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Razgovor

Kreislaufwirtschaft konkret: Das Potential von Ersatzbaustoffen

Nachhaltigkeit, Umweltschonung und Kostenreduzierung am Bau durch praxistaugliche Regelungen für mineralische Abfälle - Politik und Wirtschaft im Dialog

Welches Potential bietet die Kreislaufwirtschaft für Industrie und Bau in Deutschland? Welche ungeahnte Ressourcen liegen in unserem "Müll"? Warum ist das gerade für Deutschland so interessant? Und schließlich: Wie kann man die Akzeptanz für den Einsatz von Ersatzbaustoffen erhöhen? Wir diskutieren über Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung am konkreten Beispiell.

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Podijeli

Detalji

Kreislaufwirtschaft G.Sch. mit freundlicher Genehmigung der MAV Krefeld GmbH
Von wegen nur Müll! Mineralische Abfälle als Basis für Ersatzbaustoffe.

In der modernen Abfall- und Recyclingwirtschaft gewinnen die Aspekte der Ressourcenschonung und des Umweltschutzes stetig an Bedeutung. Es geht um ein integrales Verständnis von Nachhaltigkeit, das die ethischen Aspekte der Schöpfungsbewahrung gedanklich veknüpft mit dem effizienten und kostenschonenden Einsatz von Materialien und Rohstoffen.

Für unser Industrieland besitzt diese Entwicklung ganz erhebliche Bedeutung – und bietet ebenfalls ein ermutigendes Potential für die Weiterentwicklung des Standort Deutschlands. Schließlich müssen wir uns hier immer eindringlicher darüber Gedanken machen, wie umweltschonende Kostenreduzierung am Bau und im weiteren produzierenden Gewerbe aussehen kann.

Die vor Jahren verabschiedete Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffVO) bietet einen wichtigen Ansatz, wie die Aufbereitung von Stoffen sowie der Ausbau und die Nutzung von Sekundär-Rohstoffen funktioniert. Jedoch drängt sich der Eindruck auf, dass dies noch nicht überall auf Akzeptanz trifft. Warum ist das so? Was ist der Stand der Akzeptanz solcher Stoffe? Welche Hürden und Potentiale sieht die Branche der Aufbereiter und der Baufirmen? Was kann die Bundespolitik hier ganz konkret tun?

Diese ganz praktischen Fragen der Kreislaufwirtschaft in Deutschland diskutieren wir mit ausgewiesenen Fachkräften der Abfallverwertungsbranche und mit der Politik.

 

Diskutieren Sie über den Chat mit! 

 

Wir danken Herrn Michael Larisch für die freundliche Unterstützung bei der Vorbereitung und Umsetzung des Diskussionsforums.

 

Die Veranstaltung wird gestreamt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldefrist endet am 03.03.202, 10.00 Uhr.

Die Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung erhalten Sie ca. zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nach diesem Zeitpunkt aus organisatorischen Gründen nur noch sehr eingeschränkt Einwahldaten versenden können. 

 

Program

18.00 Uhr Begrüßung

Dr. Georg Schneider

Büro Bundesstadt Bonn der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (KAS) | Wirtschaftspolitik,  Sankt Augustin   

 

ca. 18.05 Uhr   Inhaltlicher Impulse, Diskussion des Podiums und Publikumsfragen

 

Warum zeigen sich am Beispiel Ersatzbaustoffe so viele Chancen und Herausforderungen für den Erfolg der Kreislaufwirtschaft in Deutschland?

Freya Sternkopf

Bereichsleiterin Mineralik und Sonderabfallwirtschaft, Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. (BDE), Berlin

 

Blick aus der Praxis: Was gibt es denn schon für konkrete Einsatzmöglichkeiten? Und wo liegen die Unsicherheiten in der Nutzungsbereitschaft?

Dr. Christian Wiegard

Geschäftsführer Vertrieb, Blue Phoenix Deutschland GmbH, Krefeld

 

Kann die Politik die praktische Verwirklichung von Kreislaufwirtschaft beschleunigen – auch im Bereich der Ersatzbaustoffe? Muss die BaustoffVO geändert werden – oder liegt es an anderen Vermittlungsproblemen?

Florian Bilic MdB

Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Pirmasens/Berlin

 

Focus Mittelstand: Wie wird das Thema auch für lokale Stakeholder interessant?

Barbara Grunewald (angefragt) 

Geschäftsführerin Technik, Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. (VERO), Duisburg

 

Wie müßten die Rahmenbedingungen verbessert werden, um noch mehr Innovation im Bereich Kreislaufwirtschaft / Ersatzbaustoffe zu ermöglichen?

Dipl.-Ing. Martin Vogell

Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg, Würzburg

 

Moderation:

Michael Larisch

Derzeit u.a. Betriebsleiter einer Müllverbrennungsanlage, seit mehr als 20 Jahren in der Abfallwirtschaft direkt (und in verschiedenen Verbänden) tätig

 

bis ca. 19.30 Uhr Ende der Veranstaltung 

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Mjesto održavanja

Online-Veranstaltung via Zoom
Kontakt Dr. Georg Schneider
Georg Schneider
Referent Wirtschaftspolitik, Büro Bundesstadt Bonn
Georg.Schneider@kas.de +49 2241 246-2372 +49 2241 246 5 2372
Kontakt

Tina Jülich

Sekretärin/Sachbearbeiterin Büro Bundesstadt Bonn
Tina.Juelich@kas.de +49 2241-246 4254 +49 2241-246 5 4254