Publikationen

KAS/Katharina Haack

Gegenwärtige Erinnerung: Adenauer im Bild

Bericht über die Feierstunde am 11. Mai 2022

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am 11. Mai 2022 die vor der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung aufgestellte Kopfplastik eingeweiht und der neue Bildband vorgestellt.

UPI/Süddeutsche Zeitung Photo

Oppositionspremiere

Der erste Machtverlust der CDU im Bund nach der Bundestagswahl 1969

Sechste Ausgabe Zeitgeschichte AKTUELL

picture alliance/Ulrich Baumgarten/Ulrich Baumgarten

Vom Machtverlust zum Machtgewinn

Die Union in der Opposition 1998–2005

Siebte Ausgabe Zeitgeschichte AKTUELL

picture alliance/dpa/Fabian Sommer

Die Ideologisierung „Struktureller Missstände“

Fünfte Ausgabe Zeitgeschichte AKTUELL

Bundesarchiv, Bild 183-R14433 / CC-BY-SA 3.0

Ein deutsch-russischer Sonderweg?

100 Jahre Vertrag von Rapallo zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland.

„Teufelspakt“ oder „Rapallo-Romantik“ – so lauten Attribute, mit denen der Vertrag von Rapallo auch aktuell wieder beschrieben wird. In den 100 Jahren, die seit dem Abschluss des Vertrags vergangen sind, hat der Begriff „Rapallo“ ein Eigenleben entwickelt, der sich von der ursprünglichen Bedeutung längst gelöst hat. Um die heutigen Probleme der internationalen Beziehungen zu lösen, taugen schiefe historische Metaphern jedoch nicht. Besser wäre es mit „Rapallo“ zu fragen, wie eine stabile internationale Ordnung unter Berücksichtigung gerade der Interessen der Länder in Mittel- und Osteuropa zukünftig gestaltet werden kann.

Jahresbericht 2021

Einblicke in das Jahr 2021 der Konrad-Adenauer-Stiftung

Sicherheit und Innovation, Repräsentation und Partizipation: Unsere Schwerpunktthemen 2021 haben sich als hochaktuell erwiesen. Geopolitischen Machtkämpfe, Naturkatastrophen und die Coronapandemie haben das Jahr geprägt. Liberale Demokratien standen und stehen weiter unter Druck. Wir erwarten deshalb, dass unsere Schwerpunktthemen auch im Jahr 2022 nicht an Relevanz verlieren werden.

Konstantin Chernichkin/est&ost/J/Süddeutsche Zeitung Photo

Die Geschichte der modernen ukrainischen Staatlichkeit.

Eine Übersicht.

Die ukrainische Nationalbewegung im 19. Jahrhundert entwickelte sich zunächst zwischen zwei Imperien: dem Russländischen und dem Österreichischen Kaiserreich. Nachdem mehrere ukrainische Nationalprojekte zu Beginn des 20. Jahrhunderts scheiterten, vereinte erst Stalin die ukrainischen Gebiete. Der so entstandene Nationalstaat bestand allerdings eher der Form halber und existierte in völliger Abhängigkeit von dem Machtanspruch der Sowjetunion. Seit 1991 kam es in der Ukraine zu zwei Massenprotesten, die sich auf Europa als Garant für Freiheit und Demokratie bezogen. Erst die Aggression Putins könnte der Ukraine jedoch eine echte Perspektive zum Beitritt in die Europäische Union eröffnen.

NATO

Mehr als ein reines Militärbündnis

Gründung und historische Entwicklung der NATO

Die Gründung der NATO am 4. April 1949 war vor allem eine Antwort auf das sowjetische Expansionsstreben nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch die Einbindung der Bundesrepublik beruhte auf dieser Logik, sie verdankte sich allerdings auch der Bereitschaft der Regierung Konrad Adenauer, die Bundesrepublik supranational kontrollieren zu lassen. Seit den 1990er Jahren führten Abrüstungsbemühungen und das Streben der ost- und mitteleuropäischen Staaten nach einer Integration in den Westen zu einer neuen strategischen Ausrichtung der NATO. Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist es nun die vorrangige Aufgabe des Bündnisses, die Grenzen nach Osten zu sichern.

picture alliance / AP Photo | Thibault Camus

Zusammenarbeit im Geist der europäischen Integration

Die deutsch-französischen Beziehungen (2005-2021)

Während Ihrer 16-jährigen Amtszeit als Bundeskanzlerin hatte Angela Merkel Gelegenheit, mit der Hälfte der Präsidenten der Fünften Republik zusammenzuarbeiten. Trotz unterschiedlicher Politikstile und über manche Differenzen hinweg blieb das deutsch-französische Tandem dabei stets ein stabiles Arbeitsbündnis. Der "Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration", kurz Vertrag von Aachen, vom 22. Januar 2019 markierte schließlich einen neuen Höhepunkt der bilateralen Beziehungen.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Dmitri Lovetsky

Im Krieg mit dem Westen

Wladimir Putins Geschichts- und Weltbild

Wladimir Putins imperiales Geschichtsbild legitimiert in seinem Denken seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine. Mit Anlehnungen an die sowjetische Siegessymbolik und Verweisen auf die Heldentaten Stalins demonstriert der russische Präsident einen globalen Machtanspruch.