Die Publikation Meinungsfreiheit und Demokratie: Herausforderungen und Chancen für den Journalismus im digitalen Zeitalter bietet eine kritische Reflexion über die Rolle des Journalismus in einem Informationsumfeld, das durch Desinformation, Polarisierung und automatisierte Inhalte tiefgreifend verändert wurde. In einer Ära der Postwahrheit und sinkenden Vertrauens in Institutionen analysiert die Publikation, wie technologische Umbrüche, Algorithmen, beschleunigte öffentliche Meinung und Medienkonzentration die Maßstäbe für Wahrhaftigkeit und Pluralismus neu definiert haben.
Statt einer pessimistischen Sichtweise versteht sich das Dokument als Einladung, die aktuellen Entwicklungen als Teil eines Übergangs zu neuen Informationsmodellen zu begreifen. Thematisiert werden unter anderem der Einfluss generativer KI, die wachsende Bedeutung der Medienkompetenz, die Stärkung journalistischer Ethik sowie die Verantwortung digitaler Plattformen bei der Inhaltsmoderation.
Die Publikation richtet sich an Journalistinnen, Akademiker:innen, Studierende und Entscheidungsträger:innen und will zu einem gerechteren, transparenteren und gemeinwohlorientierten Kommunikationsökosystem beitragen. Meinungsfreiheit wird dabei nicht als abstraktes Prinzip verstanden, sondern als zentrales Fundament demokratischer Aushandlung und als Schutzinstrument der Bürgerrechte in Zeiten medialer Unsicherheit.
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