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Publikationen

IMAGO / JOKER

„Die Hürden für Familiengründung sind gestiegen“

Interview mit Prof. Anna Rotkirch über sinkende Geburtenzahlen, die Rolle von Partnerschaften und gesellschaftliche Rahmenbedingungen für die Verwirklichung von Kinderwünschen

Warum entscheiden sich immer weniger Menschen für Kinder? Die Forschungsprofessorin und Direktorin des finnischen Familienverbands Väestöliitto, Anna Rotkirch, beleuchtet die Ursachen sinkender Geburtenzahlen und die wachsenden Hürden für die Familiengründung in Europa. Sie rät, über etablierte familienpolitische Maßnahmen hinauszublicken und stärker die Rahmenbedingungen in den Blick zu nehmen, die Entscheidungen für ein Kind beeinflussen.

IMAGO / imagebroker

„Russland führt einen hybriden Krieg gegen Deutschland“

Interview mit dem Sicherheitsexperten Dr. Edmund Ratka

Die Bundesregierung schreibt den gescheiterten Drohnenanschlag am Leipziger Flughafen Russland zu. Schon seit Jahren ist Deutschland hybriden Angriffen ausgesetzt, deren Spur oftmals nach Moskau führt. Unser Sicherheitsexperte Dr. Edmund Ratka erläutert die Hintergründe dieses „Schattenkrieges“ und empfiehlt Maßnahmen zur Gegenwehr. Deutschland ist dabei auf dem richtigen Weg, braucht aber politische Entschlusskraft und Tempo beim Aufbau seiner operativen Fähigkeiten.

KAS/Andreas Jacobs

„Der akademische Antisemitismus äußert sich sehr subtil“

Neues Buch zur Begründung und Verbreitung von Antisemitismus und Israelfeindschaft in Wissenschaft und Lehre

Andreas Jacobs ist der Mitherausgeber einer neuen Verlagspublikation zum akademischen Antisemitismus. Hier erklärt er die Hintergründe des Phänomens. Zusammen mit Dr. Richard Ottinger hat er den Sammelband „Akademischer Antisemitismus“ herausgegeben, der die aktuellen Debatten u. a. im Postkolonialismus, in den Genderstudien, den Orientwissenschaften, den Genozidwissenschaften und dem Völkerrecht beleuchtet.

Nicola Pitaro

ChatGPT technisch betrachtet

Was vor zwei Jahren nur die Großen machen konnten, wird bald auch für öffentliche Institutionen erschwinglich sein

Künstliche Intelligenz und Chatbots sind keine neuen Erfindungen. Die aktuelle Anwendung ChatGPT ist jedoch ein sehr großes Sprachmodell, welches in Europa schwer nachzubauen ist. Dennoch können in Europa etwas kleinere Modelle entwickelt werden, die für viele Anwendungen ausreichen und vom hohem gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Nutzen sein können. Ein Beispiel hierfür ist Apertus aus der Schweiz. Dr. Imanol Schlag, der in führender Position an der Entwicklung von Apertus beteiligt war, bewertet im folgenden ChatGPT aus technischer Perspektive.

ChatGPT in der Wissenschaft

Agenten können zu Resultaten kommen, aber es braucht immer noch die Einschätzung von Expertinnen und Experten, ob etwas Sinn ergibt und wirklich neu ist.

Dennis Gankin forscht am Institut für Molekulare Systembiologie. Im Folgenden ordnet er ein, welche Vor- und Nachteile mit ChatGPT in der Wissenschaft einhergehen.

ChatGPT in der Versicherungswirtschaft

KI gibt es nicht zum Nulltarif

Für die ERGO hat Antonia Schiller früh an der Entwicklung von ERGO GPT mitgewirkt. Im Interview stellt Sie das Produkt vor sowie damit verbundene Chancen und Hindernisse.

ChatGPT im Krankenhaus

Mit künstlicher Intelligenz können wir die Effizienz extrem steigern – und das müssen wir auch.

Dr. Christian Bergmann ist Unfallchirurg am Universitätsklinikum in Ulm. Er forscht zum Einsatz von KI im Krankenhaus und würde Sprachmodelle wie ChatGPT gerne noch mehr in seiner täglichen Arbeit einsetzen. Im folgenden Interview geht er darauf ein.

ChatGPT im Journalismus

KI schafft einen Innovationsschub im Journalismus. Es ist aber nicht damit getan, nur ChatGPT zu öffnen und sich Texte umformulieren zu lassen.

Jörg Pfeiffer entwickelt im AI + Automation Lab vom BR KI-Anwendungen für den Journalismus. Im folgenden schildert er Chancen wie Herausforderungen.

ChatGPT aus Sicht eines Dolmetschers

Immer da, wo menschliche Interaktion ins Spiel kommt, wo es um Interpretation und Sinn geht, kommt ChatGPT an seine Grenzen.

Johannes R. Hampel ist Dolmetscher und setzt auf ChatGPT – jedoch nur in der Vorbereitung und bei standarisierten Aufgaben. Warum ChatGPT nicht darüber hinaus gehen kann, erklärt er im folgenden Interview.

ChatGPT aus Sicht des EU-Parlamentes

Die Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 war ein echter Wendepunkt

Eine Umfrage kurz nach Erscheinen von ChatGPT zeigte, dass die Bevölkerung sich von der Politik Regeln für den Einsatz von KI wünscht. Mit Künstlicher Intelligenz werden Risiken für die Demokratie in Form von Desinformation, aber auch Übervorteilung auf Märkten aufgrund unzureichender Kennzeichnung verbunden. Auch bestehen Ängste im Hinblick auf eine mögliche Zunahme von Diskriminierung. Viele EU-Parlamentarierinnen und -Parlamentarier diese Risiken ebenfalls erkannt und deshalb den EU-AI-Act vorangetrieben. Diesen Prozess und den Einfluss der Entwicklungen rund um ChatGPT auf das Europäische Parlament legt Zenner im Interview dar.

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Über diese Reihe

In unserer Reihe "Interviews" werden Gespräche und Diskussionen mit Expertinnen und Experten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. zu unterschiedlichen Themen geführt.