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Gedenken an Konrad Adenauer

Neujahrsempfang der Konrad-Adenauer-Stiftung

Am 5. Januar 2010 wäre Konrad Adenauer 134 Jahre alt geworden. Mit einer Kranzniederlegung an seinem Grab auf dem Waldfriedhof in Rhöndorf haben Mitglieder der Familie Adenauer und zahlreiche Politiker, wie Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Axel Voss MdEP und Landrat Fritjof Kühn, die Verdienste des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.

Der anschließende traditionelle Neujahrsempfang der Stiftung für die Adenauer-Familie auf dem Petersberg stand ganz im Zeichen der Vorausschau auf das noch junge Jahr.

Erhard Jauck, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, verwies auf die Herausforderungen für die politische Bildung. So zeigen nicht nur die geringe Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl, sondern auch das Votum der Wähler und der damit verbundene Wandel der Parteienlandschaft für die Demokratie besorgniserregende Tendenzen. „Die politische Bildungsarbeit wird dadurch wichtiger denn je. Nur mit Ideenreichtum und methodischer Vielfalt können wir die Demokratie stärken", betonte Jauck. Zugleich skizzierte er die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit: „Das Jahr 2010 stellt mit dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit die Rolle Adenauers als Freund der Wiedervereinigung in den Vordergrund der Stiftungsarbeit. Es ist wichtig, diese positive Einstellung des Kanzlers herauszustellen und einer negativen Legendenbildung gezielt entgegenzuwirken.“

Auch Dr. Franz Schoser, Schatzmeister der Konrad-Adenauer-Stiftung, sieht die politische Bildungsarbeit vor großen Herausforderungen. Insbesondere fordere die Abkehr der Wissenschaft von der Ordnungspolitik die Stiftung heraus. „Durch die Etablierung eines Graduiertenkollegs und die Fortführung der erfolgreichen politischen Bildungsveranstaltungen, u.a. die Rednertour zur Sozialen Marktwirtschaft, muss diesem Trend entgegengewirkt werden“, machte Schoser deutlich. Die Grundpfeiler der Sozialen Marktwirtschaft, darunter Freiheit, Wettbewerb und Verantwortung, müssten als Lösungsansätze zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt kommuniziert werden. „Hier wird auch deutlich, wie wichtig unsere internationale Arbeit für die Verbreitung von Demokratie und unseren Werten ist“, so Schoser.

Schoser, würdigte Prof. Bernhard Vogel, dessen Amtszeit als Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung am 31. Dezember 2009 geendet hatte, und dankte ihm für seinen über zwei Jahrzehnte andauernden Einsatz.

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