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Map of the Month

Beiträge und Empfänger für humanitäre Hilfe weltweit im Jahr 2025

par Sarah Ultes

Map of the Month 12/2025

Das Jahr 2025 war ein einschneidendes Jahr für Humanitäre Hilfe weltweit. Insgesamt gingen lediglich 25.89 Mrd. USD an Geldern ein. Obgleich die USA mit fast 3,7 Mrd. USD (14,2% aller Mittel) noch immer größter Geber waren, gaben sie 10,5 Mrd. weniger als noch zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Zu den anderen Top-10-Gebern zählten die Europäische Kommission (12,3 %), Katar, Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Deutschland, Japan, Schweden und Kanada. Die 10 größten Geber steuerten zusammen circa 19 Mrd. USD bei, was fast 72% des Gesamtbetrags entspricht. Neben den USA kürzten auch andere traditionelle Top-Geberländer ihre Mittel, darunter Frankreich, Deutschland, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Die drastische Kürzungen zwangen humanitäre Organisationen dazu, ihre  Hilfe für Menschen in Krisensituationen stark zu reduzieren. Es kam zur Einstellung von Programmen, der Schließung von Büros und der Entlassung von Tausenden von Mitarbeitern. Der Großteil der Mittel floß in die besetzten palästinensischen Gebiete. Dennoch konnten damit nur 61 % des entsprechenden Bedarfs gedeckt werden und dies trotz der offiziell deklarierten Hungersnot. Zu den weiteren Empfängerländern unter den Top 10 gehörten Syrien, Sudan, Ukraine, Jemen, Afghanistan, Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, Äthiopien und der Libanon. Die größte humanitäre Krise im Jahr 2025 war im Sudan, wo 30,4 Millionen Menschen (von insgesamt 46,8 Millionen Einwohnern) humanitäre Hilfe benötigten. Auch hier wurde im vergangenen Jahr in Teilen des Landes eine Hungersnot ausgerufen. Aufgrund der Kürzungen der Finanzmittel wurden jedoch nur 39 % des humanitären Hilfsplans gedeckt.

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Sarah Ultes

Sarah Ultes
Collaboratrice scientifique
sarah.ultes@kas.de +41 22 748 70 73

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À propos de cette collection

La "Map of the Month" est une nouvelle série du Dialogue multilatéral à Genève de la Fondation Konrad-Adenauer. Elle utilise des cartes pour illustrer chaque mois les tendances mondiales et le rôle de l'Allemagne et de l'Europe dans le monde.
Andrea Ellen Ostheimer
Andrea Ostheimer
Directrice Dialogue Multilateral Genève
andrea.ostheimer@kas.de +41 79 318 9841

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