Methodik der Umfrage
Die Umfrage wurde Juli 2025 anhand von 1.200 persönlichen Interviews in ganz Jordanien durchgeführt. Die Befragten wurden mithilfe eines wahrscheinlichkeitsbasierten, geschichteten Stichprobenverfahrens aus 150 Orten im ganzen Land ausgewählt, um repräsentative Ergebnisse zu gewährleisten.
Zentrale Themenbereiche
Die Umfrage untersucht mehrere zentrale Bereiche:
- Wahrnehmung der Außenpolitik: Bewertung der öffentlichen Einschätzung zur Wirksamkeit der jordanischen Außenpolitik bei der Wahrung nationaler Interessen und regionaler Prioritäten.
- Bündnisse und Partnerschaften: Untersuchung der Wahrnehmung der engsten politischen und wirtschaftlichen Partner Jordaniens sowie der Präferenzen für eine zukünftige Zusammenarbeit.
- Geopolitische Entwicklungen: Erfassung der öffentlichen Einstellungen zu regionalen Konflikten, zum globalen Wettbewerb um Einfluss sowie zur Rolle internationaler und regionaler Akteure.
- Erwartungen der Bevölkerung: Ermittlung der außenpolitischen Prioritäten, die aus Sicht der Jordanierinnen und Jordanier das Engagement des Königreichs gegenüber der internationalen Gemeinschaft bestimmen sollten.
- Wahrnehmung Deutschlands: Untersuchung des Deutschlandbildes, des wahrgenommenen Einflusses Deutschlands und möglicher Bereiche für eine vertiefte bilaterale Zusammenarbeit mit Jordanien.
Zusammengenommen vermitteln diese Themenbereiche ein umfassendes Bild der öffentlichen Meinung in Jordanien in einer Zeit tiefgreifender regionaler Veränderungen. Dabei wird insbesondere das Verhältnis zwischen Außenpolitik, nationaler Stabilität und den Erwartungen der Bevölkerung deutlich.
Vorstellung der Umfrageergebnisse
Die Umfrage zu Jordaniens außenpolitischen Beziehungen (Welle V) wurde offiziell im Rahmen einer Expertenrunde am 17. November 2025 vorgestellt. An der Veranstaltung nahm eine vielfältige Gruppe von Akteuren teil, darunter Regierungsvertreterinnen und -vertreter, Diplomatinnen und Diplomaten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter politischer Parteien, Journalistinnen und Journalisten sowie Akteure der Zivilgesellschaft. Durch die Verbreitung der Studie unter diesen einflussreichen Zielgruppen förderte die Veranstaltung eine fundierte Diskussion über Jordaniens außenpolitische Prioritäten und erhöhte die Sichtbarkeit der Ergebnisse in wichtigen politischen und gesellschaftlichen Kreisen.