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Chancen und Herausforderungen für das Europäische Parlament. Roberta Metsola im Interview

Roberta Metsola, Präsidentin des Europäischen Parlaments, zu Gast im Europabüro der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Roberta Metsola bei uns zu Gast! Am Montagabend hatten wir die Ehre, Roberta Metsola, die amtierende Präsidentin des Europäischen Parlaments, bei einer unserer KAS-Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des KAS-Europabüros zu begrüßen. Frau Metsola hielt eine inspirierende Rede über die Herausforderungen der zweiten Legislaturperiode des Europäischen Parlaments und ihre Pläne, diese anzugehen. Wie erwartet dominierte der Krieg in der Ukraine den Austausch mit Frau Metsola, die als erste Repräsentantin der EU nach Ausbruch des Krieges Kiew besucht hatte. Darüber hinaus sprach sie über die Chancen, die diese herausfordernden Umstände bieten, über die Konferenz zur Zukunft Europas und ihre Auswirkungen auf die Arbeit des Europäischen Parlaments sowie über die neu gefundene Einheit der EU-27 und die Frage, wie sie erhalten werden kann.

 

In der sechsten Folge von KAScuts hatten wir die Ehre Roberta Metsola zu interviewen. Wir nutzten die Möglichkeit, um mit ihr über die derzeit größten Herausforderungen der EU und die Rolle des Europäischen Parlaments bei der Bewältigung dieser Krisen zu sprechen. Im Hinblick auf die russische Invasion in der Ukraine erklärte Metsola, dass die EU und das Europäische Parlament entschlossen für den Erhalt von "Frieden, Demokratie und den Schutz der Rechtsstaatlichkeit" eintreten und durch finanzielle und logistische Hilfe für die Ukraine, viel Solidarität zeigen. Weitere Herausforderungen, so Metsola, seien die Umsetzung des europäischen Green Deals und die damit eng verbundene Diskussion über Energiesicherheit, Ernährungssicherheit und Migration. Sie betonte, dass es einer angemessenen Gesetzgebung und den starken politischen Willen der EU bedürfe, um diesen Themen adäquat zu begegnen.