Publikationen

picture alliance / Newscom | DEBBIE HILL

Der lange Weg zur Holocaust-Erinnerung

Ein Blick zurück

Seitdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2005 den 27. Januar zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erklärte, wird dieser in vielen Ländern öffentlich begangen. Die Zeitgenossen des Holocaust taten sich mit der Erinnerung jedoch lange Zeit schwer und es bedurfte einer Jahrzehnte andauernden Entwicklung, ehe dieses beispiellose Verbrechen in das Zentrum einer globalen Erinnerungskultur rückte.

picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Carolyn Kaster

Das Hohe Alter

Was es für die Ausübung eines politischen Amtes bedeuten kann

Am 20. Januar 2021 wird Joe R. Biden als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Sein hohes Alter steht dabei vielfach in der Diskussion. Aber erlaubt das chronologische Alter überhaupt eine Aussage für oder gegen die Ausübung eines bedeutenden politischen Amtes? Welche Faktoren spielen bei der Analyse des Alters eine Rolle? Und welche Kompetenzen sollten besonders ausgeprägt sein, um als Politikerin oder Politiker auch im hohen Alter zu überzeugen?

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Sebastian Willnow

Corona. Emotionsgeschichtliche Perspektiven auf die aktuelle Pandemie.

In der nunmehr fast seit einem Jahr bestehenden Corona-Krise werden staatliche Steuerungsmechanismen und gesellschaftliche Konfliktlagen in hohem Maß von Emotionen bestimmt. Besonders schwerwiegend ist dabei die Infragestellung der „feeling rules“: Distanz statt Nähe wird zu einem Gebot der Nächstenliebe umgedeutet. Welche Folgen dies langfristig für das gesellschaftliche Miteinander haben wird, bleibt abzuwarten. Ein emotionsgeschichtlicher Blick auf die Geschehnisse hilft jedoch dabei, die Dimensionen der gegenwärtigen Erfahrungen einzuordnen.

picture alliance / AP Images | George R. Skadding

Gründervater der freien Welt – Franklin D. Roosevelt und die Four Freedoms

Mit den "Four Freedoms" hinterließ Roosevelt seinem Land eine neue politische Tradition, die das nationale Interesse durch ein weltweites Engagement für die Freiheit definierte. Für den Fortbestand des Liberalismus ist diese Traditionslinie unverzichtbar.

picture alliance/Zoonar; Jonas Weinitschke (Bearbeitung: KAS)

Das schwierige Erbe des Kolonialismus

Die europäische Debatte über den Umgang mit den kolonialen Vergangenheiten

Im letzten Koalitionsvertrag der deutschen Bundesregierung steht es schwarz auf weiß: Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte soll vorangetrieben werden. Wie viel koloniales Erbe aber verträgt die Gegenwart? Steht die koloniale Vergangenheit der Zukunft und der Modernisierung im Weg, oder bildet die Traditionskritik an ihr nicht die eigentliche Chance, die geschichtliche Dauer der ehemaligen imperialen Herrschaft in eine Langzeitperspektive bis heute zu integrieren?

KAS/Christiane Stahr

Das Europa der Staaten – Eine Geschichte von Integration und Partikularität

Bericht zum Livestream am 17. November 2020

Im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft ist es der Konrad-Adenauer-Stiftung wichtig, auch darauf zu schauen, welche historischen Ursachen für manche Herausforderungen des europäischen Integrationsprozesses auszumachen sind. Diesen Blick nahm eine Vortragsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Räumen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ein, die pandemiebedingt digital stattfand.

KAS/Marie-Lisa Noltenius

30 Jahre Deutsche Einheit – Erinnerungskultur in der „Berliner Republik“

Bericht zur Veranstaltung am 12. November 2020

In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen hat die Stiftung am 12. November das 13. Hohenschönhausen-Forum zum Thema „Erinnerungskultur“ ausgerichtet. In diesem Jahr fand das Forum in komprimierter Form als rein digitale Veranstaltung statt.

picture alliance/Klaus Rose; Klaus Rose (Bearbeitung: KAS)

Politischer Protest – gestern und heute

Warum Menschen auch im digitalen Zeitalter demonstrieren

Straßenprotest, in seiner ganzen Bandbreite und performativen Hülle und Fülle, von der klassischen Demo über Platzbesetzungen und Blockaden bis zur Menschenkette, ist historisch gewachsener Alltag in Deutschland - auch in Zeiten der Digitalisierung.

picture alliance / NurPhoto

Angst – Gefahr – Sicherheit

Zur populären (Vor-) Geschichte einer Konstellation in den Zeiten der Epidemie.

Seit der Entstehung automatisierter reihenfotografischer Aufnahmen und mit der Entwicklung des Films änderte sich unser Bild von Gefahr und die Wahrnehmung von Gefahren als solche. Medial hergestellte Bilder suggerieren Kontrollverlust oder wirken beruhigend - die Steuerung bildlich vermittelter Botschaften ist folglich auch für das Handeln der Staaten in der aktuellen Corona-Krise zentral.

Günter Gueffroy/dpa - Report

Die deutsche Wiedervereinigung und das Ende des Kalten Krieges

von George-Henri Soutou, Paris

Der erfolgreiche Ausgang der Verhandlungen über die deutsche Wiedervereinigung verdankte sich maßgeblich der engen Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Präsidenten George H.W. Bush und Bundeskanzler Helmut Kohl.