Widerstand in autoritären Systemen und die Bedeutung der Freiheit
Veranstaltungsbericht zur Gesprächsreihe "Schule im Dialog" am Zwickauer Käthe-Kollwitz-Gymnasium sprechen wir mit dem ehemaligen sächsischen Innenminister Heinz Eggert über den Widerstand in der DDR und andere europäische Freiheitsbewegungen.
Heinz Eggert neben Schulleiter Ralf Ballmann (links) und Dr. Arndt (rechts).
Der ehemalige Innenminister des Freistaates Sachsen, Heinz Eggert, war am 23. Mai Gast am Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau. Er sprach im Rahmen der Reihe "Schule im Dialog", die von der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt wird. Eggert sprach aus Anlass des 70. Jahrestages des Aufstands vom 17. Juni 1953, erinnerte aber auch an den Prager Frühling und den Aufstand in Ungarn 1956. Die Ereignisse verband er mit seiner Lebensgeschichte, die ihn nach 1968 in der Opposition zum SED-Staat sah. Ausführlich schilderte er die Wirkungsmechanismen und Methoden von Diktaturen zur Überwachung und Unterdrückung der Bevölkerung, die auch er am eigenen Leib erfahren hat. Umso bemerkenswerter war sein Plädoyer für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Viel Zuspruch bekam er von älteren Besuchern, während die anwesenden Jugendlichen detailliert nachfragten und mit ihm intensiv diskutierten.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Gedenkjahres der Konrad-Adenauer-Stiftung und Freistaats Sachsen zum 70. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953.