Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Einkommensteuer ohne kalte Progression

Ein Diskussionsbeitrag zu ihrer konkreten Umsetzung und den Folgen für Fiskus und den Steuerzahler

Die kalte Progression beschreibt eine Steuererhöhung, die nicht auf höhere Leistungsfähigkeit, sondern allein auf inflationsbedingt höheres Einkommen zurückgeht. Der Abbau der kalten Progression kann dadurch erfolgen, dass der Einkommensteuertarif an die Entwicklung der Inflation angepasst wird. Davon profitieren alle Einkommensteuerzahler, denn ihnen verbleibt ein höheres Nettoeinkommen. Gleichzeitig führt dies aber zu geringeren Steuermehreinnahmen des Fiskus. In der vorliegenden Studie werden die finanziellen Folgen eines Abbaus der kalten Progression für Fiskus und Steuerzahler berechnet.

Emissionshandel - Prinzip und Verantwortung

Aktuelle Energietrends lassen einen weiteren Anstieg klimaschädlicher Treibhausgase erwarten. Für die internationale Gemeinschaft steigt damit das Erfordernis, einen Klimaschutz mit globaler Verbindlichkeit herbeizuführen. In der jüngsten Vergangenheit wurden in diesem Kontext weitreichende Erfahrungen in der Umsetzung und Anwendung von Umweltschutzinstrumenten wie dem Emissionshandel gesammelt. Für den zukünftigen Klimaschutz lassen sich daraus neue Impulse ableiten.

Emotionen statt Argumente

Hintergründe zu den Protesten gegen TTIP

Die von Spekulationen und Ängsten geprägten Anti-TTIP-Kampagnen laufen einer ausgewogenen und sachlichen Debatte zuwider. Ziel der vorliegenden Studie ist es, den Hintergrund der Protestbewegungen in Deutschland zu beleuchten und ihre Strategien auf den Prüfstand zu stellen.

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Empfehlungen für die Kita-Politik der Zukunft

Auf welche Kriterien kommt es für gute frühkindliche Bildung an?

Die flächendeckende Schließung von Kitas zeigt, wie bedeutend Kitas für Kinder, Eltern, die Gesellschaft und die Wirtschaft sind. Neben dem Verlust der Betreuungsmöglichkeit für Eltern fallen durch die Schließungen auch wichtige frühkindliche Bildungsangebote weg. In den letzten Jahren hat sich im Bereich der frühkindlichen Bildung einiges getan, aber noch immer nicht genug.

Energiesicherheit als strategisches Ziel: Anforderungen an eine Energieaußenpolitik

„Energiesicherheit“ steht derzeit oben auf der politischen Agenda und spielt nicht nur eine Rolle in der energie- und wirtschaftspolitischen, sondern auch in der außen- und sicherheitspolitischen Debatte. Der wachsenden Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten aus wenigen und teilweise instabilen Förderregionen soll durch strategisch geplanteMaßnahmen, insbesondere eine gemeinsame europäische Energieaußenpolitik, begegnet werden. Bilaterale Beziehungen reichen nicht aus, um potentiellen Lieferunterbrechungen und Versorgungsengpässen angemessen zu begegnen. Insbesondereder politische Energiedialog der EU mit Russland bereitet Schwierigkeiten. Kann Deutschland 2007 mit EU-Vorsitz und G-8-Präsidentschaft die nötigen Impulse geben?

Enzyklika Spe Salvi - Ein politischer Text?

Seine erste Enzyklika veröffentlichte Papst Benedikt XVI. Anfang 2006 über die Liebe. In seiner zweiten setzt er knapp zwei Jahre später auf Hoffnung. Gegen eine Privatisierung des Glaubens ermutigt die Hoffnung die Menschen, sich aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen. Darin liegt der politische Gehalt der Enzyklika.

Erneuerbare Energien: Was können sie leisten und was dürfen sie kosten?

Die Nutzung von heimischen, erneuerbaren Energiequellen mit Hilfe von Technik und Innovationen ist aus verschiedenen Gründen neu belebt worden. Das erklärte politische Ziel fast aller Regierungen und Organisationen ist ein beschleunigter Ausbau dieser Energieträger. Welchen Beitrag zur Energieversorgung können die erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa (und sogar weltweit betrachtet) leisten? Welchen Preis sind wir bereit, für mehr Klimaschutz und Versorgungssicherheit zu zahlen?

Erst das wirtschaftliche Fundament, dann die soziale Säule

Kommentar zum Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur sozialen Dimension Europas

Am 26. April veröffentlichte die Europäische Kommission ein Reflexionspapier zur sozialen Dimension Europas. Es skizziert drei Optionen für diekünftige Rolle der EU in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Beschäftigung und Jugend. Das Papier enthält einige sinnvolle Vorschläge, der Subsidiaritätsgedanke kommt aber zu kurz. Keine der drei Optionen ist vollends überzeugend, stattdessen sollte sich die EU nach dem Motto „Weniger, aber effizienter“ auf Maßnahmen u.a. zur Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit oder zur gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen konzentrieren.

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Erwacht das Europäische Semester aus seinem Dornröschenschlaf?

Ein Appell für mehr Konvergenz und Wettbewerbsfähigkeit

Die Corona-Krise hat die wirtschaftliche Annäherung innerhalb der EU weiter untergraben. Die großen Hilfsprogramme der EU bzw. der Mitgliedstaaten haben das noch verstärkt. Die Nutzung des Europäischen Semesters zur Verteilung des Großteils der Mittel aus dem „Next Generation EU“-Fonds ist sinnvoll, bedarf jedoch noch einiger Präzisierungen. Unser Analysen & Argumente zeigt auf, worauf es jetzt ankommt.

Erweiterung gen Norden? Schweden, Finnland und die NATO

Schweden und Finnland rücken immer näher an die NATO heran, bislang aber ohne die Vollmitgliedschaft anzustreben. Daran wird sich wohl auch vor den Parlamentswahlen 2018 bzw. 2019 nichts ändern. Für die NATO wäre die Aufnahme der Nordeuropäer unkompliziert und brächte zahlreiche Vorteile, vor allem für die nordisch-baltische Sicherheit, aber auch bei Themen wie der NATO-EU-Kooperation und der Politik der Offenen Tür. Trotz gewisser Risiken, allen voran die absehbare Reaktion Russlands, könnte Deutschland zwei wichtige und verlässliche Partner in der NATO gewinnen.

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Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

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