Die jordanische Wirtschaftliche Modernisierungsvision 2033 zielt darauf ab, den Übergang des Landes zu einer wissens- und innovationsbasierten digitalen Wirtschaft zu beschleunigen. Startups sind jedoch weiterhin mit regulatorischen und administrativen Hürden konfrontiert, die ihr Wachstum, ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre Fähigkeit, Investitionen anzuziehen, einschränken.
Das Papier untersucht die Diskrepanz zwischen Jordaniens strategischen Ambitionen und den tatsächlichen Gegebenheiten seines regulatorischen Rahmens. Auf Grundlage von Gesetzesanalysen, Konsultationen mit relevanten Interessengruppen, Umfragen und internationalen Vergleichen schlägt es den „Jordan Digital Entrepreneurship Resilience Index“ als nationales Instrument vor, mit dem die Auswirkungen gesetzlicher Regelungen auf Startups bewertet und künftige Reformen gesteuert werden können.
Auf Grundlage der Analyseergebnisse formuliert die Studie sechs zentrale politische Prioritäten. Dazu gehören die Einführung eines speziellen Startup-Gesetzes, die Vereinfachung von Gründungs- und Compliance-Verfahren, Reformen im Bereich der Besteuerung und sozialen Absicherung, eine Verbesserung der Governance sowie die Schaffung eines flexibleren regulatorischen Umfelds. Zusammengenommen bilden diese Empfehlungen einen praxisorientierten Fahrplan, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des digitalen Unternehmertums in Jordanien zu stärken und die Umsetzung der Wirtschaftlichen Modernisierungsvision 2033 zu unterstützen.