Am 27. März 2026 fand die Referendarfortbildung der Konrad‑Adenauer‑Stiftung statt, die sich den wachsenden Herausforderungen im Schulalltag widmete. Die Begrüßung und Einführung übernahm Lina Berends (Konrad‑Adenauer‑Stiftung e. V.)
Den inhaltlichen Auftakt bildete der Vortrag von Stephan Anders‑Krummnacker (BG Prevent), der zentrale Aspekte der Gesundheitsprävention für Lehrerinnen und Lehrer beleuchtete. Er zeigte auf, wie stark psychische Belastungen, steigende Erwartungen und ein sich wandelndes Schulumfeld den Berufsalltag prägen und welche Strategien Lehrkräfte nutzen können, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Nach einer kurzen Kaffeepause startete um 11.00 Uhr der Workshopblock, der bis 14.45 Uhr ein breites Spektrum praxisnaher Themen abdeckte. Im Workshop „Too Fake to Handle, Desinformationen, Verschwörungsideologien, Deepfakes“ führte Sophia Philipp (Social Web macht Schule) in die Mechanismen digitaler Desinformation ein. Anhand konkreter Beispiele wurde deutlich, wie Fake News entstehen, welche Motive dahinterstehen und warum sich Unwahrheiten schneller verbreiten. Thematisiert wurden Filterblasen, populistische Kommunikationsstrategien, KI‑Bilder, Deepfakes sowie der Umgang mit Hass im Netz. Besonders hervorgehoben wurde, dass junge Menschen in ihrem Weltbild noch nicht gefestigt sind und man neue Impulse setzen kann.
Parallel dazu bot Sieglinde Eichert (Sächsische Landeszentrale für politische Bildung) den Workshop „Dilemma Diskussionen in Sachsen“ an und gab einen methodischen Zugang zur Förderung demokratischer Streitkultur und Urteilsfähigkeit. Maximilian Schneider (Startokraft GmbH) vermittelte im Workshop „Entlastung durch Vorsorge“ Grundlagen der finanziellen Bildung, die für ein langfristig stabiles Berufsleben von großer Bedeutung sind. Der Ju‑Jutsu‑Verband Sachsen ergänzte das Programm mit dem Workshop „Konflikte richtig einschätzen, Zivilcourage in der Schule und im Alltag“, der praktische Ansätze zu Selbstschutz, Konfliktprävention und verantwortungsvollem Eingreifen vermittelte.
Eine Mittagspause im Foyer bot Raum für Austausch und Vernetzung, bevor am Nachmittag die Workshophase fortgesetzt wurde. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Auswertung und Diskussion unter Leitung von Lina Berends, in der zentrale Erkenntnisse zusammengeführt und offene Fragen aufgegriffen wurden.
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