Norbert Beckmann-Dierkes

Leiter der Auslandsbüros Serbien und Montenegro

Publikációk

Országbeszámolók

Debatte um das Religionsgesetz in Montenegro

Hartmut Rank, Norbert Beckmann-Dierkes, Yannik Kellmann

Gesetz über die Religions- und Glaubensfreiheit sowie die rechtliche Stellung religiöser Gemeinschaften
Anfang Januar dieses Jahres trat in Montenegro das kontrovers diskutierte „Gesetz über die Religions- und Glaubensfreiheit sowie die rechtliche Stellung religiöser Gemeinschaften“ (Gesetz über die Religionsfreiheit) begleitet von tumultartigen Szenen im montenegrinischen Parlament – am Ende befanden sich 18 Abgeordnete in Haft – und Protesten Zehntausender auf den Straßen in Kraft.

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Die Südosteuropa-Metropole Belgrad: Eine Stadt im Wandel

Norbert Beckmann-Dierkes

Wandelndes Stadtbild, kulturelle Ausrichtung und politische Krisen
Die Stadt Belgrad bildet das Herz Serbien und ist eine der bedeutendsten Städte in Südosteuropa. Als wichtigstes politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Serbiens, gab und gibt es eine Reihe von Möglichkeiten und Herausforderungen, denen sich die Stadt stellen musste und dies anzunehmen gilt. In diesem Zusammenhang hat Belgrad viele kritische Entwicklungen im Stadtbild, der Kultur und Politik durchlebt. Die Stadt Belgrad lebt, pulsiert und verändert sich; sie ist eine Stadt im Wandel, bedacht darauf ihren Platz als europäische Metropole zu behaupten. Dieser Wandel ist jedoch nicht frei von Herausforderungen.

Országbeszámolók

Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Belgrad

Norbert Beckmann-Dierkes, Lucas Maximilian Schubert

Bericht zum dritten Staatsbesuch des Präsidenten der Republik Türkei, Recep Tayyip Erdoğan in Serbien
Kaum ein anderes Staatsoberhaupt besucht Serbien so häufig wie das türkische Staatsoberhaupt, insgesamt dreimal, 2010, 2017 und jetzt 2019 war Recep Tayyip Erdoğan zu Gast in Belgrad. Neben dem gegenseitigen Austausch von Höflichkeiten und Freundschaftsbekundungen ging es auch um konkret Geschäftliches. Während des zweitägigen Besuchs, befanden sich in der Delegation 200 Personen aus dem Bereich Investment, Handel und Industrie.

Országbeszámolók

Serbien und die Eurasische Wirtschaftsunion

Norbert Beckmann-Dierkes, Lucas Maximilian Schubert

Bericht zum Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen Serbien und der EAW am 01.Oktober 2019
Das im Jahr 2015 entstandene Vertragssystem der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU), dem die Russische Föderation, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien angehören, wird oft landläufig als das „östliche Gegenstück“ zur Europäischen Union bezeichnet. Seit Oktober gilt nun ein Freihandelsabkommen zwischen der EAWU und der Republik Serbien.

Országbeszámolók

Die serbisch-türkischen Beziehungen im Fokus

Norbert Beckmann-Dierkes, Emma Münch

Warum die EU die Kooperation zwischen Serbien, der Türkei und Russland aufmerksam beobachten sollte
Bei dem Besuch des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putins im Januar 2019 in Belgrad ging es unter anderem um TurkStream. Es handelt sich hierbei um eine Erdgaspipeline, die russisches Erdgas in die Türkei liefert und bis Ende 2020 auch in Serbien ihren Betrieb aufnehmen soll. TurkStream wird schon Ende 2019 Erdgas in die Türkei liefern und könnte damit bald auch zu einem erfolgreichen Investitionsprojekt unter russischer Führung mit türkischer und serbischer Beteiligung werden. Diese Zusammenarbeit der auf dem Balkan sonst in Konkurrenz auftretenden Russischen Föderation und der Türkei ist für die Europäische Union ein Anlass zur erhöhten Aufmerksamkeit.

Einzeltitel

Wehrhafter Humanismus - Nachruf auf Ulrich Schacht

Norbert Beckmann-Dierkes

Am 16. September verstarb nach kurzer Krankheit Ulrich Schacht in seinem Haus in Schweden. Ulrich Schacht gehörte zu den Autoren der ersten Stunde, die sich kritisch und kontrovers, immer aber konstruktiv und neugierig, am Aufbau der literarischen Projektarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung in den neuen Bundesländern nach dem Fall der Mauer beteiligt haben.

Einzeltitel

Der Einfluss externer Akteure auf dem Westbalkan

Lars Hänsel, Florian Constantin Feyerabend, Walter Glos, Karsten Dümmel, Johannes D. Rey, Martin Sieg, Norbert Beckmann-Dierkes

Eine geopolitische Landkarte
Ein Gespenst geht um auf dem Westbalkan – das Gespenst der Geopolitik. Erneut drohe die Region zum geostrategischen Schachbrett externer Akteure zu werden, so vermehrt die warnenden Stimmen aus Brüssel und den westlichen Hauptstädten, als auch aus der Region selbst. Russland, China, die Türkei und die Golfstaaten gewinnen mit unterschiedlichen Ressourcenausstattungen, Intentionen und Interessen an Einfluss in dieser Enklave innerhalb der Europäischen Union – politisch, wirtschaftlich und kulturell.

Országbeszámolók

Zwischen Kommunalwahlen, Flüchtlingsrouten und NATO-Integration

Norbert Beckmann-Dierkes, Lucas Maximilian Schubert, Luka Marić

Ein Lageüberblick Montenegro
Nach den Präsidentschaftswahlen vom 15. April 2018, die mit einem klaren Sieg für Milo Đukanović (Demokratische Partei der Sozialisten Montenegros) endeten, wurden die Bürger des Landes am 27. Mai mit den Kommunalwahlen zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Urnengang gerufen. Dabei kristallisierte sich die zweite Niederlage in Folge für die Oppositionsparteien des Landes heraus, welche, mit Ausnahme von Plužine, in keiner Gemeinde eine Mehrheit erzielen konnten.