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Praktikumsbericht Christoph Michel 2017

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Mein Praktikum begann mit einer Radtour. Den Spuren Martin Luthers folgte ich nicht zu Fuß und nicht zu Pferd sondern mit einem Fortbewegungsmittel, welches genau 300 Jahre nach dem Thesenanschlag an der Schlosskirche in Wittenberg erfunden wurde: dem Fahrrad. Getreu dem Motto Martin Luthers „Anstrengungen machen gesund und stark“ machte ich mich mit 13 anderen Jugendlichen auf dem Weg, die Wirkungsstätten Luthers auf eine sportliche Art zu erkunden. 500 Kilometer – für jedes Jahr seit dem Beginn der Reformation einen Kilometer. Startpunkt unserer Tour war die Wartburg in Eisenach – Luthers Fluchtort, wo er als Junker Jörg die lateinische Bibel ins Deutsche übersetzte. Von dort aus führte uns die Tour quer durch Mitteldeutschland. Ein Gespräch mit Ministerpräsident Dr. Haselhoff, dessen Familie seit dem 16. Jahrhundert in Wittenberg ihre Wurzeln hat, war einer meiner persönlichen Höhepunkte der Tour. Dabei ging es neben aktuellen politischen Themen auch um Gewissensentscheidungen in Bezug auf Luther.

Nach der anstrengenden Fahrradtour begannen für mich nicht die Ferien im eigentlichen Sinn. Ich hatte mich für ein zweiwöchiges freiwilliges Ferienpraktikum beim PBF Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dresden beworben. Ich wollte die Arbeit einer politischen Stiftung kennenlernen und mehr über ihre Ziele und Vorgehensweisen erfahren. Auf der Radtour hatte ich dann schon Gelegenheit, mich mit dem Freiwilligen (FSJ Politik) der Adenauer-Stiftung, Jonas, zu unterhalten, so dass ich schon ungefähr wusste, was auf mich zukam. Dementsprechend ging ich motiviert zu meinem ersten Arbeitstag und verließ nach fünf Stunden Arbeitszeit das Büro vollends zufrieden. Die Arbeit in den zwei Wochen bestand für mich aus: Recherchetätigkeiten, Pflege der Internetpräsenz, Verfassen von Briefvorlagen, Pressemitteilungen und Sachberichten sowie die Unterstützung bei der Bewerbung von Veranstaltungen (hier speziell dem Familienseminar) der Adenauer-Stiftung. Das Praktikum war für mich äußerst gewinnbringend um die persönlichen Kompetenzen zu fördern. Ich lernte in einem entspannten Arbeitsumfeld zuverlässig, selbstständig und kreativ die vielfältigen Aufgabenstellungen zu lösen. Besonders bedanke ich mich bei Frau Büchel, die mich stets freundlich unterstützte. Vielen Dank für diesen spannenden Einblick in die Arbeit der Adenauer-Stiftung.

Christoph Michel

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