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Fördern und Fordern – Für eine solidarische Leistungsgesellschaft

од Tobias Wangermann
Bericht zur Veranstaltung „Fördern und Fordern" vom 6. Juli 2005 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

Es gilt der Idee einer Bürgergesellschaft Konturen zu geben, so stellte Alois Glück, Präsident des Bayerischen Landtags, sein Konzept einer solidarischen Leistungsgesellschaft auf einer Podiumsdiskussion am 6. Juli 2005 in einen grundsätzlichen Zusammenhang. Gefragt ist keine Politik auf Zuruf, sondern die Aufforderung zu langfristigem Denken. Glück plädiert für eine Kultur, die Leistung und Solidarität nicht als Gegensätze versteht. Das Prinzip der Subsidiarität ist für ihn dabei ein Generalschlüssel.

Dr. Annette Schavan, (Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Ministerpräsident a.D. Prof. Bernhard Vogel und Prof. Klaus-Werner Schatz vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln diskutierten unter der Moderation von Dr. Peter Frey (Leiter ZDF-Hauptstadtstudio) aus ihren Perspektiven das Konzept der solidarischen Leistungsgesellschaft mit Alois Glück.

Verantwortung und das positive Bekenntnis zu Leistung und Solidarität sind für Dr. Annette Schavan genauso wie die Erziehung zur Demokratie Bestandteile des Bildungsauftrags. Der vorschulischen Arbeit gilt dabei besondere Wertschätzung. Nicht nur, weil Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren die größte Aufnahmebereitschaft haben, sondern weil in dieser Zeit die Grundlagen bis in die spätere berufliche Einstellung gelegt werden könnten. Alois Glück bekräftigte bei der Bestandsaufnahme der Probleme Deutschlands, daß es nicht die Folgen der Einheit sind, die unsere Bilanzen belasten, sondern die Fehler des Kommunismus, für die nun die Verantwortung zu tragen ist. Prof. Bernhard Vogel weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß gerade die Bürgerinnen und Bürger in Ostdeutschland vorbildlich gezeigt hätten, wie tiefgreifende gesellschaftliche Herausforderungen in kürzester Zeit bewältigt werden können.

Die Kooperationsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Hanns-Seidel-Stiftung – Alois Glück ist auch deren stellvertretender Vorsitzender – sollte, so der Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Witterauf, eine Grundsatzdiskussion über die Frage „Wie wollen wir zukünftig leben?“ begleiten. Der Zusammenhang von Fördern und Fordern, der nach Dr. Annette Schavan Grundsatz pädagogischen Arbeitens schlechthin ist, bietet mit dem klaren Bekenntnis zu Eigenverantwortung, Wettbewerb, Leistung und Solidarität in einer subsidiären Ordnung einer aktive Bürgergesellschaft Orientierung. Er ist aber auch – so Prof. Bernhard Vogel in seinem Schlußwort – ein entscheidendes Wertbekenntnis und eine Aussage über Identität in einer globalisierten Welt.

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(v.l.n.r.) Dr. Peter Frey, Alois Glück, Dr. Annette Schavan, Prof. Bernhard Vogel, Dr. Peter Witterauf, Prof. Klaus-Werner Schatz

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N. N.

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06.07.2005.
Berlin
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