Die Veranstaltung "KI und Extremismus – Brandbeschleuniger oder Alltagshelfer", hat das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung am 28.08.2025 in Kooperation mit dem KI Netzwerk Dresden durchgeführt.
Nach einer Begrüßung durch den Hausherren und Mitinitiator des KI Netzwerkes, Stefan Queisser, begrüßte Lina Berends als Referentin der Konrad-Adenauer-Stiftung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Folgenden gaben die Referenten, Felix Neumann und Sina Laubenstein jeweils einen 20-minütigen Impuls.
Felix Neumann, der Terrorismus- und Extremismusexperte der Konrad-Adenauer-Stiftung ist, begann mit einer Begriffsbestimmung sowohl für KI al auch Extremismus, um den Grundstein für die Veranstaltung zu legen. Im Anschluss führte er eine Bedrohungsanalyse durch und zeigte auf, welche Akteure sich vor allem der KI bedienen und wie solche extremistischen Inhalte im Internet Verbreitung finden. Er sagte, dass die Besonderheit in diesem Zusammenhang eine spielerische Vermittlung von den Inhalten sei, die es für junge Menschen besonders attraktiv gestalte.
Im Anschluss daran fokussierte Sina Laubenstein ihren Impuls auf zwei Themen: das Thema Wahlen und die geschlechtsspezifische Gewalt im Zusammenhang mit KI. Das ISD Germany, dessen Programmdirektorin Laubenstein ist, hat vielfältige Daten hierzu erhoben oder analysiert, sodass sie fundierte Aussagen über diese Situation in diesen Bereichen teilen konnte. Sie machte deutlich, dass es vielen Menschen egal sei, ob nun die Wahrheit oder die Unwahrheit im Netz verbreitet würde. Darüber hinaus stellte sie fest, dass die Gewalt gegenüber Frauen zunehme und eine reelle Bedrohung sei.
In der darauffolgenden Diskussion wurden verschiedene Themen vertieft, einerseits wurden technische Lösungen diskutiert, die Verantwortung der staatlichen Akteure und die Herausforderungen in der Bekämpfung von Extremismus.
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