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Studien- und Dialogprogramm für Politiker der Bürgerplattform aus Polen

Inlandsprogramme der Adenauer-Stiftung

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung waren in dieser Woche Politiker der Bürgerplattform aus Polen zu Gast in Berlin. Das Besucherprogramm wurde vom Team Inlandsprogramme organisiert und von Hanna Dmochowska, Mitarbeiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Organisation des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen, begleitet.

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Die Delegation traf Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands und Henri Bohnet, Leiter Team Inlandsprogramme, in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin zum Gespräch.

Ein wichtiges Ziel der Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung ist es, den Parteiendialog bi- und multilateral zu fördern und den Austausch über Fragen und Funktionsfähigkeit der Parteien zu stärken. Wesentlich hierfür sind Dialogprogramme, die einen persönlichen Erfahrungsaustausch der Akteure ermöglichen.

Hinsichtlich der Entwicklung des Parteiensystems in Polen zeigt sich, dass - wie in den meisten europäischen Transformationsländern - die Parteien ihrem Wesen nach noch immer an Personen orientierte politische Bewegungen mit starken Defiziten an innerparteilicher Demokratie, organisatorischer Kraft und verinnerlichter Programmatik sind. Dies zeigten insbesondere die Analysen anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des politischen und wirtschaftlichen Systemwechsels.

Gegenstand des diesjährigen Dialogprogrammes soll deshalb der Austausch zwischen politischen Funktions- und Mandatsträgern sowie Nachwuchspolitikern aus dem bürgerlichen Spektrum sein. Das Ziel ist es, Kenntnisse zur Verbesserung der politischen Gestaltungsfähigkeit auf nationaler und internationaler Ebene zu vermitteln, um zu einer Festigung der repräsentativen - und damit gelebten - Demokratie beizutragen.

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