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Entwicklungsperspektiven für den Tierpark Berlin

Lichtenberger Gespräch am 17. Juni 2014

Im Rahmen des Lichtenberger Gesprächs der Konrad-Adenauer-Stiftung stellte Dr. Andreas Knieriem, der neue Direktor des Tierparks Berlin und des Zoologischen Gartens, potentielle Ideen und Konzepte zur Neugestaltung und Modernisierung des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde vor.

,,Beide zoologische Einrichtungen haben eine Zukunft“, leitete der amtierende Tierparkdirektor die Diskussionsrunde im Tierpark Hotel ein.

Dementsprechend sollen beide Standorte, der Zoo und der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, erhalten bleiben. Er wies darauf hin, dass diese Institutionen dazu beitragen, dass Berlin nicht nur eine der artenreichsten Städte darstelle, sondern dass der Bestand mit 28.000 Zootieren weltweit der Größte sei.

Laut Knieriem, gehöre der Tierpark mit über 1 Million Besucherinnen und Besuchern im Jahr zu den meistfrequentierten Zoos der Welt. Mit einer Fläche von rund 160 ha und annähernd 7.100 Tieren in über 860 Arten sei er auch der größte Landschaftstiergarten in Europa.

Bezugnehmend zur Entwicklungsperspektive des Tierpark Berlins erklärte Dr. Knieriem zunächst, dass der Tierpark insgesamt attraktiver, service- und erlebnisorientierter sowie gepflegter werden müsse. Um die Attraktivität des Tierpark Berlins weiter zu erhöhen, könne er sich durchaus vorstellen, ihn als einen „Erlebnis-Rundgang durch die Kontinente“ umzugestalten, denn in anderen zoologischen Einrichtungen habe sich das Geo-Zoo-Prinzip bereits erfolgreich bewährt.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liege auch darin, die vielfältigen Herausforderungen zeitgemäßer und artgerechter Tierhaltung auf allen Ebenen optimal miteinander zu verknüpfen. So führte er aus, dass die zeitgemäße Tierparkgestaltung den Lebensraum und die artspezifischen Bedürfnisse der Zootiere in besonderer Weise berücksichtigen müsse. Zudem solle ein optimales Tiermanagement gewährleistet, pädagogische Inhalte vermittelt und eine moderne und zukunftsorientierte Präsentation realisiert werden.

Abschließend legte der Tierarzt und Leiter des Tierparks Dr. Knieriem dar, dass die derzeitigen Handlungsschwerpunkte vor allem auf der Schärfung des Profils beider Einrichtungen und der optimalen Nutzung sowie dem Ausbau vorhandener Potentiale liegen.

Thomas Ziolko, Vorsitzender der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark & Zoo Berlin e.V., betonte, den Tierpark und den Zoo moderner zu gestalten und in das 21. Jahrhundert zu führen, als eine große Herausforderung für Dr. Knieriem.

Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin ermunterte, dass der Senat zur Umsetzung erster Sanierungs- und Modernisierungmaßnahmen des defizitären Tierparks in diesem Haushaltsjahr fünf Millionen Euro bereitstelle.

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