Nach der Ankunft aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen am 15. Mai 2025 am Neustädter Bahnhof begann die Reise nach Chemnitz zur Veranstaltung „Chemnitz im Kulturhauptstadtjahr 2025 – Gedenkort mit Zukunftsaussichten“. Auf der einstündigen Busfahrt gab Lina Berends einen Überblick über die Kulturhauptstadt und stimmte die Gruppe mit einer anschließenden Fragerunde auf den bevorstehenden Tag ein. Pünktlich um 10 Uhr begann die erste Führung im Industriemuseum, wo uns nicht nur die Geschichte der sächsischen Industrie nähergebracht wurde, sondern auch das Leben von Jørgen Skafte Rasmussen, einem bedeutenden Unternehmer, der die Region maßgeblich prägte. Zudem erhielten wir Einblicke in die vielen Innovationen, die ihren Ursprung in Sachsen haben und bis heute von Bedeutung sind.
Nach dem Mittagessen in der Mensa der TU Chemnitz stellte Pascal Anselmi, Projektmanager der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, das Konzept des Projekts vor. Er erläuterte sowohl die Höhepunkte als auch die Herausforderungen, die mit der Transformation der Stadt im Rahmen der Kulturhauptstadt-Initiative verbunden sind.
Bevor Peter Patt, Abgeordneter des Sächsischen Landtages uns eine Führung durch Chemnitz mit ausgewählten Highlights, wie dem alten Rathaus, dem Karl-Marx-Kopf sowie die Jakobi-Kirche gab, folgte ein weiterer Höhepunkt des Tages.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Besuch im Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, wo uns Frau Hahn einen Einblick in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses und seine verschiedenen Epochen gab. Während des Nationalsozialismus diente das Gefängnis als Haftanstalt für politische Gegner und Widerstandskämpfer, in der DDR war es ein Ort der politischen Repression, in dem zahlreiche Regimekritiker festgehalten wurden. Besonders in den 1980er Jahren spielte das Gefängnis eine zentrale Rolle bei der Praxis des „Freikaufs“, bei dem politische Gefangene gegen Zahlung von Lösegeldern in den Westen entlassen wurden.
Nach einem eindrucksvollen Tag in Chemnitz trat die Gruppe die einstündige Rückfahrt nach Dresden an. Wir danken allen Teilnehmern für die rege Teilnahme und den Austausch. Ein besonderer Dank gilt Herrn und Frau Heinze für die Führung im Industriemuseum, ebenso wie Herrn Anselmi, Frau Hahn und Herrn Patt für ihre Einblicke.
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