Příspěvky k akcím

Verschiebungen im globalen Wirtschaftsgefüge

od Matthias Schäfer, David Gregosz

Robert Ward vom "Economist" diskutierte mit dem Netzwerk „Junge Wirtschaftspolitiker“

Im Kreis der „Jungen Wirtschaftspolitiker“ war am 17. Juni Robert Ward von der Intelligence Unit der britischen Wochenzeitschrift „The Economist“ zu Gast. In seinem Vortrag beleuchtete er diverse Aspekte der aktuellen globalen Wirtschaftslage - ausgehend von den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Seine Präsentation ist in der rechten Spalte abrufbar.

Die Finanzkrise habe sich von einem akuten in einen chronischen Zustand gewandelt, so Ward. Diese Entwicklung sei positiv einzuschätzen. Es gebe in diesem Zustand Möglichkeiten Lösungsansätze zu entwickeln. Auch wenn Europa ein langwieriger Erneuerungsprozess bevorstehe, so werde der Euro die Krise überstehen. Ward zeigte sich mit Blick auf den eingeschlagenen Weg der Vereinigten Staaten optimistisch, während er die japanischen „Abenomics“ mit Sorge betrachtete. „Die Verdopplung der Geldbasis in den kommenden zwei Jahren sei ein beispielloser Vorgang, dessen Effekte unvorhersehbar seien“.

Mit Blick auf Asien hob er Indonesien als aufstrebende Kraft hervor. China (insbesondere aufgrund der demographischen Entwicklung) und Indien sowie überhaupt die BRICS-Länder, hätten nicht mehr die Sonderstellung in puncto Wachstum vorzuweisen, wie noch im vergangenen Jahrzehnt. Dagegen sei Afrika von zunehmender Bedeutung, nicht nur wegen des enormen Bevölkerungszuwachses in den kommenden Jahrzehnten, sondern auch dank weitreichender Verbesserungen von Regierungsstrukturen und besser ausgebildeten Personen in den dortigen Spitzenpositionen. Bemerkenswert sei zudem die Entwicklung des Irak, der, obwohl politisch weiterhin instabil, ein rapides Wirtschaftswachstum zu verzeichnen habe.

Zum Abschluss seines Vortrages sorgte Ward dann noch für einiges Erstaunen als er seinen Zuhörern anhand einer Grafik das Land präsentierte, das im Jahr 2013 absehbar das größte Wirtschaftswachstum vorzuweisen habe: die Mongolei mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von fast 15 Prozent.

Im Rahmen der anschließenden Diskussion kamen auch noch mögliche Empfehlungen für Deutschland zur Sprache. Die Bundesrepublik müsse besonders darauf achten, eine europäische Fragmentierung hinsichtlich des Umgangs mit China, zum Beispiel in Handelsfragen, zu vermeiden. Ward fand zudem kritische Worte für bilaterale Freihandelsabkommen, sollten diese eine multilaterale Herangehensweise in den Hintergrund rücken.

Sdílet

kontaktní osoba

Matthias Schäfer

Matthias Schäfer bild

Leiter des Auslandsbüros in Shanghai/China

Matthias.Schaefer@kas.de +86 21 6249-8511
Příspěvky k akcím
17. května 2013
„Die Rückbesinnung auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft ist dringend notwendig" (17. Mai 2013)
Einzeltitel
13. června 2013
Der Euro - Währung für Europa (13. Juni 2013)
Příspěvky k akcím
1. července 2013
Wo steht Europa? - Impulse der irischen EU-Ratspräsidentschaft (1. Juli 2013)

o této sérii

Nadace Konrada Adenauera, její vzdělávací workshopy, vzdělávací centra a zahraniční kanceláře nabízejí ročně několik tisíc akcí na různá témata. O vybraných konferencích, akcích, sympóziích atd. informujeme aktuálně a exkluzivně pro vás na www.kas.de. Zde naleznete kromě obsahového souhrnu i další materiály jako jsou obrázky, texty přednášek, video nebo audiosestřihy.

informace o objednání

erscheinungsort

Berlin Deutschland