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Die Zukunft der Stadtentwicklung

од Florian Schartau
Die Veralterung der Gesellschaft, der Klimawandel und die Folgen der Globalisierung sind die wichtigsten Herausforderungen für eine erfolgreiche Stadtentwicklungspolitik, so der Tenor der Fachtagung „Stadt-, Kreis- und Regionalentwicklung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in Cadenabbia. Vom 4. bis zum 6. September 2009 trafen sich Stadtplaner, Bürgermeister, Verkehrsökonomen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände am Comer See, um auf einer Expertentagung des Arbeitskreises Kommunalpolitik die Herausforderungen strategischer Stadtentwicklung zu bestimmen.

Dabei wurde deutlich, dass Lösungen für Herausforderungen der deutschen und europäischen Städte anders aussehen müssen, als für Metropolen in Asien, Afrika oder Südamerika. Weltweit wird die Diskussion von aus dem Boden wachsenden Megacities beherrscht, die einen starken Bevölkerungszuwachs zu bewältigen haben. Gerade auch deutsche Planer können in Shanghai, Dubai oder Inchon ihre städtebaulichen Visionen verwirklichen. In Deutschland ist die Perspektive aber eine andere, so die Quintessenz der Expertentagung.

Bereits jetzt – und in den kommenden Jahren umso mehr – stünden Kommunen vor der Herausforderung, Städte für eine weniger und älter werdende Bevölkerung zu gestalten, so die Experten des Arbeitskreises Kommunalpolitik. Gerade kleinere Gemeinden könnten dabei oft den gewohnten Standard der Daseinsvorsorge nicht mehr halten. Da Städte aber Kristallisationspunkte technischer und gesellschaftlicher Entwicklungen sind und Motoren für wirtschaftliches Wachstum, müssen die künftigen Herausforderungen beantwortet werden. Wie können Städte als Räume von Innovation und Entwicklung gestaltet werden? Welche Konsequenzen müssen für Verkehrsplanung gezogen werden, um angemessen auf den Klimawandel zu reagieren? Wie gelingt Strategieentwicklung und Bürgerbeteiligung im Bereich der Planung und Stadtentwicklung?

Der Strukturwandel zur Wissensökonomie – intellektuelle Ressourcen werden wichtiger als materielle Ressourcen – erhöhe den Druck auf Kommunen, global wettbewerbsfähige Strukturen zu schaffen, so die Ansicht der Experten. Wenn Städte und Gemeinden hierauf keine Antwort fänden, seien Abwanderungstendenzen nicht zu vermeiden. Dass zur Bewältigung des Wandels auch eine Neuausrichtung der kommunalen Finanzausstattung nötig sein wird, wird auch daran deutlich, dass 40 % der öffentlichen Ausgaben kommunal sind, aber nur 13 % der staatlichen Einnahmen kommunale Einnahmen sind. Gestaltungswille und die Möglichkeit zur positiven Entwicklung sei aber in den Kommunen gegeben, so die einhellige Meinung des Kreises. Nun komme es darauf an, Problembewusstsein und Handlungskompetenz zu wecken.

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