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của Jochen Roose

Eine repräsentative Umfrage zu Verschwörungstheorien

Die Verbreitung von Verschwörungstheorien wird mit Sorge betrachtet. Und die Corona-Pandemie hat ihnen medial noch einmal Auftrieb gegeben. Bereits vor der Pandemie hat die Konrad-Adenauer-Stiftung in einer repräsentativen Befragung erhoben, wie verbreitet der Zweifel an etabliertem Wissen und der Glaube an Verschwörungstheorien war. Bereits vor der Pandemie neigte fast ein Drittel der Bevölkerung zu Verschwörungstheorien.

Mehrfach demonstrierten Anhänger von Verschwörungstheorien gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Ein Teil von ihnen zweifelt gar an der Existenz des SARS-CoV-2-Virus. Es entsteht der Eindruck einer ganz neuen, massenhaften Verbreitung von Verschwörungstheorien, die es in dieser Weise vorher nicht gab.

Dieser Eindruck täuscht. Bereits vor der Corona-Krise hielt ein erheblicher Teil der Bevölkerung eine geheime Weltverschwörung für wahrscheinlich. In einer repräsentativen Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung gaben drei von zehn Befragten an, die Welt werde sicher oder wahrscheinlich von einer geheimen Macht gesteuert. Damit ist der Glaube  an eine Verschwörungstheorie weiter verbreitet als beispielsweise der Zweifel an einem menschlichen Einfluss auf den Klimawandel. 

Die Studie untersucht, welche Menschen eher an Verschwörungstheorien glauben. Dies wird verglichen mit Zweifeln an gut belegtem, öffentlich verfügbarem Wissen.

Lesen Sie hier die gesamte Studie als PDF.

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Dr. Jochen Roose

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Abteilung Wahl- und Sozialforschung

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