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Map of the Month

Unterstützung für 39. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zum Iran sowie Abstimmungsergebnis zu entsprechender Resolution

par Sarah Ultes

Map of the Month 01/2026

Am 23. Januar 2026 hielt der UN-Menschenrechtsrat seine 39. Sondersitzung zur sich verschärfenden Menschenrechtslage in der Islamischen Republik Iran ab, nachdem landesweite Proteste, welche am 28. Dezember 2025 ausgebrochen waren, mit einer erheblichen Eskalation der Gewalt beantwortet worden waren. Die Karte veranschaulicht welche Staaten die Einberufung der Sondersitzung am 19. Januar 2026 unterstützten. Offiziell beantragt wurde sie von Island, Deutschland, Nordmazedonien, der Republik Moldau und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland beantragt. Sie wurde von 21 Mitgliedstaaten des Menschenrechtsrats und 30 Beobachterstaaten unterstützt. Während der Sitzung wurde eine Resolution mit 25 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen (China, Kuba, Indien, Indonesien, Irak, Pakistan und Vietnam) und 14 Enthaltungen verabschiedet, welche die gewaltsame Niederschlagung der friedlichen Proteste aufs Schärfste verurteilt. Sie hatten zum Tod von Tausenden von Menschen, darunter auch Kindern, geführt. Die Resolution verlängerte zudem das Mandat der Unabhängigen Internationalen Faktenfindungsmission (FFM) zum Iran um zwei Jahre sowie das Mandat der Sonderberichterstatterin zur Lage der Menschenrechte in Iran um ein Jahr. Außerdem forderte sie eine dringende Untersuchung der FFM zu den Vorwürfen der jüngsten und anhaltend schweren Menschenrechtsverletzungen und -verstößen sowie zu den Verbrechen im Zusammenhang mit den am 28. Dezember 2025 begonnenen Protesten, auch im Hinblick auf mögliche künftige Gerichtsverfahren.

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Weltkarte mit Staaten, die in verschiedenen Farben hervorgehoben sind und die Einberufung der 39. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zum Iran beantragt haben. Sie zeigt auch die Unterstützung der Ratsmitglieder für die Resolution, die während der Sondersitzung am 23. Januar 2026 verabschiedet wurde und das Mandat der Untersuchungsmission und des Sonderberichterstatters zum Iran verlängert. Die folgenden 21 Mitgliedstaaten des Rates beantragten die Einberufung einer Sondersitzung: Albanien, Bulgarien, Chile, Kolumbien, Zypern, Tschechien, Dominikanische Republik, Ecuador, Estland, Frankreich, Island, Italien, Japan, Mauritius, Niederlande, Nordmazedonien, Republik Korea, Slowenien, Spanien, Schweiz und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland. Der Antrag wurde auch von den folgenden 30 Beobachterstaaten unterstützt: Argentinien, Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Irland, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Montenegro, Neuseeland, Norwegen, Paraguay, Polen, Portugal, Republik Moldau, Rumänien, Schweden, Slowakei, Ukraine, Uruguay und Zypern. Sie sind grün schraffiert. Während der Sitzung selbst stimmten die folgenden 25 Staaten für die Resolution: Albanien, Benin, Bolivien, Bulgarien, Chile, Kolumbien, Zypern, Tschechien, Dominikanische Republik, Ecuador, Estland, Frankreich, Ghana, Island, Italien, Japan, Marshallinseln, Mexiko, Niederlande, Nordmazedonien, Republik Korea, Slowenien, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich. Sie sind grün schraffiert. Die folgenden 7 Mitgliedstaaten stimmten gegen die Resolution: China, Kuba, Indien, Indonesien, Irak, Pakistan und Vietnam. Sie sind rot hervorgehoben. Die folgenden 14 Mitgliedstaaten enthielten sich bei der Abstimmung der Stimme: Angola, Brasilien, Burundi, Côte d'Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Ägypten, Äthiopien, Gambia, Kenia, Kuwait, Malawi, Katar, Südafrika, Thailand. Sie sind dunkelgrau eingefärbt. Mauritius war bei der Abstimmung nicht anwesend und ist hellgrau hervorgehoben.

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Contact

Sarah Ultes

Sarah Ultes
Collaboratrice scientifique
sarah.ultes@kas.de +41 22 748 70 73

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À propos de cette collection

La "Map of the Month" est une nouvelle série du Dialogue multilatéral à Genève de la Fondation Konrad-Adenauer. Elle utilise des cartes pour illustrer chaque mois les tendances mondiales et le rôle de l'Allemagne et de l'Europe dans le monde.
Andrea Ellen Ostheimer
Andrea Ostheimer
Directrice Dialogue Multilateral Genève
andrea.ostheimer@kas.de +41 79 318 9841

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