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Bürgerschaftliches Engagement und Management – Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen

од Tobias Wangermann

Fachtagung am 23.11.2006 in Berlin

Während zu Führungskräften und Management in der Wirtschaft ein breitgefächertes Forschungsfeld existiert, gibt es dazu in gemeinnützigen Organisationen wie im bürgerschaftlichen Engagement überhaupt nur wenige Untersuchungen. Mit dem Bemühen um eine stärkere Professionalisierung in diesem Bereich treten jedoch auch Fragen des Managements in den Blick. Das Forschungsprojekt „Bürgerschaftliches Engagement & Management“ unter Leitung von Prof. Dr. Annette Zimmer (Münster) und Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (Dortmund) untersuchte mit der Studie „Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen“ erstmals systematisch sowohl das ehren- wie auch hauptamtliche Führungspersonal und die Leitungsebene in gemeinnützigen Organisationen. Dabei wurden Rekrutierungswege, Einstellungen und Erfahrungen analysiert sowie Rückschlüsse auf das Management gezogen, die für die Professionalisierung im bürgerschaftlichen Engagement wichtige Anregungen geben können.

In Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Bürgerschaftliches Engagement & Management“, welches von der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Universität Dortmund getragen und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, bot die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Fachtagung am 23. November 2006 die Möglichkeit, nicht nur die Ergebnisse dieser Studie zu präsentieren, sondern auch ihre Konsequenzen für das bürgerschaftliche Engagement mit Vertretern von Vereinen und Verbänden zu diskutieren.

Neben dem Vorstellen der Ergebnisse der Studie durch das Projektteam (Holger Krimmer, Karin Beher) beleuchteten zwei Vorträge spezielle Aspekte. Einmal die Aufstiegswege und Arbeitssituationen von hauptamtlichen Führungskräften (Dr. Christiane Frantz) sowie die Situation von Frauen in Führungspositionen des Sports (Sabine Radtke).

Insgesamt zeigten sich die auch auf die Wirtschaft übertragbaren Managementprobleme. Dennoch wurden Besonderheiten deutlich: Das trotz einer Orientierung an einer höheren Professionalität im bürgerschaftlichen Engagement die Managementlehren der Wirtschaft bei der Freiwilligkeit des Ehrenamtes nicht vollständig greifen und sogar, wie das Beispiel der freien Wohlfahrtsverbände zeigt, letztlich das Ehrenamt selbst in Frage stellen.

Die abschließende Podiumsdiskussion erörterte die Konsequenzen für Fragen des Managements im bürgerschaftlichen Engagement. Dr. Ansgar Klein (Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement), Klaus Riegert MdB, Dr. Martin Schenkel (BMFSFJ) und Dr. Dietmar Kress (Greenpeace Deutschland) diskutierten unter der Moderation von Dr. Christian Ramthun (Wirtschaftswoche). Ein erhöhtes Kommunikationsbedürfnis zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Vereine und Verbände, Fragen des Gemeinnützigkeitsrechts aber auch der Bürgergesellschaft in ihren grundlegenden Zielen bestimmte die Diskussion.

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Das Podium (v.l.n.r.) Dr. Ansgar Klein, Prof. Dr. Annette Zimmer, Klaus Riegert MdB, Dr. Christian Ramthun, Dr. Martin Schenkel, Dr. Dietmar Kress

Mehr Informationen zu der Studie finden sie auf der Seite des Forschungsprojektes „Bürgerschaftliches Engagement & Management“

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