フォーラム

Bellum et Artes

Von der Kunst, den Krieg nicht zu führen

Thomas-von-Aquin-Wochenende

詳細

Tod auf dem Schlachtfeld - Stefano della Bella, 1645_48; Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden Stefano della Bella, Tod auf dem Schlachtfeld, Radierung , ca. 1640-50
Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Anmeldung

​​​​​​​Die Teilnehmergebühr beträgt 100 € pro Person. Im Teilnehmerbeitrag sind die Kosten für die Unterkunft und für die im Programm ausgewiesenen Mahlzeiten (ohne Getränke) enthalten. Getränke und sonstige Leistungen sind vor Ort bitte selbst zu zahlen. Ebenfalls ist die Führung am Sonntag enthalten. Teilen Sie uns bitte bei der Anmeldung mit, ob Sie an der Führung am Sonntag teilnehmen möchten.

 


 

Der Dreißigjährige Krieg war eine Tragödie. Er hat sich in Europas kollektives Gedächtnis eingeschrieben. Seine Auswirkungen erstreckten sich auf den ganzen Kontinent. Gewalt, Hunger und Seuchen dezimierten die Bevölkerung mancherorts um bis zu sechzig Prozent, verwüsteten ganze Regionen und setzten Flüchtlingsströme in Bewegung. Zahllose Erinnerungen und Aufzeichnungen von Augenzeugen schildern anschaulich das Leid der zivilen Bevölkerung und der Soldaten.

Auch die Künste und Künstler waren von den Wirren des Krieges betroffen. Doch die künstlerische Entwicklung kam während dieser Zeit keineswegs zum Erliegen, vielmehr generierte der Krieg neue Themen und Einsatzfelder. Denn auch im Krieg spielten Kunst und Kunstwerke eine bedeutende Rolle – als diplomatische Geschenke, zur Dokumentation von Kriegshandlungen, zur Repräsentation siegreicher Feldherren, als Memoria gefallener Kriegshelden und nicht zuletzt als allseits begehrte Beuteobjekte.

Als wichtigste protestantische Macht im Heiligen Römischen Reich war die Politik und Diplomatie Sachsens während des Dreißigjährigen Krieges stets um Friedenssicherung bemüht. Auch die Künste am Dresdner Hof spiegeln die wechselvollen Ereignisse des Kriegsverlaufs und die besondere Rolle Sachsens wider.

Am Ende des Krieges lag Europa in Trümmern, war politisch neu geordnet und sein kulturelles Erbe umverteilt. Im Werkstattgespräch mit den Kuratorinnen der Ausstellung „Bellum et Artes“ wollen wir u. a. die Rolle der europäischen Kunstsammlungen für das gemeinsame historische Erbe Europas reflektieren.

プログラム

Freitag, 17.09.

18.00 Uhr Abendessen

19.30 Uhr Begrüßung und Vorstellung

Dr. Joachim Klose

Einführung: Kampf um Macht und politischen Einfluss innerhalb Europas: 400 Jahre Dreißigjähriger Krieg

Susanne Jaeger

Ausklang in der Scheune

Samstag, 18.09.

08.00 Uhr Frühstück

09.00 Uhr Künstler und Künste im Krieg: Zwischen Diplomatie und Repräsentation I

Susanne Jaeger

10.30 Uhr Kaffeepause

10.45 Uhr Künstler und Künste im Krieg: Zwischen Diplomatie und Repräsentation II

Susanne Jaeger

12.00 Uhr Mittagessen

14.30 Uhr Kaffee und Kuchen

15.00 Uhr Die Kunstsammlungen und das historische Erbe Europas I: Auswirkungen von Flucht und Migration im Wandel der Zeiten

Theda Jürjens

16.45 Uhr Pause

17.00 Uhr Die Kunstsammlungen und das historische Erbe Europas II: Zur Debatte der Beutekunst

Theda Jürjens

18.00 Uhr Abendessen

Offener Abend

Sonntag, 19.09.

08.00 Uhr Frühstück

09.00 Uhr Abschlussrunde

10.30 Uhr Gottesdienst

12.00 Uhr Mittagessen

Abreise

15.00 - 17.00 Uhr Führung durch die Ausstellung "Bellum et Artes"

Treffpunkt: Kleiner Schlosshof, Residenzschloss Dresden

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会場

Bildungsgut Schmochtitz
Schmochtitz 1,
02625 Bautzen
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スピーカー

  • Susanne Jaeger
    • Kuratorin des Ausstellungsprojektes "Bellum et Artes"
    • Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa
    • Dresden
  • Theda Jürjens
    • Kuratorin des Ausstellungsprojektes "Bellum et Artes"
    • Staatliche Kunstsammlungen Dresden
コンタクト

Dr. Joachim Klose

Dr

Landesbeauftragter und Leiter Politisches Bildungsforum Sachsen

joachim.klose@kas.de +49 351 563446-0 +49 351 563446-10
コンタクト

Ulrike Büchel

Ulrike Büchel bild

Referentin Politisches Bildungsforum Sachsen

ulrike.buechel@kas.de +49 351 56344616 +49 351 563446-10
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