PROF. DR. CHRISTOPH PARRY (Universität Vaasa)
Studium der Germanistik und Russistik in Edinburgh (M.A. 1973) und Marburg. Promotion in Marburg 1978 über Paul Celan und Osip Mandelstam; 1977-1996 Lehrtätigkeit an den Universitäten Turku und Jyväskylä, Finnland; seit 1996 Professor für deutschsprachige Literatur in Vaasa, Finnland. Forschungsprojekt zu europäischen Identitätskonstruktionen in der deutschsprachigen Literatur seit dem II. Weltkrieg; Gastprofessuren New Mexico 1995 und Graz 1996.
Publikationen u.a.:
Mandelstam der Dichter und der erdichtete Mandelstam im Werk Paul Celans. Versuch zur Beleuchtung einer literarischen Beziehung (1978), Menschen, Werke, Epochen. Eine Einführung in die deutsche Kulturgeschichte (1993), Zwei italienische Reisen. Zwei Beiträge (mit N. R. Wolf, 1997), Literatur und Identität. Beiträge auf der 10. Internationalen Arbeitstagung „Germanistische Forschungen zum Literarischen Text", Vaasa 8.-11.4.1999 (Mithrsg., 2000), Bodengebete – in der Luft. Kommentare zu zwei Gedichten aus Celans „Die Niemandsrose" (mit H.-M. Speier und M. Pajević, 2001), Text und Welt. Beiträge auf der 11. Internationalen Arbeitstagung „Germanistische Forschungen zum Literarischen Text" (Hrsg., 2002), Peter Handke’s landscapes of discourse. An exploration of narrative and cultural space (2003), Erfahrung der Fremde. Beiträge auf der 12. Internationalen Arbeitstagung „Germanistische Forschungen zum Literarischen Text", Vaasa. 8.-10.5.2003 (Hrsg., 2005), Autobiographisches Schreiben in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Bd. 2. Grenzen der Fiktionalität und der Erinnerung (Mithrsg., 2007), Europäische Literatur auf Deutsch? Beiträge auf der 13. Internationalen Arbeitstagung „Germanistische Forschungen zum Literarischen Text", Vaasa, 18.-19.5.2006 (Mithrsg., 2008), „Kennst du das Land…?" Fernweh in der Literatur. Beiträge auf der 14. Internationalen Arbeitstagung „Germanistische Forschungen zum Literarischen Text", Vaasa, 15.-16.5.2008 (Mithrsg., 2009).
Zahlreiche Artikel zur deutschen und österreichischen Gegenwartsliteratur sowie zu Fragen der interkulturellen Literaturtransfers.
DR. SILKE PASEWALCK (Universität Tartu)
Studium der Germanistik und Slawistik an der Ruprecht-Karls-Universität Göttingen (1989-1991), Studium der deutschen und slawischen Philologie und Deutsch als Fremdsprache an der Freien Universität Berlin (1991-1996). Deutschlehrerin an verschiedenen Sprachschulen in Berlin (1996-2000); Dozentin an der Universität Torun, Polen (2000-2005); freie Autorin (2005-2006 und 2008-2009); Lektorin am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) der Universität Leipzig (2006-2008); seit 2010 außerordentliche Professorin an der Philosophischen Fakultät der Universität Tartu, hier auch verantwortlich für die Partnerschaft mit der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte: Kultur und Gesellschaft, Philologie und Linguistik, deutsche Sprache und Literatur.
Publikationen u.a.:
Lehrerhandbuch zum Lehrwerk deutsch.com (Bd. 1, gemeinsam mit Dieter Neidlinger, 2010), Nationalepen zwischen Fakten und Fiktionen (Hrsg. mit Heinrich Detering, Torsten Hoffmann und Eve Pormeister, 2011), Zwischendurch mal Landeskunde (gemeinsam mit Franz Specht, Wiebke Heuer, Dieter Neidlinger und Kristine Dahmen, 2012), Lehrerhandbuch zum Lehrwerk deutsch.com (Bd. 2, gemeinsam mit Dieter Neidlinger und Monika Bayón Eder, 2012), SCHRIFTsteller und DIKTATuren / Writers and dictatorship (Hrsg. mit Liina Lukas und Katre Talviste, 2013), Interkulturalität und (literarisches) Übersetzen. Wechselwirkungen zwischen Literaturwissenschaft und Translatologie (Hrsg. mit Dieter Neidlinger und Terje Loogus, 2014).
DR. STEPHANE PESNEL (Sorbonne)
Geb. 1966. Promotion 1987. Stipendiat an der Freien Universität Berlin (1988-1989), Promotion in Germanistik an der Universität Paris Sorbonne - Paris IV (1997). Lehrbeauftragter an der Universität Caen (1996-1998), seit 1998 Lehrbeauftragter an der Universität Paris Sorbonne -Paris IV. Seit 2009 Vorstandsmitglied der Internationalen Joseph-Roth-Gesellschaft.
Publikationen u.a.:
Totalité et Fragmentarité dans l'oeuvre romanesque de Joseph Roth (2000), Espaces multiculturels (Hrsg., 2006), La littérature autrichienne et l'Etat (Mithrsg., 2010), Lectures de "La Marche de Radetzky" (Mithrsg., 2013), Klang - Ton - Musik. Theorien und Modelle (national)kultureller Identitätsstiftung (Mithrsg., 2014), Cahier de l'Herne Joseph Roth (Mithrsg., 2015).
Auszeichnungen u.a.:
Deutsch-französischer Freundschaftspreis der Deutschen Botschaft in Frankreich (2014).
PROF. DR. JOANNA PFAFF-CZARNECKA (Universität Bielefeld)
Studium der Ethnologie, Rechtswissenschaft, Publizistik und Volkskunde an der Universität Zürich (1975-1989), Lizentiat Ethnologie (1983), Doktorat Ethnologie (1989), Habilitation an der Universität Zürich. Lehrtätigkeiten an den Universitäten Zürich und Bern, wissenschaftliche Assistentin an der Universität Zürich, Konsulentin im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit für INFRAS/DEZA (seit 1989). Mitarbeiterin im Ausschuss der Akademie für Menschenrechte, Bern (1996), Einsatz in Nepal im Rahmen der ersten Mission des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes als Übersetzerin (1998), Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn (1999-2001), Vertretungsprofessur „Sozialanthropologie“ an der Universität Bielefeld und an der Universität Bonn (2000/01), Visiting Fellowship an der Universität Oxford (1992, 1997/98, 2007), Gastprofessur an der Universität Tokyo (1999) und an der JNU, New Delhi (2012), Universitätsprofessorin an der Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie, Lehrstuhl für Sozialanthropologie (seit 2001), Prodekanin der Fakultät Soziologie der Universität Bielefeld (2006/07), Prorektorin für Organisationsentwicklung ebenda (2007-2009).
Forschungsschwerpunkte
sozialanthropologische Perspektiven auf Globalisierungsprozesse; politische Anthropologie: insbes. Ethnizität, Integrations- und Minderheiten¬forschung; Demokratisierungsprozesse in sub-nationalen Kontexten; Ethnizität, Rechtsethnologie, insbes. Menschenrechte und Minderheiten¬rechte; kultureller Wandel und inter-kulturelle Kommunikation; Ritualforschung.
Mitgliedschaften u.a.
Mitglied der European Association of Social Anthropology (seit 1993), Präsidentin der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft (1996-1998), Vize-Präsidentin der Sektion „Entwicklungssoziologie und Kulturanthropologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (2000-2002), Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands des Instituts für Weltgesellschaft an der Universität Bielefeld (seit 2001), Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Deutschland- und Europastudien (2002-2004, seit 2005), Visiting Fellow des Zentrums für Entwicklungsforschung Bonn (2002-2005), Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Forschungsprogramms „Lokale Identitäten und überlokale Einflüsse“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2002-2005), Mitglied des Royal Anthropological Institute (ass. Member, seit 2002), Mitglied der American Anthropology Association (2002-2008), Mitglied des Comité National des Centre Nationa de la Recherche Scientifique Paris, Section 38 (2004-2007), Redaktionsmitglied der Zeitschrift für Ethnologie (seit 2006), Vorstandsmitglied des Absolventennetzwerks der Universität Bielefeld (2006-2009), Mitglied des Beirats der Österreichischen Akademie für Geisteswissenschaften (2006-2012), Mitglied des Senats- und Bewilligungsausschusses der DFG für Graduiertenkollegs (seit 2007), Vorsitzende der Universitätskommission für Organisationsentwicklung der Universität Bielefeld (2007-2009), Mitglied des Senats der DFG (Platz für Außereuropäische Kulturen, seit 2012).
Publikationen u.a.
Macht und rituelle Reinheit: Hinduistisches Kastenwesen und ethnische Beziehungen im Entwicklungsprozess Nepals (1989), Gesellschaften im Umbau: Identitäten, Konflikte, Differenzen (Edition hrsg. mit C. Honegger und M. Gabriel, 1996), Nationalism and Ethnicity in a Hindu Kingdom: the Politics of Culture in Contemporary Nepal (Edition, hrsg. mit D. Gellner und J. Whelpton, 1997; asiatische Ausgabe 1998, Taschenbuch 1999, asiatische Taschenbuchausgabe 2001), Rituale heute: Theorien, Kontroversen, Entwürfe (Edition, hrsg. mit C. Caduff, 1999; 2. Aufl. 2001), Ethnic Futures. State and Identiy in Four Asian Countries (hrsg. mit A. Nandy, D. Rajasingham und T. Gomez, 1999, Taschenbuch 2000, malaysische Ausgabe 2004), Die Ethnisierung des Politischen. Identitätspolitiken in Lateinamerika, Asien und den USA (Edition, hrsg. mit Ch. Büschges, 2007), Nationalism and Ethnicity in Nepal (2008, neue mit einem Vorwort versehene Auflage des 1997 herausgegebenen Bandes), The Politics of Belonging in the Himalayas. Local Attachments and Boundary-dynamics (Edition, hrsg. mit Gérard Toffin, 2011), Vom Untertan zum Bürger? Zur Ethnopolitologie der Entwicklung in Nepal-Himalaya (in Planung), Zahlreiche Artikel in internationalen Zeitschriften.
PROF. DR. VAHIDIN PRELJEVIĆ (Universität Sarajevo)
1995-1996 Studium der deutschen Literatur, der Medienwissenschaften und der Italianistik an der Martin-Luther-Universität in Halle; 1996-1999 Studium der Germanistik an der Philosophischen Fakultät in Sarajevo mit Diplom; seit 1999 wissenschaftlicher Assistent für deutschsprachige Literatur an der Abteilung für Germanistik der Philosophischen Fakultät in Sarajevo; 2000-2003 Nachdiplomstudium der allgemeinen Literaturwissenschaft und Germanistik an der Philosophischen Fakultät in Sarajevo (vergleichbar einem Doktorantenstudium in Deutschland/Österreich); Magisterarbeit über Robert Musil na tragu njemačkog romantizma. Elementi ranoromantičarske estetike u romanu Čovjek bez svojstava (Robert Musil auf den Spuren der deutschen Romantik. Elemente der frühromantischen Ästhetik in Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften; seit Juni 2004 wissenschaftlicher Oberassistent für deutschsprachige Literatur an der Abteilung für Germanistik der Philosophischen Fakultät in Sarajevo; November 2005 Anmeldung des Dissertations-/Habilitationsprojekts Körperbilder im frühromantischen Roman an der Philosophischen Fakultät Sarajevo (Betreuung Prof. Dr. Dzevad Karahasan) – Fertigstellung der Dissertation August 2007, Verteidigung Ende 2007; Oktober 2006 – März 2008 Forschungsstipendium Franz Werfer des österreichischen Bildungsministeriums, Forschungsprojekt Körper-Poetiken der Wiener Moderne; März-November 2007 Aktivitäten zur Gründung des Südosteuropäischen Germanistenverbands; 2003 Mitbegründer der Bosnischen Philologischen Gesellschaft (Bosansko filološko društvo); 2003 Mitbegründer und seitdem Mitherausgeber der mehrsprachigen philologischen Fachzeitschrift Pismo (bisher drei Hefte erschienen); 2004 Mitbegründer der philosophischen Gesellschaft THEORIA (Sarajevo); seit 2004 Herausgeber der von der THEORIA verlegten wissenschaftlichen Edition Symposion (bisher ein Band erschienen); seit 2005 Mitherausgeber der geisteswissenschaftlichen Zeitschrift Eidos (Sarajevo).
Publikationen u.a.:
Monographien: Kulturno pamcĕnje. Pismo, sjećanje i politički identitet u ranim visokim kulturama (mit J. Assmann, 2005), Spašavanje Subjekta. Robert Musil, njemački rani romantizam i moderna (2006), Estetika fragamenta. Tragovi romantizma u Čovjeku bez svojstava Roberta Musila (2007), Der Mnemosyne Träume. Festtschrift für Joseph P. Strelka zum 80. Geburtstag (Mithrsg., 2007), Transformationsräume. Aspekte des Wandels in deutscher Sprache, Literatur und Kultur (Mithrsg., 2008).
Übersetzungen (Auswahl, nur Monographien): Christa Wolf: Medeja. Glasovi (Übersetzung des Romans Medea. Stimmen Christa Wolfs). Sarajevo, Svjetlost 2001, Jan Assmann: Kulturno pamćenje. Politika, kultura, identitet u ranim visokim kulturama (Übersetzung der kulturtheoretischen Monographie Das kulturelle Gedächtnis Jan Assmanns) (2005), Daniel Kehlmann: Mahlerovo vrijeme (Übersetzung des Romans Mahlers Zeit Daniel Kehlmanns) (2007), Daniel Kehlmann: Ja i Kaminski. (Übersetzung des Romans Ich und Kaminski Daniel Kehlmann) (2007), Friedrich von Hardenberg/Novalis: Heinrich von Ofterdingen (2008).
Zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze zur Romantik und zur Klassischen Moderne.

Studium der Germanistik und Anglistik für das Lehramt am Gymnasium an den Universitäten Regensburg und Hull (GB); 1989 Promotion; 1999 Habilitation an der Universität Regensburg; 1999-2002 Oberassistenz am Herder-Institut für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Leipzig; 2003-2004 Vertretung einer Professur für Deutsche Philologie an der Universität Regensburg; seit 2006 Universitätsprofessorin am Seminar für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (SDF) der Universität Heidelberg; Wissenschaftliche Leiterin der Institutspartnerschaft des SDF mit der Germanistischen Abteilung der Universität Kutaissi (Georgien); 2006 Prodekanin der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg; Vertrauensdozentin der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Publikationen u.a.:
Ludwig Thoma als Journalist. Ein Beitrag zur Publizistik des Kaiserreichs und der frühen Weimarer Republik (1990), Simplicissimus. Glanz und Elend der Satire in Deutschland (1996), Clavis Scientiae. Studien zum Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität am Fall der Schlüsselliteratur (2004), Bespiegelungskunst. Begegnungen auf den Seitenwegen der Literaturgeschichte (Mithrsg., 2004), Codes, Geheimtext und Verschlüsselung. Geschichte und Gegenwart einer Kulturpraxis (Hrsg., 2004), Schwestern: zur Dynamik einer lebenslangen Beziehung (Mithrsg., 2005), Schwesterherz – Schwesterschmerz. Schwestern zwischen Solidarität und Rivalität (2006), Women against Napoleon. Historical and fictional responses to his rise and legacy (Mithrsg., 2007).
PROF. DR. HUBERT ROLAND (Katholische Universität Louvain)
Studium der Germanistik und Anglistik in Brüssel (Facultés Universitaires Saint-Louis) und Louvain-la-Neuve; Promotion 1997 an der Université catholique de Louvain (UCL); Humboldt-Stipendiat an der Philipps-Universität Marburg 1998-1999; seit 2002 chercheur qualifié des belgischen Fonds National de la Recherche Scientifique (FNRS) und chargé de cours an der UCL.
Publikationen u.a.:
Die deutsche literarische „Kriegskolonie“ in Belgien 1914-1918. Ein Beitrag zur Geschichte der deutsch-belgisch
en Literaturbeziehungen 1900-1920. In: Gallo-Germanica 26 (1999) (dafür Prix littéraire 2003 du Parlement de la Communauté Française de Belgique), La ‚colonie’ littéraire allemande en Belgique 1914-1918. In: Archives du Futur (2003), 14-18: Une Mémoire littéraire. In: Textyles. Revue des Lettres belges de langue française n°32-33 (Mithrsg., 2007), Carl Einstein im Exil – Kunst und Politik in den 1930er Jahren/ Carl Einstein – Art et Politique dans les années 1930 (Mithrsg., 2007), Der vergessene Schriftsteller und Kunsthistoriker Friedrich Markus Huebner (1886-1964). Vom Expressionismus zur Gleichschaltung. In: Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas (2008), Deutschlandbilder in Belgien 1830-1940, (Mithrsg., 2009).NILS ROTTSCHÄFER, M.A. (Universität Bielefeld)
Studium der Germanistik, Literaturwissenschaft und Soziologie an der Universität Bielefeld mit dem Schwerpunkt „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“. Wissenschaftlicher Volontär bei der LWL-Literaturkommission für Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster. Seit April 2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Universität Bielefeld (Lehrstuhl Prof. Dr. Wolfgang Braungart). Dissertationsprojekt über die Kategorien ‚Heimat‘ und ‚Religiosität‘ im Werk Arnold Stadlers.
Publikationen u.a.:
„witzig, aberwitzig, schräg, fantastisch...“ Kabarettheroen aus Westfalen (Hrsg. von Walter Gödden unter Mitarbeit von Nils Rottschäfer, 2009). Peter Hille (1854-1904). Eine Chronik zu Leben und Werk. (2010), Peter Hille. Sämtliche Briefe. Kommentierte Ausgabe (hrsg. und bearbeitet zusammen mit Walter Gödden, 2010),
Aufsätze:
„Besser ein freier Teufel als ein gebundener Engel.“ Die Briefe Peter Hilles im Kontext der literarischen Moderne. In: Literatur in Westfalen. Beiträge zur Forschung 10 (2009), S. 123-152. „Lieber St. Petrus“ – „Liebe Tino“. Der Briefwechsel von Else Lasker-Schüler und Peter Hille. In: Jeder Vers ein Leopardenbiss. Hg. von Hajo Jahn. Wuppertal 2011 (= Else-Lasker-Schüler-Almanach 9), S. 62-85. Rezensionen im Droste-Jahrbuch; George-Jahrbuch.

Studium von Politikwissenschaft, Germanistik, Staatsrecht und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Göttingen, Freiburg und Bonn; 1973 M.A.; 1979 Promotion; in der Konrad-Adenauer-Stiftung zuständig für die Begabtenförderung und Kultur; Honorarprofessor an der Universität Bonn (Seminar für Politische Wissenschaft und Soziologie).
Publikationen u.a.:
Die notwendige Hilfe: Grundlagen, Leitlinien und Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit (Mithrsg., 1986), Geschichte der christlich-demokratischen und christlich-sozialen Bewegungen in Deutschland: Grundlagen, Quellen, Unterrichtsmodelle. 2 Bde. (Hrsg., 1986), „Greif zur Feder, Kumpel“. Schriftsteller, Literatur und Politik in der DDR (1991, 2. Aufl. 1992), Politik und Gesellschaft in Deutschland. Grundlagen – Zusammenhänge – Herausforderungen (1994), Politische Kultur und innere Einheit in Deutschland (1995), Repräsentative und plebiszitäre Demokratie – eine Alternative? (Hrsg., 1996), Literatur in der Diktatur. Schreiben im Nationalsozialismus und DDR-Sozialismus (Hrsg., 1997), Konjunktur der Köpfe. Eliten in der modernen Wissensgesellschaft (Mithrsg., 2004), In Gottes Namen? Zur kulturellen und politischen Debatte um Religion und Gewalt (Mithrsg., 2004), Talente entdecken – Talente fördern. 40 Jahre Begabtenförderung (Mithrsg., 2005), Eliten in Deutschland. Bedeutung, Macht, Verantwortung (Mithrsg., 2006), Kunst und Kultur verpflichtet. Beiträge zur aktuellen Diskussion (Mithrsg., 2006), Kulturpolitik der Zukunft – Orientierung in der Modernisierung (mit J.-D. Gauger, 2006), Warum die Geisteswissenschaften Zukunft haben! Ein Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2007 (Mithrsg., 2007), Herta Müller. Eine Dokumentation zum Literaturpreis der KAS 2004 und Nobelpreis 2009 (Hrsg., 2009).
Zahlreiche Publikationen zur politischen Kultur im deutschen Einigungsprozess sowie zur Auseinandersetzung mit der Elite in der Demokratie in Deutschland.
PROF. DR. BEATRICE SANDBERG (Universität Bergen)
Studium der Germanistik, Anglistik und Nordistik an den Universitäten Zürich und Bergen; 1968 Promotion in Zürich; 1969 Universitätslektorin; 1972 Dozentin und seit 1984 Professorin für deutsche Literatur an der Universität Bergen; zahlreiche lokale und nationale Aufträge und Ämter innerhalb von Forschung und Forschungsadministration; Forschungsjahr 2005-06 am Centre for Advanced Study der Norwegischen Wissenschaftsakademie in Oslo; ERASMUS-Zusammenarbeit mit Germanistischen Instituten in Deutschland, Skandinavien, Portugal, Spanien und Litauen.
Publikationen u.a.:
Wege zum Symbolismus. Zur Entstehungsgeschichte dreier Gedichte C.F. Meyers (1969), Fascism and European literature = Faschismus und europäische Literatur (Mithrsg., 1991), Franz Kafka (mit R. Speirs, 1997), Franz Kafka. Zur ethischen und ästhetischen Rechtfertigung (2002), Grenzen der Identität und der Fiktionalität. Autobiographisches Schreiben in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (Mithrsg., 2006), Meldungen aus Norwegen 1940-1945: Die geheimen Lageberichte des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD in Norwegen (Mithrsg., 2007), Entwicklungen, Kontexte, Grenzgänge (der vorliegende Bd. fasst die Ergebnisse zweier Konferenzen (Roskilde 2007 und Bergen 2008) zusammen) (Mithrsg., 2009).
Zahlreiche Publikationen zum modernen Roman, zu Faschismus und Literatur, zur Schweizer Literatur, zu Zeitgeschichte und Literatur.
PROF. DR. WALTER SCHMITZ (Technische Universität Dresden)
1982 Promotion mit einer Arbeit über Max Frisch; Habilitation 1988; seit 1992 Professor für Neuere deutsche Literatur und Kulturgeschichte an der Technischen Universität Dresden; seit 2006 Professur für neuere deutsche Literaturwissenschaft und German Studies an der Technická univerzita v Liberci; 1994 bis 2000 Prorektor für Bildung; seit 2000 Direktor des MitteleuropaZentrums für Staats-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften an der TU Dresden; Mitglied des Lenkungsausschusses des Willy-Brandt-Zentrums der Universität Wrocław; Leiter des DAAD-Projektes Einrichtung eines Zentrums für Deutschland- und Europastudien (ZEDES-Germansicum) an der St.-Kliment-Ohrdriski Universität in Sofia; Präsident des Mitteleuropäischen Germanistenverbandes.
Publikationen u.a.:
Max Frisch. Gesammelte Werke in zeitlicher Folge. 6 Bde. (Mithrsg., 1976), (Neuausgabe) Jubiläumsausgabe in sieben Bänden (Mithrsg. 1986), Die Kulturprogrammatik Ludwigs I. und ihre literarischen Wirkungen. Habilitationsschrift (1988); erw. Druckfassung: Kulturkönige. Herrschaftslegitimation, Medienkonkurrenz und Literaturpolitik im Deutschland des 19. Jahrhunderts (Teil 1: Legitimation im Zeitbruch. Von den Befreiungskriegen bis zum Vormärz (2009), Teil 2: Bildung und Phantasma. Von der 1848er Revolution bis zum Ersten Weltkrieg (i. V.), Die Münchner Moderne. (Hrsg., 1990), Georg Britting: Gedichte (1930-1940) (Hrsg., 1993), Frank Wedekind. Mine-Haha. Editorische Nachbemerkung, 1994, Bettine von Arnim: Politische Schriften (Mithrsg., 1995), Nachwort. In: Reinhold Schneider: Elisabeth von Thüringen. (Mithrsg., 1997), Der ‘ästhetische Staat’. Böhmen am Meer. Literatur im Herzen Europas, mit Annette Teufel, Ludger Udolph, Klaus Walther (1997), Max Frisch: Hobo faber (Kommentar) (1998), Gert Neumann: Verhaftet. Dresdner Poetikvorleung. (Nachwort) (Mithrsg., 1999), Martin Opitz (1567-1639). Orte und Gedichte (Mithrsg., 1999), Johann Wolfgang von Goethe/Johann Gottlob Quandt: Briefwechsel (Mithrsg., 1999), Der Ostseeraum – Die Entwicklung deutschsprachiger Literatur im transnationalen Raum. vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (2002), Frank Wedekind: Gesammelte Werke (in 10 Bänden); Band 1: Die Lulu-Dramen (2003), Band 3: Frühe Lyrik. Erste dramatische Versuche. Frühe Prosa (2008), Theodor Däubler: Gesammelte Werke (in 7 Bänden) (Mithrsg., 2004ff), Das Haus Wiesenstein. Gerhart Hauptmanns dichterisches Wohnen (2009), Ludwig Tieck: Die Briefwechsel (Mithrsg., 2009ff.), Freie Anerkennung übergeschichtlicher Bindungen. Katholische Geschichtswahrnehmung im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts (Mithrsg., 2010), Wilder Wald – Zauberwald – Nationalwald – Ökosystem: Raumprojektionen in Mythos, Dichtung und Lebenswelt (2010ff.)
Auszeichnungen u.a.:
Ehrendoktorwürde der Universität Alexandru Ioan Cuza Iași, Rumänien
PROF. DR. HANS RAINER SEPP (Karls-Universität Prag)
Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in München und Freiburg i. Br.; Habilitation an der Karls-Universität Prag und der Technischen Universität Dresden; Professor für Philosophie an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Karls-Universität; gemeinsam mit Karel Novotný Direktor des dortigen Mitteleuropäischen Instituts für Philosophie (Středoevropský institut pro filosofii – SIF) und Direktor des Eugen Fink-Archivs Freiburg sowie Mitglied des Executive Committee von O.P.O. (Organization of Phenomenological Organizations).
Publikationen u.a.:
Transcultura. Vom Aufbruch der Grenze (2010), Bild. Phänomenologie der Epoché I (2010), Handbook of Phenomenological Aesthetics (Mithrsg. m. M. L. Embree, 2010), Europa und seine Anderen. Emmanuel Levinas – Edith Stein – Józef Tischner (mit H.-B. Gerl-Falkovitz u. R. Kaufmann, 2010), Konzepte des Phänomenalen (mit A. Wildermuth, 2010), Heinrich Rombach, (mit H. Blaschek-Hahn, 2010), Welt denken. Annäherungen an die Kosmologie Eugen Finks (mit C. Nielsen, 2010), Eugen Fink, Spiel als Weltsymbol (Mithrsg. m. C. Nielsen, EFGA, Bd. 7, 2010), Bildung und Politik im Spiegel der Phänomenologie (2010), Nietzsche und die Phänomenologie (2010).
Herausgeber der Buchreihen libri nigri und libri virides (2010 ff.) und Mitherausgeber der Reihen Orbis Phaenomenologicus (1993 ff.) und Philosophische Anthropologie – Themen und Positionen (2008 ff.) sowie der Eugen Fink Gesamtausgabe (EFGA, 2006 ff.);
PROF. DR. ULRIKE STEIERWALD (Hochschule Darmstadt)
Studium der Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft an der Universität München; 1992 Promotion (s.c.l.) über Geschichtstheorien der Moderne; Promotionsstipendium der Studienstiftung; Lehraufträge an den Universitäten München und Köln; bis 2001 stellv. Direktorin der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar; bis 2004 stellv. Direktorin der Münchner Stadtbibliothek; seit 2004 Professorin für Informationswissenschaft an der Hochschule Darmstadt; Studiendekanin des Fachbereichs Media; Leiterin der Editions- und Forschungsstelle Frank Wedekind (Hochschule Darmstadt).
Publikationen u.a.:
Europäische Identität? Zur Problematik kultureller Selbstbestimmung (In: Informationes Theologiae Europae, 1992), Leiden an der Geschichte. Zur Geschichtsauffassung der Moderne in den Texten Joseph Roths (1994), Wissen und System: Zu Gottfried Wilhelm Leibniz’ Theorie einer Universalbibliothek (1995), Was ist ein Autor? Zur Präsentation deutschsprachiger Schriftsteller im Internet (In: Germanistik im Internet, 1998), Zentrum des Weimarer Musenhofes. Die Herzogliche Bibliothek 1758-1832 (In: Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Kulturgeschichte einer Sammlung, 1999), Weimar – Archäologie eines Ortes (Mithrsg., 2001), Sammlungskonzepte an Jahrhundertwenden. Die Weimarer Bibliothek 1800 und 2000 (In: Weimar – Archäologie eines Ortes, 2001), Wolfgang Koeppen – eine „Romanfigur". In: BuB (2006), Excellence in Teaching and Learning. Die Entwicklung integrativer Bildungskonzepte in Großbritannien. In: IWP (2008), Reihe Excellence in Teaching and Learning (Hrsg., 2009 ff.).
Online-Edition der Briefe von und an Frank Wedekind.
Weitere Forschung und Publikationen zu Literatur- und Kulturgeschichte, Medientheorie, Online-Publikationen, Bildungskonzepten und Kulturmanagement.
PROF. DR. DOC. PhDR. MILAN TVRDÍK (Karls-Universität Prag)
Studium der Germanistik und Bohemistik an der Karlsuniversität Prag; seit 1992 Professor am Institut für Germanistik, Niederlandistik und Nordistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag; seit 2000 Vorstand des inzwischen in das Institut für germanische Studien umbenannten Lehrstuhls; Studienaufenthalte in Berlin, Köln, Konstanz, Marbach, Leipzig und Wien; Vorsitzender der Goethe-Gesellschaft in der Tschechischen Republik.
Publikationen u.a.:
Der Schicksalskreis. Zur Form von Kafkas Romanen „Der Prozeß“ und „Das Schloß“ (1993), Prager deutsche Literatur und Wiener Moderne (1998), Kaffeehauslandschaft Prag (1999), Die Gestalt Wallensteins bei Schiller und bei den tschechischen Historikern (1999), Josef II.: revolucionár z bozí milosti (Mithrsg., 1999), Franz Werfel und seine Auffassung von Kultur und Religion (2000), Dialog s ceskou zemí: esejistické crty a imprese (2002), Germanistik in den böhmischen Ländern im Kontext der europäischen Wissenschaftsgeschichte (1800-1945) (Hrsg., 2006), Stifter und Böhmen. Symposion, Prag, 31.10. bis 1.11.2005 (Hrsg., 2007), Goethes dnes = Goethe heute (Mithrsg., 2008)
Zahlreiche Publikationen zur Geschichte der deutschen und österreichischen Literatur, zur deutschen Literatur in den böhmischen Ländern und zur deutschsprachigen Literatur aus der Schweiz nach 1945.
PROF. DR. JEAN-MARIE VALENTIN (Universität an der Sorbonne Paris)
Professor an der Sorbonne (Paris) seit 1985 und seit 1996 Sonderlehrstuhl für Kulturgeschichte des deutschen Sprachraums am Institut universitaire de France; 1995-1999 Präsident des deutsch-französischen Hochschulkollegs; 2000-2005 Präsident der Internationalen Vereinigung für Germanistik (jetzt Ehrenpräsident) und Veranstalter des Pariser Weltkongresses 2005; 1991 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, seit 2000 Mitglied des Deutsch-französischen Kulturrats; geschäftsführender Herausgeber der germanistischen Fachzeitschrift Etudes Germaniques (Paris).
Publikationen u.a.:
Goethe. Vorträge im Frankfurter Römer (1999), Johann Wolfgang von Goethe: l’Un, l’Autre et le tout. Année Goethe, Paris 1999 (Hrsg., 2000), Bert Brecht: Écrits sur le théâtre (2000), Les Jésuites et le théâtre (2001), Luther et la Réforme 1516-1526 (2001), L'Allemagne et la crise de la raison. Hommage à Gilbert Merlio (Mithrsg., 2001), L'école, la ville, la cour. Pratiques sociales, enjeux poétologiques et repertoires du théâ
tre dans l'Empire au XVIIe siècle (2004), Le théâtre dans l'Empire au XVIIe siècle (2004), Le commerce de l'esprit. Économie et culture en Allemagne aujourd'hui (Hrsg., 2005), Minerve et les Muses. Essais de littérature allemande (2007), Pierre Corneille et l’Allemagne (2007), Anthologie de la nouvelle allemande (2007), Sebastian Brant (1457–1521) (Mithrsg., 2008), „Germanistik im Konflikt der Kulturen". Akten des 11. Internationalen Germanistenkongresses Paris 2005. 12 Bde. (Hrsg., 2007-2008).PROF. DR. AMELIA VALTOLINA (Universität Bergamo)
Laurea in Germanistik 1989. Promotion in Germanistik 2000. Seit 2002 Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Università degli Studi di Bergamo (Lettere e Filosofia). Herausgeberin der Annalen der Fondazione Europea del Disegno. Mitglied der Gottfried-Benn-Gesellschaft, der Stiftung Eranos (Ascona), der Fondazione Europea del Disegno.
Publikationen u.a.:
Rêverie in fa maggiore. La costruzione musicale del verso nella poesia di Gottfried Benn, in: Rivista di Letterature moderne e comparate (2013); Topografie della soglia nell’opera di Yoko Tawada (2013); Der späte Benn (Hrsg. mit E. Agazzi, 2012); Nationale Identität(en) und europäische Integration im Werk von Térezia Mora, Zafer Şenocak und Yoko Tawada (im Erscheinen); Lou Andreas-Salomé, Rainer Maria Rilke (Hrsg. 2012); Die Abgründe der Beschreibung. Nietzsche und Raffaels Transfiguration (2012); L’ars poetica di Gottfried Benn – o di Hugo Friedrich? (2012); Sul confine di un incontro. Il sonetto CV di Shakespeare nella traduzione di Paul Celan (2011); R.M.Rilke, M.Cvetaeva, Carteggio (Hrsg. mit P. de Luca, 2010); Parole con figura (2010); Spettri di Derrida (Hrsg. mit C. Barbero und S. Regazzoni, 2010); Il disegno della lontananza nella poesia di Paul Celan (2009); L’immagine rubata. Seduzioni e astuzie dell’ékphrasis (Hrsg. 2007); G. Benn, Lettere a Oelze 1932-1945 (Hrsg. 2006); Bleu. Métamorphose d’une couleur dans la poésie allemande moderne (2006) ; Il segreto dell’invisibile (2004); Blu e poesia. Metamorfosi di un colore nella moderna lirica tedesca (2002); G. Benn, Romanzo del fenotipo (Hrsg. 1998); Theodor Fontane, Il pungiglione (Hrsg. 1997); Ilse Aichinger, Kleist, il muschio, i fagiani (Hrsg. 1996); Rilke a Capri (Hrsg. 1995). Übersetzungen von Werken von Walter Benjamin, Gottfried Benn, Theodor Fontane, Gottfried Keller, Lou Andreas-Salomé, R. M. Rilke, Ilse Aichinger.
PROF. DR. ANTHONYA VISSER (Universität Leiden)
Studium der Germanistik, Anglistik, Kunstgeschichte an der Vrije Universiteit Amsterdam und an der Humboldt-Universität Berlin; 1987 M.A.; 1989-1993 Mitarbeiterin an der Vrije Universiteit Amsterdam; 1993 Mitarbeiterin am FB Germanistik der Universität Marburg; Promotion 1994; Oktober 1997 Gastdozentur an der Tongji-Universität in Shanghai (China); Januar-Mai 1999 Visiting Professor an der Emory University in Atlanta (USA); seit 1999 Professorin für deutsche Sprache und Literatur an der Universiteit Leiden; Vorstandsmitglied des fakultären Forschungsinstituts Pallas; Vorsitzende des Internationalen Arbeitskreises Literatur und Politik in Deutschland e.V.; Vorsitzende des Vereins der Germanisten an niederländischen Universitäten (VGNU); Herausgeberin (mit Gerd Labroisse und Gerhard Knapp) und Redaktion der Reihe Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik; Mitglied der Netherlands Graduate School for Literary Studies (OSL); Mitglied der Jury für den Literaturwettbewerb der Deutschen Schule, Den Haag; seit 2004 wissenschaftliche Direktorin des Zentrums für Sprache und Identität (Centrum voor Taal en Identiteit), Universiteit Leiden.
Publikationen u.a.:
„Blumen ins Eis“. Lyrische und Literaturkritische Innovationen in der DDR. Zum kommunikativen Spannungsfeld ab Mitte der 60er Jahre (1994). Begrip komt van begrijpen – een visie op taal en cultuur. Oratie (2001).
Aufsätze zu V. Braun, H. Müller, B. Strauß, zur DDR-Lyrik, zur Kulturtheorie, Literaturdidaktik und zu friesischer Literatur.
PROF. DR. WILHELM VOßKAMP (Universität zu Köln)
Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Münster, München, Göttingen und Kiel; 1965 Promotion in Kiel mit einer Arbeit über die Zeit- und Geschichtsauffassung in der Literatur des 17. Jahrhunderts; 1971/72 Habilitation in Köln mit einer Arbeit zur Romantheorie in Deutschland; 1972 bis 1982 Professor für Literaturwissenschaft, Dekan und Institutsleiter an der Universität Bielefeld; seit 1987 Professor für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln; 1994 und 1995 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln; 1999 bis 2004 Direktor am Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg Medien und Kulturelle Kommunikation der Universität zu Köln; Gast- und Forschungsprofessoren in den USA, Israel, Frankreich, Australien, Brasilien und der Schweiz; 1990/91 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin; 1995/96 Fellow am Netherlands Institute for Advanced Study; 2002/03 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen; seit 1994 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Forschungsschwerpunkte: Utopieforschung und Romantheorie.
Publikationen u.a.:
Zeit- und Geschichtsauffassung im 17. Jahrhundert bei Gryphius und Lohenstein (1967), Romantheorie in Deutschland von Martin Opitz bis Friedrich von Blanckenburg (1973), Klassik im Vergleich. Normativität und Historizität europäischer Klassiken (1990), Schnittstellen. Medien und Kulturwissenschaften (Mithrsg., 2001), Ideale Akademie. Vergangene Zukunft oder konkrete Utopie? (Hrsg., 2002), „Ein anderes Selbst.“ Bild und Bildung im deutschen Roman des 18. und 19. Jahrhunderts (2004), Sichtbares und Sagbares. Text-Bild-Verhältnisse (Mithrsg., 2005), Schriftlichkeit und Bildlichkeit. Visuelle Kulturen in Europa und Japan (Mithrsg., 2007), Der Roman des Lebens. Die Aktualität der Bildung und ihrer Geschichte im Bildungsroman (2009), Theorie der Klassik (Hrsg., 2009).
Mithrsg. der Zeitschrift Germanistik sowie der Buchreihe Communicatio.
PROF. DR. PETER ZAJAC (Humboldt-Universität zu Berlin)
Studium der Slowakistik und Germanistik in Bratislava und Tübingen; 1970 Magisterexamen an der Philosophischen Fakultät der Komensky-Universität in Bratislava mit einer Arbeit über Probleme der Prosa in der slowakischen Gegenwartsliteratur; 1990 Promotion mit einer Arbeit über Kommunikationsprobleme in der Lyrik Bertolt Brechts; seit 1996 Direktor des Instituts für slowakische Literatur an der Slowakischen Akademie der Wissenschaften (SAV) in Bratislava; seit 1998 Doktor der Wissenschaften (DrSc) mit einer Arbeit über Kreativität in der Literatur; Habilitation mit einer Arbeit über Pulsierende Prozesse in der Literatur; Professor am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin (Lehrstuhl für Bohemistik/Slowakistik); Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für slowakische Literatur an der Akademie der Wissenschaften in Bratislava.
Publikationen u.a.:
Tvorivosť literatúry (Kreativität der Literatur). Slovenský spisovateľ (1990), Pulzovanie literatúry (Pulsieren der Literatur). Slovenský spisovateľ (1993), Auf den Taubenfüßchen der Literatur (1996), Sen o krajine (Traum vom Land). Kalligram, Bratislava (1996), Zora Prušková: Rudolf Sloboda. (Hrsg., 2001), Stansilava Chrobáková: Mila Haugová. (Hrsg., 2002), Dana Kršáková: Dušan Dušek. (Hrsg., 2002), Másnapos ország (2002), Slovensko na ceste do neznáma (Die Slowakei auf dem Weg ins Unbekannte). (Mithrsg., 2003), Krajina bez sna (Land ohne Traum) (2004), mit Fedor Gál: 1+1 (2004), Zoltán Rédey: Ján Ondruš. (Hrsg., 2004), Nichtprivilegierte Existenz: Oralität und Literarität im Werk Alta Vášovás. In: Europa im Wandel. Literatur, Werte und Europäische Identität. Konrad-Adenauer-Stiftung e. V., Sankt Augustin (2004), „Die tausendjährige Biene“ als Überlebensmythos. In: Slowakische Kultur im Selbst- und Fremdverständnis. Hrsg. v. Alfrun Kliems, Hans-Christian Trepte (2005), Labyrinth des Herzens, Paradies der Welt. In: Konvivialität. Hrsg. v. Jeff Bernard (2005).