Im Vorfeld des Gipfels einigte sich die EVP bei ihrem Treffen über den Prozess der Ernennung ihres Spitzenkandidaten. Die EVP
nimmt Nominierungen ab Anfang Februar bis zum Kongress der EVP (6./7. März 2014 in Dublin, Irland) entgegen. Nominieren dürfen nur Vollmitglieder mit Unterstützung zweier Parteien aus zwei verschiedenen Ländern, die nicht Herkunftsland des Kandidaten sind. Genannt werden neben den Ministerpräsidenten Kenny (Irland), Tusk (Polen) und Katainen (Finnland) auch der ehemalige luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker. Es existiert keine Zwangsläufigkeit dahingehend, dass der Spitzenkandidat auch Kandidat der EVP für die Kommissionsspitze wird. Allerdings gehen Beobachter davon aus, dass sich die EVP mit der Festlegung auf einen Spitzenkandidaten auch über die Personalfrage Kommissionspräsident geeinigt haben wird. Eine Voraussetzung ist, dass die EVP auch im nächsten Parlament die stärkste Fraktion stellt. Das ist jedoch unsicher.
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