Im Plenum kompakt

50 Jahre Entwicklungspolitik aus christlicher Verantwortung

Anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Hanns-Seidel-Stiftung am 7. November 2011 zu einer Konferenz in Berlin eingeladen, um die Prinzipien deutscher Entwicklungszusammenarbeit (EZ) an den aktuellen Herausforderungen der Globalisierung zu messen und den Blick auf Potentiale für die Zukunft zu richten.

Alevitentum in Deutschland

Geschichte erforschen, Gegenwart gestalten

In Deutschland leben rund 520 000 Aleviten. Die Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF), der größte alevitische Verband in der Bundesrepublik, geht sogar von bis zu 800.000 Aleviten aus. Das Alevitentum ist eine Glaubenslehre, die unter schiitischen, sufischen und naturreligiösen Einflüssen in Anatolien entstanden und durch die Anwerbung anatolischer Gastarbeiter, aber auch durch die Zuwanderung von Flüchtlingen, inzwischen auch in Deutschland beheimatet ist.

Außen- und Sicherheitspolitische Herausforderungen des Arabischen Frühlings

Die Region Nordafrika und Naher Osten durchlebt seit Beginn des Jahres 2011 einen historischen Prozessdes politischen Wandels, resultierend aus den Protesten der Bevölkerung. Der autokratische und repressiveFührungsstil der politischen Eliten in der arabischen Welt, basierend auf Militär- und Polizeigewalt, Korruption,Zensur und Klientelismus, führte die despotischen Regime in eine Legitimitätskrise. Als entscheidende Einflussfaktoren in diesem Prozess müssen die wachsenden demografischen und ökonomischen Herausforderungengelten, mit denen sich die Länder der Region konfrontiert sahen und nach wie vor sehen, auf die Regierungen jedoch keine zufriedenstellenden Antworten gefunden hatten. Die daraus resultierende Perspektivlosigkeit großer Bevölkerungsteile ließ schließlich insbesondere die junge Bevölkerung aufbegehren.Ihr Ruf nach Freiheit, politischer Partizipation, und sozialem sowie wirtschaftlichem Wandel führte zu einer bisher ungekannten gesellschaftlichen Mobilisierung in der Region, die nicht zuletzt durch die Verbreitung sozialer Netzwerke zusätzlich gefördert wurde.

Cuba Auténtica - Die Castro-Diktatur und Menschenrechte auf Kuba

Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2010 luden die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Zusammenarbeit mit der EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments einige der kürzlich entlassenen politischen Gefangenen und „Damen in Weiß” zu einer Konferenz zur aktuellen Menschenrechtssituation in Kuba ein. Primär ging es darum, zu erfahren, wie es sich in Kuba tatsächlich lebt. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur Unterstützung der kubanischen Demokratiebewegung und Chancen einer wirksamen europäischen und deutschen Außenpolitik erörtert.

Die Außenpolitik der EU in den östlichen Staaten am Beispiel der Ukraine

Welche Zukunft hat die europäische Nachbarschaftspolitik?

Im Rahmen des Gesprächskreises Europapolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) diskutierten am 24. November 2011 internationale Experten aus Polen, der Ukraine und Deutschland über die Zukunft der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) und die europäische Perspektive der Ukraine. Der aktuelle Anlass waren die Verhandlungen um das Assoziierungsabkommen zwischen dem osteuropäischen Land und der EU. Diese sind durch das Anfang Oktober 2011 gegen die ehemalige Ministerpräsidentin und Oppositionsführerin der Ukraine, Julia Timoschenko, ergangene Urteil wegen Amtsmissbrauchs verstärkt in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Timoschenko wurde wegen angeblicher Übertretung ihrer Amtsbefugnisse bei Gasverhandlungen mit Russland zu sieben Jahren Haft und drei Jahren Politikverbot verurteilt.

Die europäische Schuldenkrise überwinden

Fachkonferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Konstantinos Karamanlis Institute for Democracy am 29. November 2011

Seit zwei Jahren ist die europäische Schuldenkrise allgegenwärtiger Bestandteil der Diskussionen in Politik und Medien. Zunächst als ein spezifisch griechisches Problem wahrgenommen, weitete sich die Wahrnehmung der Verschuldungsproblematik in zahlreichen Mitgliedstaaten der Eurozone rasch aus. Da der Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten aufgrund der stark erhöhten Zinsen versperrt war, musste sich Griechenland im Mai 2010 mit Hilfe seiner europäischen Partner und des Internationalen Währungsfonds (IWF) refinanzieren. In mehreren EU-Sondergipfeln sowie durch weitere Rettungspakete versuchten die Staaten der Europäischen Union gemeinsam die Situation zu entschärfen. Einen vorerst letzten Schlusspunkt unter die Rettung Griechenlands sollte der Schuldenschnitt setzen, welcher – weil ordnungspolitisch schwierig – lange umstritten war. Schließlich aber erschien er unausweichlich, um die Verschuldung des Landes sowie die mittelfristigen Wachstumsperspektiven auf ein tragfähiges Niveau zu bringen.

Die katholische Soziallehre und ihr Einfluss auf die soziale und politische Entwicklungs Afrikas

Afrika ist ein Kontinent im Wandel. Zwar wächst in vielen Staaten südlich der Sahara die Wirtschaft weit schneller als in anderen Regionen der Welt, doch gemessen an sozialen und politischen Indikatoren liegt der Kontinent im Vergleich zu anderen nach wie vor weit zurück. Das Wirtschaftswachstum sorgt nicht wie erhofft für eine verbesserte Lage der Bevölkerung. Im Gegenteil: In den meisten afrikanischen Ländern geht die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander.Eine erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung in Afrika braucht eine solide Grundorientierung. Die KatholischeSoziallehre liefert mit ihren Prinzipien wie Personalität, Subsidiarität und Solidarität wichtige Leitlinienfür die Gestaltung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die beim Aufbau einer gerechten Gesellschafthelfen können.DIESE AUSGABE ERSCHENIT NUR ONLINE.

Elite Macht Afrika

Großes Potential, große Probleme – der Kontinent Afrika und seine Entwicklung zählen zuden wichtigsten Herausforderungen der Weltgemeinschaft. Eine bestimmende Rolle in derEntwicklung könnten die Eliten in den afrikanischen Ländern spielen. Momentan erfüllen siedie an sie gerichteten Hoffnungen allerdings nur zum Teil, wie Experten aus Politik,Wirtschaft und Medien in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung feststellten. Bei derFachkonferenz „Elite Macht Afrika“ wurde über Möglichkeiten diskutiert, die afrikanischenEliten stärker zu unterstützen und dabei gleichzeitig stärker in die Verantwortung zu nehmen.Kooperationspartner der KAS waren dabei die Deutsche Welle und der Afrika-Verein derdeutschen Wirtschaft.

Entwicklung auf kommunaler Ebene

Werteorientierte Entwicklungszusammenarbeit

Die Herausforderungen an eine wirksame und effektive Entwicklungszusammenarbeit im 21. Jahrhundert sind groß: Immer mehr Menschen strömen, getrieben durch klimatische Veränderungen und Ressourcenknappheit, vom Land in die Städte. Bereits zwei von drei Kindern, die in Entwicklungsländern geboren werden, wachsen in Städten auf. Die Folgen der Urbanisierung treffen die ärmsten Länder am härtesten: In den am wenigsten entwickelten Ländern leben 78 Prozent der Stadtbevölkerung in informellen Siedlungen. Für eine Entwicklungszusammenarbeit, die in urbanen Ballungsräumen ansetzt, wird daher eine vorausschauende Stadtplanung immer wichtiger, um eine Grundversorgung der Menschen gewährleisten zu können.

Entwicklung kontrovers

Gerald F. Hyman erläutert die Entwicklungspolitik der USA

Die Gestaltungsmöglichkeiten einer neuen Entwicklungsarchitektur beschäftigen die internationale Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung bereits seit mehreren Jahren. Dabei haben die entwicklungspolitischen Diskussionen, die in anderen großen Geberländern geführt werden, bisher nur am Rande Beachtung gefunden. Um hier einen neuen Akzent zu setzen, widmete sich ein Expertengespräch am 25. Januar 2011 in der Akademie der KAS in Berlin dem Verhältnis von Außen- und Entwicklungspolitik in den USA.

— 10 Broj stavki po stranici
Prikazano 1 - 10 od 41 rezultata.

o ovoj seriji

Die Broschüren im DIN-A-4-Format fassen kurz und knapp die Ergebnisse von Konferenzen, Fachtagungen und Kongressen zusammen, die von längerfristigem Interesse sind.

naručivanje informacija

izdavač

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.