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Mit 2,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger zählt die Republik Moldau zwar zu den kleinen Beitrittsstaaten zur EU. Der russische Einfluss durch Desinformationskampagnen und die russische Kontrolle über das international nicht anerkannte Transnistrien ist allerdings gewaltig. Präsidentin Maia Sandu sucht den Schulterschluss mit der EU. Aber wird die Bevölkerung ihr und der Regierung dafür die Unterstützung geben?
Am Ergebnis der bevorstehenden Parlamentswahl lässt sich ablesen, ob eine Mehrheit dem europäischen Kurs folgt oder den massiven Einflüsterungen russischer Desinformationskampagnen erliegt und den georgischen Weg einschlägt: Erhält Präsidentin Maia Sandu ein klares Signal, den Beitrittsprozess ihres Landes zur EU fortsetzen oder wird die gegenseitigen Annäherungsbemühungen wie in Georgien auf Eis gelegt?
Wie unterstützt Europa das Land? Welche Kräfte werden die Oberhand erringen und was folgt daraus für Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur? Wird es faire Wahlen geben? Welchen Einfluss haben russische Desinformationskampagnen? Wer sind die maßgeblichen Akteure und welche Chancen haben die beiden moldauischen Partner der Europäischen Volkspartei, die Partei der Aktion und Solidarität (PAS) und die Plattform Würde und Wahrheit (PDA)?
Diese und andere Fragen mehr diskutieren wir zusammen mit der Vertreterin der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Republik Moldau, Dr. Brigitta Triebel und dem Politikwissenschaftler Siebo Janssen.
Programm
18.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Martin Reuber, St. Augustin
Büro Bundesstadt Bonn
Impuls
Dr. Brigitta Triebel, Chisinau
Leiterin des Auslandsbüros Republik Moldau
Europapolitische Bewertung
Siebo M.H. Janssen, Bonn
Historiker und Politikwissenschaftler, Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum
Moderation
Jochen Leyhe, Bonn
19.00 Uhr
Ende der Veranstaltung