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Seminar

Internationales Seminar: Künstliche Intelligenz und disruptive Technologien

Sicherheit, Demokratie und Governance im globalen Zeitalter neu denken

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Mexiko veranstaltet gemeinsam mit der FES Aragón der UNAM einen hochrangigen internationalen Dialog über die disruptiven Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Sicherheit, Governance und Demokratie.

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Details

Künstliche Intelligenz ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern eine transformative Kraft, die beginnt, die Grundlagen von Macht, Wirtschaft und demokratischem Zusammenleben neu zu ordnen. Vor diesem Hintergrund bringt das Internationale Seminar „Künstliche Intelligenz und disruptive Technologien“ Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen, um die Auswirkungen dieser technologischen Revolution in Lateinamerika und weltweit aus einer strategischen Perspektive zu analysieren.

Das Programm greift zentrale Themen wie algorithmische Kriminalität, rechtliche Regulierung, digitale Souveränität, hybride Kriegsführung sowie Desinformation auf und verdeutlicht, dass KI nicht nur wirtschaftliche Prozesse verändert, sondern auch die Dynamiken von Sicherheit und Governance grundlegend neu definiert. Staaten, Unternehmen und nichtstaatliche Akteure sehen sich mit einem Umfeld konfrontiert, in dem Technologie Fähigkeiten erweitert und zugleich neue Risiken schafft.

Aktuelle Daten unterstreichen die Tragweite dieser Entwicklung. Bis zu 70 % der Arbeitsplätze könnten in gewissem Maße von KI betroffen sein, während mehr als die Hälfte der Tätigkeiten in den kommenden Jahren grundlegend neu gestaltet wird. Eine tiefgreifende Transformation der Arbeitswelt, die bis hin zum Wegfall von Millionen von Arbeitsplätzen reichen kann, hätte direkte Folgen für die soziale und wirtschaftliche Stabilität.

Damit stellt sich für Politik und Gesellschaft die zentrale Frage, ob wir ausreichend auf diesen Wandel vorbereitet sind. Historische Erfahrungen zeigen, dass technologische Umbrüche zwar Wachstum generieren können, zugleich jedoch das Risiko bergen, bestehende Ungleichheiten zu vertiefen, wenn geeignete politische und regulatorische Rahmenbedingungen fehlen.

Vor diesem Hintergrund versteht sich das Seminar als zentraler Raum für strategische Reflexion, vorausschauende Analyse und den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und internationalen Expertinnen und Experten. Ziel ist es, nicht nur das Ausmaß des Wandels zu verstehen, sondern aktiv zur Entwicklung von Ansätzen beizutragen, die Demokratie, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung im digitalen Zeitalter stärken.

Registrierung

 

8. und 9. April 2026
Facultad de Estudios Superiores Aragón, UNAM
Av. Universidad Nacional S/N, Bosques de Aragón, 57171 Ciudad Nezahualcóyotl, Mexiko

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Veranstaltungsort

Facultad de Estudios Superiores Aragón UNAM

Kontakt

Luis Téllez

Luis Tellez bild
Projektmanager
luis.tellez@kas.de +52 55 5566 4599

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