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Sectarianism, Refugees, Arab-Israeli Conflict ´Cause Instability`

Presseauswertung zur Veranstaltung

Reaktionen aus der arabischen Welt auf den Terroranschlag von Damaskus

Wieder einmal erschüttert eine tödliche Autobombe die arabische Welt. Diese trifft mit Syrien jedoch diesmal ein Land, welches in den letzten zehn Jahren von derartigen Anschlägen auf die Zivilbevölkerung weitgehend verschont geblieben worden war. Das Attentat kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Syrien vorsichtig versucht, die jahrelange internationale Isolation abzustreifen. Im Polizeistaat von Bashar-al Assad werden jetzt Schuldige gesucht. Und gleichzeitig ringt man in der arabischen Welt um Erklärungen.

Syrien setzt auf Livni

Damaskus spekuliert auf möglichen Friedensschluss mit Israel unter einer Ministerpräsidentin Tzipi Livni

Nachdem der syrische Präsident Bashar al-Assad die Aufnahme direkter Friedensverhandlungen mit dem einstigen Erzfeind gefordert hatte, zog jetzt „Tishrin“, die staatliche Zeitung Syriens, nach. In einem Leitartikel bezeichnete sie die neue Kadima-Vorsitzende und aller Voraussicht nach nächste israelische Ministerpräsidentin Tzipi Livni als „Taube unter Falken“. Mit ihr könne der Frieden in der Region endlich ein Stück näher rücken. Die Botschaft aus Damaskus ist eindeutig: Das Tauwetter in den bilateralen Beziehungen zu Israel soll andauern.

Regional Dialogue and Cooperation in 2008 - Any Opportunities?

EAG Policy Paper, number 3, July 2008

In this third policy paper of the Expert Advisory Group (EAG) - European and South Mediterranean Actors - Partners in Conflict Prevention and Resolution, the authors question the chances and possibilities of regional forms of dialogue and cooperation in 2008. In their contributions, they analyse on-going forms, like the Euro-Mediterranean Partnership (EMP) or the European Neighborhood Policy (ENP), and fresh initiatives, following the Annapolis-Process or the idea of the Mediterranean Union.

Zum Konsens verurteilt. Libanons neue „Regierung der nationalen Einheit“ vor großen Herausforderungen

Mit der konstituierenden Sitzung der neuen „Regierung der nationalen Einheit“ am 16. Juli, die Staatspräsident Michel Suleiman eröffnete und lediglich 30 Minuten dauerte, hat der Libanon einen wichtigen Schritt zurück zur institutionellen Normalität genommen. Erste Aufgabe der Regierung wird es sein, ein gemeinsames Regierungsprogramm zu erarbeiten. Neue Diskussionen sind jedoch vorprogrammiert. Insbesondere die Verhandlungen über die Modalitäten der Parlamentswahlen 2009 dürften Zündstoff bieten.

Ein „Retter“ auf dem Pulverfass

Portrait des neuen Staatspräsidenten des Libanon, Michel Suleiman

Die beste Nachricht am neuen libanesischen Präsidenten Michel Suleiman (Foto) ist zunächst einmal die, dass es ihn überhaupt gibt. Die Wahl des 59jährigen beendete am 25. Mai 2008 eine beispiellose institutionelle Krise im Zedernstaat.

Social Market Economy Explained in a Simple Way

In order to support the successful introduction of the concept of the “Social Market Economy” in the Arab World, the Regional Program Near East/Mediterranean has the honor to publish the manual “Social Market Economy in the International Work of Konrad-Adenauer-Stiftung”.

Implement Long Term Strategies on Education to Contain Terrorism!

Publication of the second EAG Policy Paper

The KAS Regional Program Near East/Mediterranean and the Regional Centre on Conflict Prevention from Amman present the second Policy Paper „Changing Nature of Al-Qaida and Long Term Strategies to Contain Terrorism“. Therefore they continue their efforts to explore a constructive and sustained relationship between European and South Mediterranean actors in Conflict Prevention and Resolution. The experts from both shores of the Mediterranean recommend strategies on education to contain terrorism.

Vorfahrt für Sicherheit und Stabilität

Jordanien nach der Wahl

Die Ergebnisse der jordanischen Parlamentswahl vom Dienstag, dem 22. November 2007, sprechen eine klare Sprache: Sicherheit und Stabilität vor Experimenten und unkontrolliertem Wandel. Bei einer nationalen durchschnittlichen Wahlbeteiligung von 54 Prozent gelang es vor allem königstreuen Kandidaten, sich gegenüber islamistischen Kräften durchzusetzen. Das Ziel einer Stärkung der royalen Kräfte nahm der bisherige Premierministers Marouf Al Bakhit bereits am Wahltag in einer Fernsehansprache vorweg: „Heute ist ein historischer Tag, weil er zur Bildung einer ausgeglichenen zweiten Kammer mit fähigen Abgeordneten führen wird, die in der Lage sind, Jordanier zu repräsentieren und mit den Herausforderungen umzugehen wissen.“ Die Wählerpartizipation schwankte zwischen 82 Prozent im ländlichstrukturierten Tafileh im Süden des Landes und 32 Prozent im zweiten Distrikt in der Hauptstadt Amman. Als Folge der Wahlen wird erwartet, daß König Abduallah II. eine Regierungsumbildung vornehmen wird, da die Amtszeit Al Bakhits mit der Neukonstituierung des Parlaments abgelaufen ist. Bestätigten Gerüchte vor der Wahl noch eine weitere Amtszeit von Al Bakhit, so wurde alsbald bestätigt, daß der bisherigen Transportminister Nader Al Dahabi dieses Amt übernehmen wird.

Aktuelle Publikationsliste des KAS Regionalprogramms Nahost / Mittelmeer

Fassung vom November 2007

Das Regionalprogramm Nahost / Mittelmeer verkündet die Veröffentlichung des letzten Publikationsverzeichnisses vom November 2007. Auf 14 Seiten stehen dem interessierten Leser 30 Titel in vier verschiedenen Sprachen zur Auswahl, die bequem über das Bestellformular geordert werden können.