Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Politik und Beratung

Evaluation in der Hauptabteilung Politik und Beratung

Für die im Inland durchgeführten und aus Globalmitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI) geförderten Projekte und Maßnahmen erwartet die Bundeshaushaltsordnung (BHO, §7, Abs. 2) eine „outputorientierte“ Betrachtung des Mitteleinsatzes und eine Beantwortung der Frage, ob der mit einer Zuwendung verfolgte Zweck auch tatsächlich erreicht worden ist. Der Bundesrechnungshof (BRH) schlägt ergänzend vor, „jede Einzelmaßnahme daraufhin zu untersuchen, ob das mit ihr beabsichtigte Ziel voraussichtlich erreicht wird bzw. erreicht worden ist“ (Vorschlag des BRH für die Überarbeitung der BHO).

Die Einbindung der Evaluation in die Projektarbeit der Hauptabteilung Politik und Beratung ist ein wichtiger Baustein, um Zielorientierung und Nachhaltigkeit der einzelnen Projekte wie auch der Arbeitsplanung der gesamten Hauptabteilung zu steigern. Die Evaluation gibt dem einzelnen Koordinator wie auch der Hauptabteilungsleitung eine Rückmeldung über die Qualität der geleisteten Arbeit und ist Ausgangspunkt für eine nachhaltige Arbeitsplanung. Sie ist aber auch Legitimation gegenüber dem Zuwendungsgeber und der Öffentlichkeit.

Die Evaluation der Projekte in der Hauptabteilung Politik und Beratung wird durch die Stabsstelle Beratungsmanagement umgesetzt. Dafür wurde eine Handreichung erstellt, die Verfahren, Gegenstände und Ziele der Evaluation definiert und transparent macht. Eine Voraussetzung für die wirkungsvolle Evaluation ist ein offenes und vertrauensvolles Klima bei der Bewertung. Als Qualitätskriterien sollen Nützlichkeit, Durchführbarkeit, Fairness und Genauigkeit (DeGEval-Standards) gelten.