach Eurasien schaffen.[16]

US-Sanktionen gegen Iran verzögerten in der Vergangenheit jedoch den Ausbau des Hafens: Banken, Versicherungen und Reedereien war zuletzt zurückhaltend, was große Investitionen in das Projekt anging, wobei das Vorhaben zu keinem Zeitpunkt gestoppt wurde.[17] Auch hier wiederum zeigt sich die strategische Sonderrolle und die außenpolitische Autonomie Indiens: Chabahar wurde von den US-Sanktionen teilweise ausgenommen, während gleichzeitig Indien und Iran die Zusammenarbeit bezüglich des Hafens in jüngster Vergangenheit verlängerten und eine langfristige Nutzung geplant wurde.[18]

 

Strategische Autonomie unter Druck

Besonders aufgrund der aktuellen Unsicherheiten in der Region wächst die Bedeutung einer Anlaufstelle und Stabilität in der Region. Die aktuelle Lage macht die dahingehende Verwundbarkeit Indiens deutlich: Die Lieferprobleme führten in den letzten Wochen insbesondere zu einer geringeren Verfügbarkeit von LPG, woraufhin die Regierung die Versorgung der Haushalte priorisierte und sowohl Industrie, als auch Gastronomie den Verbrauch reduzieren mussten. Diese Vorgänge sind im Alltag durchaus bemerkbar: Kleinere Restaurants verringern ihr Angebot oder machen beim Bestellvorgang auf längere Wartezeiten aufmerksam, da das Essen teilweise über dem Feuer zubereitet werden muss.[19]

Um weitere Lieferverzögerungen zu verhindern, setzt Indien Marineeinheiten ein, um Handelsrouten zu sichern und Tanker zu eskortieren. Dieser Einsatz ist Teil der größeren Operation Sankalp, die seit 2019 hauptsächlich den Transit indischer Schiffe durch die Straße von Hormuz sichern soll.[20] Gleichzeitig hält Indien diplomatische Kanäle zu Teheran offen und es gibt zuletzt Berichte über Gespräche zwischen den beiden Ländern, die eine freie Passage sichern sollen. Laut Medienberichten fordert der Iran im Gegenzug die Freigabe dreier festgesetzter Tanker, die mit dem Iran in Verbindung stehen und sich im Moment in Mumbai befinden.[21] Bisher konnten durch diese interessengeleitete Politik in den letzten Tagen immer wieder Tanker unter indischer Flagge die Straße passieren, ohne dass es dabei zu Zwischenfällen kam.[22]

Diese ‚Mehrfach-Ausrichtung‘ der indischen Außenpolitik zeigte sich ebenfalls diplomatisch, am Auftritt des stellvertretenden iranischen Außenministers Saeed Khatibzadeh beim sicherheitspolitischen Raisina-Dialog Anfang März in Neu-Delhi, bei dem er die Handlungen Irans rechtfertigte.[23] Zwar wurde auch Israel und den USA eine Bühne geboten, dennoch bemühte man sich um die Teilnahme aller Parteien.

Aus indischer Sicht lässt sich folgendes Bild zeichnen: Die Beziehungen zum Iran bleiben aufgrund strategischer Überlegungen enorm wichtig und sie entscheiden über Energieversorgung und Konnektivität. Auch auf lange Sicht zeichnet sich eine Weiterführung der pragmatischen Partnerschaft mit dem Iran ab, da die Aufrechterhaltung des Projekts des Chabahar-Hafen hohe politische Priorität genießt. Die aktuelle Krise macht zudem deutlich, dass man von einer freien Passage der Straße von Hormuz durchaus abhängig ist. Daraus lässt sich schließen, dass Indien trotz der Angriffe der USA und Israels die außenpolitische Autonomie bewahren möchte und an der pragmatischen Zusammenarbeit mit dem Iran auch in Zukunft festhalten wird.

 

[1] Auswärtiges Amt: Iran. Reise- und Sicherheitshinweise. In: AA (https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/iransicherheit-202396); Landeszentrale für politische Bildung: Aktuelle Entwicklungen rund um den Angriff Israels und der USA auf den Iran. In: lpb.bw (https://www.lpb-bw.de/nahostkonflikt#c98714); Lloyd´s List: Nine commercial vessels hit in Middle East Gulf attacks so far. In: Lloyd´s List, 05.03.26 (https://www.lloydslist.com/LL1156531/Nine-commercial-vessels-hit-in-middle-east-gulf-attacks-so-far); Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg: Iran. Eine Konfliktanalyse aus friedenspädagogischer Sicht. In: friedensbildung-bw (https://www.friedensbildung-bw.de/iran-konflikt#c103270).

[2] Embassy of India, Tehran, Iran: India-Iran Relations. In: indianembassytehran (https://www.indianembassytehran.gov.in/eoithr_pages/MTY); External Affairs: India-Iran Relations: Strategic Pillars of a Civilizational Partnership in a Changing Geopolitical Landscape. In: ExternalAffairs, June 2025 (https://www.externalaffairs.in/2025/06/india-iran-relations-strategic-pillars.html).

[3] Embassy of India, Tehran, Iran: India-Iran Relations; External Affairs: India-Iran Relations.

[4] Kamalakaran, Ajay: India and Iran. How India found common ground with Iran after the Shah´s fall in 1979. In: ScrollIn, 25.03.2026 (https://scroll.in/magazine/1091583/how-india-found-common-ground-with-iran-after-the-shahs-fall-in-1979).

[5] Kamalakaran: India and Iran; Susmita Modak: Why Iran Continues To Maintain Close Ties With India Despite Ist Relations With US And Israel. In: the hans India,11.03.26 (https://www.thehansindia.com/news/national/why-iran-continues-to-maintain-close-ties-with-india-despite-its-relations-with-us-and-israel-1055524).

[6] Modak: Close Ties.

[7] Ministry of External Affairs: Prime Minister received by Prime Minister of Isreal on arrival in Tel Aviv. In: Government of India, 25.02.26 (https://www.mea.gov.in/press-releases.htm?dtl/40820/Prime_Minister_received_by_Prime_Minister_of_Israel_on_arrival_in_Tel_Aviv_February_25_2026); Mollan, Cherylann: India and Israel pledge to boost ties in defence and technology. In: BBC, 26.02.26 (https://www.bbc.com/news/articles/cly14vppym2o).

[8] Embassy of India, Riyadh, Saudi Arabia: India-GCC relations. In: indianembassyriyadh (https://www.eoiriyadh.gov.in/page/india-gcc-relations/).

[9] Gera, Ishaan: India´s trade exposure to Strait of Hormuz higher than many Asian peers. In: moneycontrol, 10.03.26 (https://www.moneycontrol.com/news/business/economy/india-s-trade-exposure-to-strait-of-hormuz-higher-than-many-asian-peers-13855874.html); Jain, Smriti: India’s energy security exposure to Middle East: How much oil, LPG, LNG reserves do we have?. In: Times of India, 06.03.26 (https://timesofindia.indiatimes.com/business/india-business/us-israel-iran-war-impact-on-indias-energy-security-exposure-to-middle-east-how-much-oil-lpg-lng-reserves-do-we-have/articleshow/128975545.cms); Palit, Amitendu: India´s Energy Security Challenge: Diversifying Crude Oil Imports. In: ISAS – Institute of South Asian Studies, 19.01.26 (https://www.isas.nus.edu.sg/papers/indias-energy-security-challenge-diversifying-crude-oil-imports/).

[10] Liquified Natural Gas.

[11] Liquified Petroleum Gas.

[12] Garg, Vibhuti/Jain, Purva: Energy power play: India´s oil and gas strategy amid US-Iran tensions. In: Institute for Energy Economics and Financial Analysis, 20.03.26 (https://ieefa.org/resources/energy-power-play-indias-oil-and-gas-strategy-amid-us-iran-tensions); Rao, Archana: India´s Crude Oil Tracker 2026: Supply Diversification and Energy Security Measures. In: India Briefing, 16.03.26 (https://www.india-briefing.com/news/indias-oil-supply-hormuz-diversification-strategy-43381.html).

[13] Modak: Close Ties.

[14] Embassy of India, Tehran, Iran: India-Iran Relations; Pant, Harsh V./Mishra, Vivek: Chabahar: A Difficult Port of Call For India. In: ORF, 23.01.26 (https://www.orfonline.org/research/chabahar-a-difficult-port-of-call-for-india); Srivastava, Subhadra: Why Chabahar port matters to India: 5 strategic reasons New Delhi cannot walk away from Iran´s port. In: WION, 18.01.26 (https://www.wionews.com/photos/why-chabahar-matters-to-india-5-reasons-india-cannot-walk-away-from-iran-s-key-port-1768740365673/1768740365674); Wani, Ayjaz: INSTC Easter Corridor: India´s Gateway to central Asia. In: ORF, 27.11.25 (https://www.orfonline.org/expert-speak/instc-eastern-corridor-india-s-gateway-to-central-asia).

[15] Asia Regional Integration Center: International North-South Transport Corridor (INSTC). In: ARIC (https://aric.adb.org/initiative/international-north-south-transport-corridor; Wani: INSTC.

[16] PMF IAS: Chabahar Port. In: PMF IAS (https://www.pmfias.com/chabahar-port/); Srivastava: Chabahar; Wani: INSTC; Weiwei, Xu/Haipei, Cui: Gwadar Port expansion to boost growth. In: China Daily, 07.10.25 (https://global.chinadaily.com.cn/a/202507/10/WS686f15caa31000e9a573b318.html).

[17] Pant/Mishra: Chabahar.

[18] Pant/Mishra: Chabahar; Srivastava: Chabahar; TOI News Desk: India remains engaged with US on Chabahar Port sanctions; meets $120 million obligation. In: The Times of India, 24.03.26 (https://timesofindia.indiatimes.com/india/india-remains-engaged-with-us-on-chabahar-port-sanctions-meets-120-million-obligation/articleshow/129783831.cms).

[19] Hassan, Aakash: „Waiting for days“: India feels impact of gas supply chain disruption amid Iran conflict. In: The Guardian, 19.03.26 (https://www.theguardian.com/world/2026/mar/19/india-liquefied-petroleum-gas-lpg-supply-chain-disruption-iran-conflict); Verma, Nidhi: India´s LPG consumption declines due to shortages in wake of Iran war. In: Reuters, 16.03.26 (https://www.reuters.com/business/energy/indias-lpg-consumption-declines-due-shortages-wake-iran-war-2026-03-16/).

[20] Trivedi, Saurabh/Ghosh, Saptaparno: Naval warships escort Indian vessels from the Gulf of Oman. In: The Hindu, 17.03.26 (https://www.thehindu.com/news/national/naval-ships-escort-indian-vessels-from-gulf-of-oman/article70750900.ece).

[21] Sharma, Saurabh/Das, Krishna N.: Exclusive: As India seeks Hormuz safe passage, Tehran asks for return of seized tankers, sources say. In: Reuters, 16.03.26 (https://www.reuters.com/world/india/india-seeks-hormuz-safe-passage-tehran-asks-return-seized-tankers-sources-say-2026-03-16/); TOI News Desk: The balancing act: How India is stepping up engagement with Iran as Hormus crisis deepens. In: The Times of India, 16.03.26 (https://timesofindia.indiatimes.com/india/the-balancing-act-how-india-is-stepping-up-engagement-with-iran-as-hormuz-crisis-deepens/articleshow/129601438.cms).

[22] ET Online: Two Indian LPG carriers transit Strait of Hormuz amid LPG crisis. In: The Economic Times, 23.03.26 (https://economictimes.indiatimes.com/industry/energy/oil-gas/two-indian-lpg-carriers-transit-strait-of-hormuz-amid-lpg-crisis/articleshow/129745243.cms).

[23] Padmanabhan, Keshav: „This is a TV reality show, no understanding why US & Israel started this“ – Irans´s deputy foreign minister. In: The Print, 06.03.26 (https://theprint.in/diplomacy/this-is-a-tv-reality-show-no-understanding-why-us-israel-started-this-irans-deputy-foreign-minister/2871322/).

Asset Publisher

Kontak Dr. Adrian Haack
Portrait Adrian Haack
Leiter des Auslandsbüros Indien
adrian.haack@kas.de +91 26113520 /
+91 11 45506834
+91 11 45506836
Laporan negara
IMAGO / ZUMA Press Wire
3 Maret 2026
Baca sekarang
Laporan negara
IMAGO / NurPhoto
1 April 2026
Baca sekarang

comment-portlet

Asset Publisher

Tentang seri ini

Konrad-Adenauer-Stiftung mempunyai perwakilan dengan kantor sendiri di lima benua di sekitar 70 negara. Para pejabat setempat dapat memberi liputan terpercaya tentang kejadian-kejadian aktuil dan perkembangan jangka panjang di negara tempat mereka ditugaskan. Melalui tinjauan-tinjauan mereka, para pengunjung situs internet Konrad-Adenauer-Stiftung akan memperoleh analisa eksklusif, informasi latar belakang dan evaluasi.