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XIX Internationale Sicherheitskonferenz Forte de Copacabana

Bedrohungen ohne Grenzen: Sind wir in der Lage, die Herausforderungen zu bewältigen?

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Bedrohungen ohne Grenzen: Sind wir in der Lage, die Herausforderungen zu bewältigen?

Die Frage der globalen Sicherheit war in der jüngeren Geschichte selten so drängend. Die aktuelle internationale Lage zeigt, dass die neuen Bedrohungen keine geografischen Grenzen kennen. Die zunehmenden geopolitischen Spannungen in Europa, verschärft durch den russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 und die Covid-Pandemie in den letzten zwei Jahren, machen eine stärkere Mobilisierung der internationalen Gemeinschaft für den Multilateralismus und die gemeinsame Bewältigung von Sicherheits- und Verteidigungsfragen unumgänglich.     

Die globale Instabilität nach dem militärischen Einmarsch Russlands in die Ukraine erfordert, dass manche Bedrohungen aus sicherheitspolitischer Sicht gemeinsam angegangen werden, um nicht nur effizienter zu reagieren, sondern auch die sekundären Effekte der jüngsten Ereignisse zu berücksichtigen. Wichtige Themen wie Energieversorgung, Lebensmittelsicherheit, Cybersicherheit und auch die Auswirkungen der Klimakrise sind von dieser Situation unmittelbar betroffen. 

Die Herausforderungen, denen sich Länder und multilaterale Organisationen stellen müssen, sind vielfältig: (illegale) Migration, Gewalt, Vertreibung, Rassismus gegen Flüchtlinge, Evakuierungen, Konflikte um Energiequellen, Krankheiten, Cyberangriffe und andere Themen. Diese Bedrohungen sind Teil der Folgen von sozioökologischen, klimatischen und technologischen Ungleichgewichten. Diese verschärfen den Hunger, ungleichen Zugang zu grundlegenden Ressourcen und zur Gesundheit, den Verlust der biologischen Vielfalt und der Fähigkeit, Sicherheit und Schutz zu bieten. 

Unsere diesjährige Konferenz, die am 30. Juni und 1. Juli 2022 stattfinden wird, widmet sich dem Thema „Bedrohungen ohne Grenzen: Sind wir in der Lage, die Herausforderungen zu bewältigen?“. Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir Debatten über mögliche Lösungen zur Abschwächung globaler Sicherheitsprobleme über die traditionellen Grenzen hinaus anregen und eine engere Zusammenarbeit zwischen Europa und Lateinamerika im Rahmen der Diskussionen in vier thematischen Panels fördern: 

- Klimawandel und Energiekrise: die neuen Schlachtfelder im Wandel 

- Lebensgrundlagen in Gefahr: Wasser- und Nahrungsmittelsicherheit

- Covid-19: einer für alle und alle für einen?   Bekämpfung der durch die Pandemie verursachten Bedrohungen

- Zusammenarbeit für technologische Sicherheit: künstliche Intelligenz und Cyberkriegsführung 

Eine Debatte, die nicht nur die unmittelbaren Auswirkungen bewaffneter Konflikte im Blick hat, sondern sich auch mit allen Möglichkeiten und Risiken auseinandersetzt, die im aktuellen Kontext der internationalen Sicherheit auf dem Spiel stehen, ist unerlässlich. Diese ist das Ziel der 19. Konferenz für Internationale Sicherheit Forte de Copacabana.

Laden Sie das vollständige Programm hier herunter.

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30. JUNI 2022

Begrüßung | 9:00-9:20 (Uhrzeit Brasília) | 14:00-14:20 (Uhrzeit Brüssel)

 

Anja Czymmeck, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Brasilien

André Clark, Berater des Brasilianischen Zentrums für Internationale Beziehungen (CEBRI) und Vizepräsident des Hubs Lateinamerika von Siemens Engergy und Geschäftsführer von Siemens Engergy Brasilien

Ignacio Ybáñez, Botschafter der Europäischen Union in Brasilien (EUDEL)

 

ERÖFFNUNGSPANEL | 09:20-10:30 (Uhrzeit Brasília) | 14:20-15:30 (Uhrzeit Brüssel)

 

Raul Jungmann, Ehemaliger brasilianischer Minister für Agrarreform, Verteidigung und innere Sicherheit

Roderich Kiesewetter, Abgeordneter des Deutschen Bundestags und Obmann im Auswärtigen Ausschuss der CDU/CSU-Fraktion

Pawel Herczynski, Generaldirektor für Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik und Krisenreaktion des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EEAS)

 

Moderation: Leila Sterenberg, Moderatorin und Reporterin bei GloboNews Brasil

 

PANEL 1 | 10:45-12:00 (Uhrzeit Brasília) | 15:45-17:00 (Uhrzeit Brüssel) Klimawandel und Energiekrise: die neuen Schlachtfelder im Wandel

 

Christoph Heusgen, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz

Brigitte Collet, Französische Botschafterin in Brasilien

Rodolfo Lacy, Direktor für Klimamaßnahmen und Umwelt für Lateinamerika bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und Sonderbeauftragter für Klimafragen bei den Vereinten Nationen (UN) 

 

Moderation: Jennifer May, Kanadische Botschafterin in Brasilien

 

1. JULI 2022

 

PANEL 2 | 9:00-10:00 (Uhrzeit Brasília) | 14:05-15:00 (Uhrzeit Brüssel) Lebensgrundlagen in Gefahr: Wasser- und Nahrungsmittelsicherheit

 

Michael Köhler, Generaldirektor der Direktion für Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission - DG-ECHO

Rafael Zavala Gomez Del Campo, Vertreter der Ernährungs- und Landwirtschafsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Brasilien

Stela Goldenstein,  Vertreterin der International Finance Corporation – 2030 Water Resources Group der Weltbank

 

Moderation: Henning Speck, Außen- und Sicherheitspolitischer Berater der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

 

PANEL 3 | 10:00-11:05 (Uhrzeit Brasília) | 15:00-16:05 (Uhrzeit Brüssel) Covid-19: einer für alle und alle für einen?  Bekämpfung der durch die Pandemie verursachten Bedrohungen

 

Renzo Console, Stellvertretender Referatsleiter für wirtschaftliche Angelegenheiten und Globale Gesundheit des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD)

Fabricio Cabrera Ortiz, Leiter des Fortgeschrittenenkurses über Militärstudien und Integrationskurses über nationale Sicherheit der Obersten Kriegsschule Kolumbiens (ESDEG)

Carlo Masala, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München

Margareth Dalcolmo, Forscherin der Oswald Cruz-Stiftung (Fiocruz) und Lungenfachärztin

 

Moderation: Adriana Aparecida Marque, Dozentin des Instituts für Internationale Beziehungen und Verteidigung der Föderalen Universität Rio de Janeiros (IRID/UFRJ)

 

PANEL 4 | 11:20-12:15 (Uhrzeit Brasília) | 16:20-17:15 (Uhrzeit Brüssel) Zusammenarbeit für technologische Sicherheit: künstliche Intelligenz und Cyberkriegsführung

 

Paulo Carvalho, General der Reservistendivision der Brasilianischen Armee

Björn Taube, Militärattaché der Bundesrepublik Deutschland in Brasilien

Peter van Praagh, Vorsitzender des Internationalen Sicherheitsforums von Halifax

Sabrina Medeiros, Dozentin an der Lusofonen Universität für Humanwissenschaften und Technologie (ULHT) in Lissabon und Forscherin des portugiesischen Instituts für nationale Verteidigung (IDN)

 

Moderation: Helen Popp, Politische Referentin für Cybersicherheit des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EEAS)

 

Abschluss  | 12:15-12:30 (Uhrzeit Brasília) | 17:15-17:30 (Uhrzeit Brüssel)

 

Anja Czymmeck, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Brasilien

José Alfredo Graça Lima, Vizepräsident des Kuratoriums des Brasilianischen Zentrums für Internationale Beziehungen (CEBRI)

Ignacio Ybáñez, Botschafter der Europäischen Union in Brasilien (EUDEL)

 

Zur Anmeldung geht es HIER.

 

Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist eine unabhängige, gemeinnützige, deutsche, politische Stiftung, die sich im In- und Ausland für Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit einsetzt. Unsere Mission ist die Verteidigung der Demokratie und die Förderung der Sozialen Marktwirtschaft auf der Grundlage christlicher Werte. Darüber hinaus setzen wir uns für die Stärkung der transatlantischen und internationalen Beziehungen durch internationale Zusammenarbeit ein. Weltweit sind wir mit über 107 Büros vertreten. Die aktuellen Kernthemen unserer Arbeit sind Innovation, Repräsentation und Partizipation, sowie Sicherheit.

Wir sind seit 1969 in Brasilien tätig und konzentrieren unsere Aktivitäten auf vier thematische Bereiche: Politische Bildung, um die Beteiligung der Bürger an der Politik zu fördern; Rechtsstaatlichkeit und Ordnungspolitik, um Multiplikatoren zu Themen wie Menschenrechte und Demokratie auszubilden; Nachhaltige Entwicklung und Dezentralisierung, wo wir Begegnungen mit lokalen Führungskräften und Mandatsträgern fördern, um gute Regierungsführung und Nachhaltigkeit zu unterstützen; sowie Globale Herausforderungen, wo wir nicht nur die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika, sondern auch zwischen Brasilien und Deutschland unter dem Gesichtspunkt der Zusammenarbeit und der internationalen Beziehungen fördern.

 

Brasilianisches Zentrum für Internationale Beziehungen

Das Brasilianische Zentrum für Internationale Beziehungen (CEBRI) ist ein unabhängiger Think Tank, der an der Gestaltung der internationalen Agenda Brasiliens beteiligt ist. Seit über zwanzig Jahren fördert die Institution die pluralistische und konstruktive Debatte über das internationale Szenario und die brasilianische Außenpolitik. Seine Aktivitäten werden in 14 thematischen Arbeitsgruppen durchgeführt, die sich auf für Brasilien relevante Themen und Regionen konzentrieren. Die Arbeitsschwerpunkte von CEBRI sind Themen, die die internationale Integration des Landes in die Weltwirtschaft verbessern, indem pragmatische Lösungen für die Formulierung von Politikempfehlungen erarbeitet werden. Es handelt sich um eine gemeinnützige Einrichtung mit Sitz in Rio de Janeiro, die im Jahr 2020 in einem von der University of Pennsylvania koordinierten Ranking zum zweitbesten Think Tank in Süd- und Zentralamerika gewählt wurde. Aktuell hat das Zentrum rund 100 Mitglieder, die verschiedene Interessen und Wirtschaftssegmente vertreten, und mobilisiert ein Netzwerk von Fachleuten und Organisationen weltweit. Darüber hinaus verfügt sie über ein aktives Kuratorium, das sich aus prominenten Persönlichkeiten der brasilianischen Gesellschaft zusammensetzt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: www.cebri.org

 

Delegation der Europäischen Union in Brasilien

Die Delegation der Europäischen Union in Brasilien wurde 1984 gegründet. Es handelt sich um eine vollwertige diplomatische Vertretung, die eng mit den diplomatischen Vertretungen der EU-Mitgliedstaaten in Brasilien zusammenarbeitet.

Die EU-Delegation fördert die EU-Politik in Brasilien, indem sie der brasilianischen Regierung, den Behörden, der Zivilgesellschaft und der breiten Öffentlichkeit die Maßnahmen der EU vorstellt und erläutert. Der EU-Delegierte fördert ferner die Umsetzung der strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Brasilien und setzt sich für die Stärkung der politischen, wirtschaftlichen und Handelsbeziehungen mit unseren brasilianischen Partnern ein. Die EU-Delegation engagiert sich aktiv in der öffentlichen Diplomatie und im Informationsaustausch, um die Brasilianer über aktuelle Entwicklungen in der Europäischen Union zu informieren und Bewusstsein für die Interessen und Anliegen der EU zu steigern. Die umfangreichen Hilfs- und sektorale Kooperationsprogramme der EU in Brasilien umfassen Bereiche wie Umwelt, Klimawandel, Menschenrechte, Wissenschaft und Technologie sowie Forschung und Innovation.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der EU-Delegation in Brasilien: www.eeas.europa.eu/delegations/brazil_pt

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