Dieser Frage widmete sich am Freitag, dem 25. September, eine Podiumsdiskussion der Konrad-Adenauer-Stiftung in Gotha. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die Frage, wann angekündigte Investitionen tatsächlich in der Region ankommen und für die Fahrgäste spürbar werden.
Über die Gründe für die Verzögerungen bei Projekten, die Auswirkungen auf die Region und die Perspektiven für die kommenden Jahre diskutierten Dr. Thomas Bienert vom Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur, Markus Grimm von der DB InfraGO AG, Markus Schmidt von PRO BAHN Thüringen und Claudia Heber MdL. Moderiert wurde die Diskussion engagiert vom KAS-Stipendiaten und MDR-Journalisten Lucas Thiel.
Als Veranstaltungsort bot die Fachschule Gotha einen besonders passenden Rahmen, denn hier werden die Eisenbahner von morgen ausgebildet. Mit einem Eisenbahnbetriebsfeld, Weichen im Außengelände und einem Simulator für Triebfahrzeugführer lernen die jungen Eisenbahner dort praxisnah, wie Bahnbetrieb funktioniert.
Initiiert wurde die Veranstaltung von Sarah Richter. Die Studentin des Eisenbahnwesens ist Fahrdienstleiterin der Deutschen Bahn und kennt dadurch die täglichen Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung brachte sie Vertreter aus Eisenbahnbranche, Politik und Fahrgastverbänden an einen Tisch.
Die Podiumsdiskussion machte deutlich, dass für eine zukunftsfähige Infrastruktur nicht allein die zur Verfügung stehenden Milliarden entscheidend sind. Auch eine langfristige Planbarkeit und eine bessere Kommunikation zwischen den Akteuren spielen eine wichtige Rolle.
Mit vielen unterschiedlichen Perspektiven und einem offenen Austausch bot die Diskussion einen spannenden Blick darauf, welche Herausforderungen und Chancen in den kommenden Jahren auf die Bahninfrastruktur in Thüringen warten.
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