Die Fakultät für Politik und Staatsführung der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Päpstlichen Katholischen Universität Argentiniens (UCA) veranstaltete gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) die Konferenz „Transnationale organisierte Kriminalität: Herausforderungen und Zusammenarbeit“ – ein Forum für Analyse und Austausch über die wichtigsten Herausforderungen, denen sich die Region in den Bereichen Sicherheit und internationale Zusammenarbeit gegenübersieht.
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Executive-Programms für Sicherheitspolitik und -management statt, einer Initiative, die die Fakultät für Politik und Staatsführung gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) seit 2013 durchführt, um die Weiterbildung, die Analyse und den Erfahrungsaustausch zu den wichtigsten sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Region zu fördern.
Die Eröffnung der Veranstaltung übernahm Lourdes Puente, Direktorin der Schule für Politik und Staatsführung, die die Teilnehmer willkommen hieß.
Im Rahmen der Konferenz hielten Mg. Ignacio Cicchello (Argentinien), Unterstaatssekretär für die Bekämpfung des Drogenhandels im Sekretariat für die Bekämpfung des Drogenhandels und der organisierten Kriminalität des Ministeriums für nationale Sicherheit, sowie Dr. Nimio Abel Cardozo Espínola (Paraguay), Leiter der Abteilung für die Bekämpfung von Entführungen und Erpressung, der Ermittlungen und strategische Maßnahmen im Zusammenhang mit Entführungen, Erpressung, Terrorismus und organisierter Kriminalität leitet; sowie von Diego Sanjurjo (Uruguay), Leiter des Bereichs Statistik und Angewandte Kriminologie (AECA) des Innenministeriums, die ihre Sichtweisen zu den wichtigsten Bedrohungen durch die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität in ihren jeweiligen Ländern darlegten.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastián Basso, dem Leiter des Executive-Programms für Sicherheitspolitik und -management, der den Austausch zwischen den Experten und dem Publikum leitete.
Während der Veranstaltung tauschten die Referenten Erfahrungen aus ihren jeweiligen Ländern aus, insbesondere hinsichtlich der Herausforderungen, die dieses Thema auf nationaler Ebene mit sich bringt. Ihre Vorträge machten deutlich, dass sowohl hinsichtlich des Phänomens selbst als auch hinsichtlich der Herangehensweise unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden, doch waren sich alle einig, dass dieses Übel ohne internationale Zusammenarbeit nicht bekämpft werden kann. Die Komplexität des für die Region kritischsten Themas wurde deutlich, und im Rahmen der Fragen aus dem Publikum wurden Themen im Zusammenhang mit der Bedeutung der Strafvollzugspolitik diskutiert, wie beispielsweise die Möglichkeit, Verbote durch Kontrollen zu ersetzen.