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Jordanien und seine Nachbarschaft

Publikationsreihe

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Jordanien und seine Nachbarschaft ist eine Publikationsreihe des Auslandsbüros Jordanien der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), die die Beziehungen des Haschemitischen Königreichs zu den Ländern und Konflikten an seinen Grenzen untersucht. Jede Publikationbringt regionale Expertise zu einem bestimmten Themenfeld – sei es Sicherheit, Politik oder Wirtschaft – ein und formuliert konkrete politische Prioritäten.
 

Nr. 1 | Juli 2026 – Den Süden verankern: Jordanien und die Stabilisierung Syriens nach Assad
Katrina Sammour
 

Der Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 hat die Sicherheitslage entlang der nördlichen Grenze Jordaniens grundlegend verändert. Achtzehn Monate später steht der Süden Syriens vor drei unterschiedlichen Herausforderungen: einem Regierungsvakuum und einer faktischen Selbstverwaltung in Suwaida, dem Zusammenbruch einer dominierenden bewaffneten Gruppierung und der Rückkehr tribaler Autoritätsstrukturen in Daraa sowie einer israelischen Bodenpräsenz in Quneitra, die dort faktisch die Funktion einer lokalen Autorität ausübt. Weiterlesen...

 

Nr. 2 | Juli 2026 - Informeller Handel zwischen Jordanien und Syrien

Dr. Qasem Hamouri
 

Der informelle Handel zwischen Jordanien und Syrien ist seit Langem ein fester Bestandteil der Grenzwirtschaft im Norden Jordaniens. Dieser Artikel untersucht die Entwicklung des informellen grenzüberschreitenden Handels, seine sozioökonomischen Auswirkungen sowie die Art und Weise, wie regionale politische und wirtschaftliche Entwicklungen die grenzbezogenen Wirtschaftsaktivitäten im vergangenen Jahrzehnt verändert haben. Der Artikel betont, dass informeller Handel nicht ausschließlich als Zoll- oder Sicherheitsproblem verstanden werden sollte, sondern als Teil einer umfassenderen Grenzwirtschaft, die von geografischen Gegebenheiten, historischen Verbindungen, den Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und den sich wandelnden regionalen Entwicklungen geprägt ist. Weiterlesen...

 

Nr. 3 | August 2026 - Iraks bewaffnete Gruppen und die Grenzen seiner regionalen Diplomatie

Hamzeh Hadad 
 

Unter der Führung des neu ernannten Premierministers Ali al-Zaidi hat die irakische Regierung versprochen, dass bis zum 30. September 2026 jede paramilitärische Einheit im Land entwaffnet oder in den Staat integriert wird und keine bewaffnete Gruppe außerhalb staatlicher Kontrolle operieren wird.  Das Versprechen dreht sich nicht nur um Waffen, sondern ist ein Versuch, die irakische Regierung als alleinigen Akteur der irakischen Außenpolitik zu etablieren, gerade zu einem Zeitpunkt, an dem bewaffnete Gruppen aus Irak die Nachbarländer Jordanien, Syrien, Kuwait und Saudi-Arabien angegriffen und als Reaktion darauf koordinierte amerikanische und saudische Luftangriffe auf irakischem Territorium ausgelöst haben. Weiterlesen...


 

Nr. 4 | August 2026 – Energieresilienz angesichts geopolitischer Spannungen
von Dr. Sanad Al-Quran
 

Die Hormus-Krise von 2026 hat eine Schwäche herkömmlicher Ansätze zur Energiesicherheit offengelegt. Ein Land kann zwar über eine gesicherte physische Energieversorgung verfügen und dennoch anfällig für Störungen an anderer Stelle des Energiesystems sein. Die darauf folgende Abfolge von Eskalation, versuchten Waffenstillständen, erneuten militärischen Auseinandersetzungen und diplomatischen Annäherungen hat diese Erkenntnis weiter bestätigt. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie, was die Hormus-Krise über die Verwundbarkeit der jordanischen Energiewende zeigt und wie das Königreich seine Energieresilienz angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen in der Region stärken kann. Weiterlesen...

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