Детали
Unfreiheit, politische Verfolgung, staatliche Repression – in unserem demokratischen System erscheint all das heute glücklicherweise undenkbar. Dennoch ist es von zentraler Bedeutung, wachsam zu bleiben und unsere Demokratie sowie unsere Grundrechte nicht nur zu schätzen, sondern aktiv zu schützen und zu verteidigen.
Um einen eindrücklichen Einblick in das Leben unter einer Diktatur zu erhalten, laden wir Sie herzlich zu einem besonderen Zeitzeugengespräch mit Mario Röllig ein. Als ehemaliger politischer Häftling der DDR berichtet er aus erster Hand von Überwachung, Ausgrenzung und Haft – und macht die Mechanismen staatlicher Repression hautnah erfahrbar.
Aufgrund seiner politischen Haltung und Lebensweise geriet Mario Röllig bereits in jungen Jahren ins Visier der Staatssicherheit. Er wurde verfolgt, inhaftiert und schließlich ausgebürgert. Heute engagiert er sich insbesondere in der Bildungsarbeit mit jungen Menschen und vermittelt eindrucksvoll die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten.
In seinem Vortrag gibt er authentische Einblicke in den Alltag in der DDR, die Arbeitsweise der Stasi sowie die persönlichen Konsequenzen politischer Unfreiheit. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Selm durchgeführt. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Programmablauf:
18.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Manon Pirags, stellv. Leitung der VHS Selm
Malte Bock, Referent im Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
18.15 Uhr
Impuls
Mario Röllig
DDR-Zeitzeuge
19.00 Uhr
Gespräch und Fragen aus dem Publikum