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Schreiben setzt für Daniela Danz einen Dialog zwischen Zeiten und Räumen in Gang: ein politisch hellwaches und poetisch weit ausschwingendes Sprechen, das nach ihren Worten „offen, vielstimmig, widersprüchlich“ ist. Gedichte und Prosa, vor allem über ostdeutsche und europäische Gegenden und Geschichte, kartografieren den Raum für diese Verständigung in Freiheit.
In der Reihe, die die Konrad-Adenauer-Stiftung (Bildungsforum Sachsen) in Zusammenarbeit dem Literaturhaus Leipzig dort seit mehreren Jahren veranstaltet, liest die Preisträgerin der Stiftung 2026 am Donnerstag, den 3. Dezember 2026 (19:00 Uhr), aus neueren Werken. Moderiert wird die Lesung von dem Literaturreferenten der Stiftung, Michael Braun.
Die in Eisenach geborene und in Thüringen lebende Autorin hat sich neben ihren Romanen Türmer (2006) und Lange Fluchten (2016) vor allem mit dem Essayband Nichts ersetzt den Blick ins Gelände (2023) und inzwischen fünf Lyrikbänden einen Namen gemacht. Zuletzt erschien im Wallstein Verlag Portolan (2025); der Titel stammt von alten Seekarten, die nur Strömungen und Häfen angeben. Dieser Titel nimmt das Wort für alte Seekarten auf, die das Festland vom Meer aus kartografieren. In diesem Sinne arbeitet Daniela Danz „gegen die vorgezeichneten Wege“. Ihr Gedicht ist ein Ort, der die weißen Flecken von sozialem Gedächtnis und politischer Erinnerungskultur beschreibt.
Tickets 10,- EUR (ermäßigt 7,- EUR)
Erhältlich über das Literaturhaus Leipzig
日程
Programm
19.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. Thorsten Ahrend
Literaturhaus Leipzig e. V.
Prof. Dr. Michael Braun
Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
19.15 Uhr
Lesung
Daniela Danz
Literaturpreisträgerin der KAS
19.45 Uhr
Moderiertes Gespräch
Daniela Danz
Literaturpreisträgerin der KAS
Moderation:
Prof. Dr. Michael Braun
Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung