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Michael Rimmel
国家报道

Israels Narben nach dem 7. Oktober: Die Rückkehr der Geiseln und das nationale Trauma

Wie der Angriff der Hamas gesellschaftliche Bruchlinien offenlegt und alte Prinzipien infrage stellt

Am 26. Januar 2026 kamen die sterblichen Überreste von Ran Gvili, der letzten israelischen Geisel in den Händen der palästinensischen Terroristen, zurück nach Israel. Der Polizeioffizier einer Eliteeinheit hatte am 7. Oktober 2023 gegen die Hamas gekämpft, wurde dabei von Terroristen getötet und in den Gazastreifen verschleppt.  Mit der Rückgabe seines Leichnams ist nun seit 2014 erstmals keine israelische Geisel in den Händen der Hamas. Nun kann seine Familie und die gesamte Gesellschaft Abschied nehmen. Ran Gvili steht symbolisch für die zwei Traumata, die Israel seit dem 7. Oktober 2023 erlitten hat. Dem ersten Trauma, der Angriff am 7. Oktober mit über 1.200 Toten, folgte das zweite, eine Geiselnahme von 251 Geiseln, zum Teil zwei Jahre gefangen in den Händen der Hamas.  Es wird deutlich, dass der 7. Oktober nicht der Beginn, sondern eine dramatische Zuspitzung eines bereits bekannten Musters ist.

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Geiselnahmen vor dem 7. Oktober 2023

Entführungen und Geisellagen begleiten jüdisches Leben und den Staat Israel seit Jahrzehnten. [i] Beispiele reichen von der Geiselnahme bei den Olympischen Spielen in München 1972 über die Befreiung in Entebbe 1976, dem Jibril-Abkommen von 1985, der Verbleib von Ron Arad, der 1986 über dem Libanon abstürzte, oder der Verschleppung israelischer Soldaten durch die Hisbollah im Jahr 2000. [ii] Auch jüngere Fälle – etwa die Entführung der Forscherin Elizabeth Tsurkov 2023 im Irak – zeigen die fortdauernde Verwundbarkeit israelischer Staatsangehöriger.[iii] Auch die Hamas setzte schon vor dem 7. Oktober 2023 auf Geiselnahmen. Das prominenteste Beispiel ist Gilad Shalit, der im Juni 2006 entführt[iv] und im Oktober 2011 gegen über 1.000 Gefangene ausgetauscht wurde, darunter Yahya Sinwar, der den 7. Oktober orchestrierte.[v] Ebenso hielt Hamas mehrfach die Leichen gefallener Soldaten zurück, wie im Fall von Hadar Goldin, dessen Leichnam im Sommer 2014 verschleppt und erst im November 2025, nach 4.119 Tagen, zurückgegeben wurde. [vi]

Geiselnahmen erfüllen mehrere Zwecke für Terrororganisationen wie die Hamas. Zum einen wirken sie wie ein Schutzschild auf ihre Umgebung. Israelische Streitkräfte müssen bei militärischen Operationen darauf achten, sie nicht in Gefahr zu bringen, was die Militärführung beschränkt. Dies war eines der Kalküle der Hamas nach dem 7. Oktober 2023: Gezielte Luftangriffe waren nur eingeschränkt möglich, um keine Geiseln zu gefährden.[vii] Die Offensive auf Gaza-Stadt im Jahr 2025 war auch wegen der letzten noch lebenden Geiseln umstritten, die vor allem dort vermutet wurden.[viii] Zum anderen haben Terrororganisationen durch Geiseln die Möglichkeit, mit gezielten Videobotschaften auf sozialen Medien, früher durch Tonbänder und Bilder, die israelische Gesellschaft zu spalten. Sie aktivieren Erinnerungen an vergangene Traumata, schaffen eine dauerhafte Atmosphäre von Unsicherheit und beeinflussen die Debatte in der israelischen Gesellschaft. Gezielte Videobotschaften senden auch ein Signal an die palästinensische Gesellschaft, sollen Handlungsfähigkeit und Stärke symbolisieren und interne Widersacher schwächen. Neben der Funktion als Schutzschild und Kommunikationsmedium nutzt die Hamas Geiseln systematisch in Verhandlungen mit der israelischen Regierung. Geiseln dienen der Hamas als Verhandlungsinstrument, um militärische, finanzielle oder politische Konzessionen von der israelischen Regierung zu verlangen oder die Geiseln gegen Terroristen aus israelischen Gefängnissen auszutauschen.[ix]

 

Wie reagierte Israel in der Vergangenheit auf Geiselnahmen?

Laut dem Talmud besteht für Juden die religiöse Pflicht, alle verfügbaren finanziellen, politischen oder militärischen Mittel zur Befreiung jüdischer Geiseln zu nutzen („Pidyoon Shvuyim“).[x]  Dies führte in der Vergangenheit häufig zu Verhandlungen, bei denen Israel verurteilte Terroristen oder feindliche Kämpfer gegen wenige eigene Soldaten freiließ. Diese Praxis machte Israel verwundbar: Terrororganisationen erkannten den hohen Wert israelischer Geiseln und passten ihre Methoden an. So befahl Premierminister Yitzhak Rabin 1976 die militärische Befreiung der entführten Passagiere in Entebbe, woraufhin Terrorgruppen wie die Hisbollah Geiseln später besser verbargen. Daraus ergab sich für Israel ein zweigleisiges Vorgehen: Militärische Operationen werden versucht, auch wenn sie Risiken für Geiseln oder Soldaten bergen; erscheint ein Einsatz jedoch unrealistisch, folgt der Weg der Verhandlung.[xi] Der Umgang des Staates Israel mit Geisellagen setzt somit die religiöse Pflicht um. Diese ist längst zu einer gesellschaftlichen Norm geworden: Es wird alles getan, um israelische Geiseln zu retten.

Diese Haltung wurde von ranghohen Vertretern der israelischen Regierung klar kommuniziert. Yitzhak Rabin, dieses Mal als Verteidigungsminister Israels, sagte im Mai 1985, kurz nach der Freilassung der IDF-Soldaten im Rahmen des Jibril Abkommens: „...das Schicksal jedes Soldaten ist ein höchster Wert.“[xii] Ehud Olmert, damals Premierminister Israels, sagte im Juli 2008, nachdem die israelische Regierung ein Abkommen mit der Hisbollah zur Rückgabe mehrerer Geiseln abgeschlossen hatte: „Selbst wenn die gefangenen Soldaten zurückgebracht und begraben werden, sollten wir stolz sein, denn wir haben eine moralische Verpflichtung, die Soldaten nach Hause zu bringen – nicht nur, sie in den Kampf zu schicken.“[xiii] Benjamin Netanjahu, damals wie heute Premierminister Israels, sagte am Tag der Freilassung Gilad Shalits, dem 18. Oktober 2011:

Ich sah die Notwendigkeit, jemanden nach Hause zurückzubringen, den der Staat Israel auf das Schlachtfeld geschickt hatte. Als Soldat und Kommandeur der IDF nahm ich viele Male an gefährlichen Einsätzen teil. Doch ich wusste immer, dass die Regierung Israels ihr Möglichstes tun würde, mich oder einen meiner Kameraden nach Hause zu bringen, falls wir in Gefangenschaft geraten sollten. Als Ministerpräsident habe ich dies nun umgesetzt. Als ein Führer, der täglich Soldaten aussendet, um die israelischen Bürger zu verteidigen, bin ich überzeugt, dass gegenseitige Verantwortung kein bloßes Schlagwort ist, sondern ein Grundpfeiler unserer Existenz.“[xiv]

Neben der Regierung mobilisiert auch die israelische Gesellschaft ihre Ressourcen, um Angehörige zu unterstützen und Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Geiseln zu lenken. So gab es nach der Entführung von Gilad Shalit regelmäßige Solidaritätsbekundungen in Israel. Höhepunkt war ein Zwölf-Tage Marsch von Shalits Heimat in Mitzpe Hila im Norden Israels nach Jerusalem, an dem 200.000 Personen teilnahmen.[xv]

Gleichwohl wurde diese Haltung auch hinterfragt. Während seiner zweiten Amtszeit als Verteidigungsminister (2007-2013), berief Ehud Barak ein von Richter Meir Shamgar geleitetes Komitee ein, um die israelische Politik gegenüber Geisellagen zu prüfen. Barak warnte, Israels Verhandlungsbereitschaft mache das Land erpressbar und fördere Entführungen.[xvi] Das Komitee empfahl daher feste Regeln: Ein neuer Knessetausschuss solle mit Zwei-Drittel-Mehrheit die Aufnahme von Verhandlungen genehmigen. Diese solle der Verteidigungsminister führen, der Premierminister solle über das Ergebnis entscheiden. Das Austauschverhältnis sollte maximal 1:3 betragen, lebende Gefangene dürften nicht gegen tote Israelis getauscht werden („Lebende für Lebende“). Ein entsprechendes Gesetz wurde jedoch nicht verabschiedet.[xvii]

 

Der Hamas-Angriff und die Traumata der israelischen Gesellschaft nach dem 7. Oktober

Der Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 löste in der israelischen Gesellschaft zwei Traumata aus. Die Wahrnehmung der eigenen militärischen Stärke und Abschreckung wurde ersetzt durch persönliche Verwundbarkeit. Die mediale Verbreitung der Gewaltbilder, das Versagen der Geheimdienste und das verspätete Eintreffen der Sicherheitskräfte erschütterten das Vertrauen in den Staat. Die Menschen in den angegriffenen Kibbuzim und Ortschaften mussten sich selbst verteidigen, da der Sicherheitsapparat nicht präsent war.[xviii]

Das zweite Trauma entstand durch die Geisellage. Vom 7. Oktober an befanden sich 251 Geiseln in der Hand der Hamas, darunter Lebende und Tote, Kinder und Senioren, Frauen und Männer, Israelis und Ausländer, Juden und nicht-Juden.[xix] Das Trauma der Geisellage betraf in erster Linie die Geiseln selbst sowie deren Angehörige und Freunde. Auch für die gesamte Gesellschaft wurde die anhaltende Geisellage zu einer kollektiven Belastung, da sie sowohl mit der besonderen kulturellen Verantwortung im Umgang mit Geiseln als auch mit dem stetigen Rückverweis auf den Angriff vom 7. Oktober verbunden war.

Die Hamas machte mehrfach deutlich, welche Ziele die Terrororganisation mit den Geiseln verfolgte. Sie übte mithilfe der Geisel psychologischen und militärischen Druck auf Israels Regierung und Gesellschaft aus.[xx] Immer wieder drohte die Hamas mit weiterem Leid für Geiseln, wenn Israel militärische Operationen durchführe, wie  mm 10. Oktober 2023, als der Hamas-Sprecher Abu Ubaida drohte, für jede israelische Bombe über Gaza eine Geisel zu töten.[xxi] Später verstärkte Hamas die Drohungen und verteilte Geiseln bewusst über den Gazastreifen, um militärische Befreiungsversuche zu erschweren.[xxii] Wie oben bereits beschrieben: Ziel der Hamas war, die israelische Gesellschaft zu größerem Druck auf die eigene Regierung zu bewegen, um Verhandlungen mit der Hamas zu erzwingen;[xxiii] verurteilte Terroristen freizusetzen[xxiv] und die eigene Stellung gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde[xxv] zu festigen.

 

Neue Linien der gesellschaftlichen Spaltung

Die israelische Gesellschaft war bereits vor dem Angriff am 7. Oktober 2023 polarisiert, zum Beispiel durch die Debatte zur Justizreform. Der Angriff der Hamas brachte Israelis zusammen. Hilfe für die Betroffenen, massiver freiwilliger Armeedienst und eine Regierung der nationalen Einheit ließen die Polarisierung kurzfristig abnehmen.[xxvi] Dieser Zusammenhalt hielt jedoch nicht lange an. Exemplarisch stehen dafür zwei zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich nach dem 7. Oktober 2023 gründeten und die Frage der Geiseln ins Zentrum ihrer Arbeit stellten.

Weniger als 24 Stunden nach dem Angriff der Hamas gründeten Angehörige von verschleppten Geiseln das Hostages and Missing Families Forum(kurz: Hostage Forum). In den vergangenen zwei Jahren organisierte das Forum Kundgebungen in Israel, unterstützte die Angehörigen der Geiseln und machte weltweit auf das Schicksal der Geiseln aufmerksam. Die Organisation argumentierte, mit militärischen Mitteln seien die Geiseln nicht zu befreien, sondern man gefährde deren Überleben. Daraus leitete das Forum die politische Forderung ab, die Geiseln durch Verhandlungen mit der Hamas zu befreien.[xxvii] Oppositionspolitiker wie Micky Levy (Yesh Atid) unterstützen die Forderung. Am 9. Januar 2024 sagte er in der Knesset: „I say this in my own name, and I say this in the name of my party: any price, any price. ...at any price, any price, bring them home now“.[xxviii] Als die Regierung im März 2025 die Kampfhandlungen wieder aufnahm, warf die Organisation der Regierung vor, die Geiseln aufgegeben zu haben und sich gegen die bisherigen in Israel geltenden Prinzipien zur Rettung von Geiseln zu stellen.[xxix]

Eine andere Organisation hingegen begrüßte die Wideraufnahme der Kämpfe. Das Forum Tikva, ebenfalls von Angehörigen von verschleppten Geiseln mehrere Monate nach dem 7. Oktober 2023 gegründet, lehnte Verhandlungen mit der Hamas ab und forderte maximalen militärischen Druck auf die Hamas. Es sah militärischen Druck als einzigen Weg zur Befreiung der Geiseln an und warnte vor politischen Zugeständnissen.[xxx] Damit stellte sich das Forum gegen die bisherige Haltung des Staates, alle Mittel zu mobilisieren, um Geiseln zu befreien. Sie forderten stattdessen, die Sicherheit Israels an erster Stelle zu setzen und die Bedrohung Hamas zu eliminieren.[xxxi] Im Januar 2025 rief das Forum die Regierungsmitglieder der religiösen Zionisten, geleitet von Bezalel Smotrich, und von Otzma Yehudit, geleitet von Itamar Ben-Gvir, auf, die Regierung zu verlassen, sollte es zu einem Geiseldeal kommen, bei dem nicht sofort alle Geiseln befreit werden.[xxxii] Im April 2025 forderten Vertreter des Forums in einem persönlichen Gespräch mit Ron Dermer, damals Minister für Strategische Angelegenheiten und rechte Hand von Premier Netanjahu, maximalen Druck auf die Hamas auszuüben und keine Vereinbarungen anzunehmen, bei denen nicht alle Geiseln befreit werden.[xxxiii] Im Oktober 2025 organisierte das Forum Tikva ein gemeinsames Gebet auf dem Gelände des Nova Festivals mit Amichai Eliyahu, Minister für religiöses und nationales Erbe und Mitglied von Otzma Yehudit, sowie dessen Vater, Rabbi Shmuel Eliyahu.[xxxiv]

Die Ereignisse des 7. Oktober machten so nicht nur die tiefen Verletzungen sichtbar, sondern auch die erneute und teils verschärfte Fragmentierung der israelischen Gesellschaft.[xxxv] Diese äußert sich nicht zuletzt auch in den schwerwiegenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen.

 

Ausblick: Israel, die kommenden Wahlen und die Folgen des 7.10.

Der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und der Krieg in Gaza werden die israelische Politik für viele Jahre und Jahrzehnte noch prägen wie wenige Ereignisse zuvor.

So diskutiert Israel aktuell heftig, wie der Angriff der Hamas am 7. Oktober aufgearbeitet werden soll. Institutionen wie die Streitkräfte und der Inlandsgeheimdienst haben bereits eigene interne Untersuchungen durchgeführt, eine staatliche Untersuchungskommission fehlt jedoch bislang. Eine Mehrheit der Bevölkerung fordert eine solche Kommission. Die Regierung lehnt eine Einberufung unter den gegenwärtigen geltenden gesetzlichen Richtlinien bisher ab. In Israel beschließt die Regierung die Einrichtung einer Untersuchungskommission, die Mitglieder werden jedoch vom Obersten Gerichtshof ernannt. Dies soll die politische Unabhängigkeit sicherstellen. Die aktuelle Regierung argumentiert, da die Regierung mit der Justizreform die Rechte der Justiz begrenzen wollte, werde der Gerichtshof nicht unparteiisch Mitglieder auswählen. Die Regierung schlägt deswegen eine Kommission vor, bei der die Mitglieder mit Zwei-Drittel-Mehrheit von der Knesset gewählt werden.[xxxvi] Ob es vor den Wahlen im Herbst 2026 zu einer Einigung kommt, bleibt abzuwarten.

So diskutiert Israel erneut über die Ergebnisse des Shamgar Komitees. Im Dezember 2025 brachte Ohad Tal, Mitglied der Knesset für die Partei Religiöser Zionismus, einen Gesetzesentwurf ein, wonach die Ergebnisse des Komitees gesetzlich festgehalten werden sollen. Bindende Grundsätze für Verhandlungen mit Terroristen sollen Anreize senken, Israelis zu entführen. Ähnliches hatte bereits Oppositionsführer Jair Lapid eingebracht.[xxxvii] Auch Netanjahu sprach sich dafür aus, die Ergebnisse des Komitees gesetzlich festzuhalten.[xxxviii] In diesem Zusammenhang wird auch über härtere Maßnahmen wie eine mögliche Todesstrafe für Terroristen diskutiert, deren Einführung jedoch umstritten bleibt.[xxxix] Inwiefern dies die Prinzipien Israels verändert, wonach alle Ressourcen genutzt werden müssen, um Geiseln zu befreien, bleibt abzuwarten.

Die Angriffe der Hamas am 7. Oktober 2023 haben nicht nur schwere Verluste verursacht, sondern auch die gesellschaftlichen Gräben in Israel vertieft. Polarisierte Reaktionen auf militärische Maßnahmen und Verhandlungen prägen langfristig Vertrauen und politische Kultur. Die kommenden Jahre, aber vor allem die bevorstehenden Wahlen werden entscheidend sein, ob Israel Strategien zur Stärkung von Zusammenhalt und innerer Widerstandsfähigkeit auch mit Blick auf äußere Herausforderungen entwickelt – oder ob die Spaltung selbst zu einem dauerhaften Sicherheitsrisiko wird.

 


 

[i] Jewish History, Hostages, then and now (Zugriff: 14. Januar 2026).

[ii] Ynet, 30 Years, 4 prisoner exchange deals: Will there be another to return Israelis in Gaza?, 7. November 2015 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[iii] Israel Netz, Israelisch-russische Geisel Elizabeth Tsurkov wieder frei, 10. September 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[iv] Britannica, Gilad Shalit (Zugriff: 14. Januar 2026).

[v] CNN, Gilad Shalit Abduction Fast Facts, 19. August 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[vi] Haaretz, Five Minutes from Israel’s Border: Inside the Gaza Tunnel that Held Hadar Goldin’s Body, 9. Dezember 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[vii] Ynet, Between Hostages and Battle Zones: Israeli Air Force’s new method to protect troops, 17. September 2025 (Zugriff: 13. Januar 2026).

[viii] JPost, Can the IDF pressure Hamas without harming hostages, reduce Palestinian casualties?, 21. Juli 2025 (Zugriff: 13. Januar 2026).

[ix] Chatham House, Why has Hamas taken hostages? (Zugriff: 14. Januar 2026).

[x] Chabad, Bava Batra: 8b (Zugriff: 14. Januar 2026).

Chabad, Is Prisoner Exchange a Jewish Value? (Zugriff 14 Januar 2026).

Jewish History, Hostages, then and now (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xi] Times of Israel, From raids to ransom: Israel’s hostage policy has become Hamas’s sharpest Weapon, 13. Juli 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xii] Haaretz, Heute vor 27 Jahren: Der Jibril-Deal zum Gefangenenaustausch wird durchgeführt, 21. Mai 2012 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xiii] Ynet, Olmert: We will not rest until Shalit is home, 20. Juli 2008 (Zugriff: 11. Januar 2026).

[xiv] Prime Minister’s Office, PM Netanyahu’s Remarks Following the Release of Gilad Shalit, 18 Oktober 2011 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xv] Guardian, Gilad Shalit freedom march reaches Jerusalem, 8. Juli 2010 (Zugriff: 14. Januar 2026).

Haaretz, As Gilad Shalit Goes Free, a 5-year-long Media campaign comes to a close, 18 Oktober 2011 (Zugriff: 13. Januar 2026).

[xvi] Haaretz, Preparing for the Next Kidnap of an Israeli Soldier, 23. Oktober 2011 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xvii] Israel Hayom, Reports are one thing, reality is another, 6. Juni 2014 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xviii] Israel Policy Forum, October 7 – before and after, 11. Oktober 2023 (Zugriff: 14. Januar 2026).

War on the Rocks, The Ripple Effects of the Oct. 7 Attack on Israel, 7. Oktober 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

The Guardian, ‘It broke the entire Family apart’: Israel’s 7 October trauma remains plain to see, 7. Oktober 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xix] PBS, A look at the Hostages left in Gaza, by the numbers, 15. Oktober 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xx] Washington Institute, Hostages of the Mind: Hamas's Strategic Use of Captivity in Cognitive Warfare, 30. Juli 2025 (Zugriff: 11. Januar 2026).

[xxi] Al-Jazeera, Hamas says it will kill hostages if Israeli attacks on Gaza civilians continue, 10. Oktober 2023 (Zugriff: 14. Januar 2026)

[xxii] Jerusalem Post, Hamas admits to killing hostages, releases video of slain hostage Eden Yerushalmi, 2. September 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxiii] Foundation for Defense of Democracies, Documents Detail Hamas Plan to Use Hostages to Remain Military Threat, 6. September 2024 (Zugriff: 14.Januar 2026).

[xxiv] BBC News, Hamas presses Israel to free prominent prisoners as part of Gaza deal, 11. Oktober 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxv] The New Arab, Hamas in Israel's crosshairs: Caught between resistance and political survival, 27 Mai 2025 (Zugriff 13 Januar 2026).

[xxvi] Almog-Bar, Michal et al. (2023): Civil Society Engagement in Israel during the Iron Sword War, The Institute for the Study of Civil Society and Philanthropy in Israel at Hebrew University of Jerusalem (Zugriff: 14. Januar 2026).

 Times of Israel, Poll finds deep divisions on Gaza war goals as post-October 7 solidarity dissipates, 7. Oktober 2024 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxvii] Bring them Home now, About the Hostages and Missing Families Forum (Zugriff: 11. Januar 2026).

 The Media Line, 2 Paths, 1 Goal: How Hostage Families Are Divided Over Israel-Hamas Negotiations, 15. Januar 2025 (Zugriff: 16. Januar 2026).

[xxviii] Youtube, "כל מחיר! להחזיר אותם הביתה. עכשיו! עכשיו!" - ח"כ מיקי לוי אמר בשדולה בדמעות, 9. Januar 2024 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxix] Jüdische Allgemeine, So regieren die Geisel-Familien auf die Wiederaufnahme der Kämpfe in Gaza, 18. März 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxx] Forum Tikva, About Us (Zugriff: 14. Januar 20265).

The Media Line, 2 Paths, 1 Goal: How Hostage Families Are Divided Over Israel-Hamas Negotiations, 15. Januar 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxxi] Times of Israel, An ideological minority of parents of hostages held by Hamas oppose negotiations, 17. Januar 2024 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxxii] JNS, Hostages’ Relatives warn against ‘dangerous’ deal with Hamas, 14. Januar 2025 (Zugriff: 14 Januar 2026).

[xxxiii] JPost, Tikva Forum hostage families meet with Ron Dermer, discuss status of hostage talks, 16 April 2025 (Zugriff 14 Januar 2026).

[xxxiv] Israel National News, Thousands pray at Nova site with Rabbi Eliyahu, 13. Oktober 2025 (Zugriff 14 Januar 2026).

[xxxv] Times of Israel, An ideological Minority of parents of hostages held by Hamas oppose negotiations, 17. Januar 2024 (Zugriff: 14. Januar 2026).

Times of Israel, 'No doubt' Netanyahu preventing hostage deal, charges ex-spokesman of families forum, 26 .April 2024 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxxvi] Times of Israel, Poll: Support for state commission into Oct. 7 recedes as PM pushes alternative, 6. Januar 2026 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxxvii] Ynet, Coalition advances bill to curb prisoner swaps for hostages, 17. Dezember 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

[xxxviii] Ynet, Netanyahu urges new limits on prisoner release, 25. November 2025 (Zugriff: 13. Januar 2026).

[xxxix] The Knesset, National Security Committee approves for first reading death penalty for terrorists; National Security Minister MK Ben Gvir: Let every terrorist who goes to murder know that he can expect one penalty-the death penalty, 3. November 2025 (Zugriff: 14. Januar 2026).

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