Am Dienstag, den 2. Mai, begann das Programm „Good Bye Lenin“ an der Universität „UCEMA“, welches die KAS gemeinsam mit dem Zentrum für die Öffnung und Entwicklung Lateinamerikas (CADAL) koordiniert.
Wie bei früheren Ausgaben richtet sich das Programm an junge Universitätsstudentinnen und Studenten unter 30 Jahren. Ziel ist es, ihnen einen breiteren und konkreteren Einblick in die Realität des Sozialismus und seine Folgen für den Ostblock und den Rest der Welt zu vermitteln.
In diesem Jahr wird das Programm in zwei Phasen unterteilt. Die erste Phase besteht aus vier Vorlesungen, die jeweils zweieinhalb Stunden dauern. Jeder Tag wird von einem anderen Professor unterrichtet, darunter Ricardo López Göttig, Ignacio Hutin, Fernando Ruiz und Juan Pablo Cardenal.
Jeder Tag hat einen anderen Schwerpunkt, immer mit dem Ziel, über die Erfahrungen des Sozialismus in der Welt zu berichten. Auf diese Weise befassen sich die Kurse mit folgenden Themen:
- Der Aufbau des Sozialismus in Mittel- und Osteuropa. Der Zusammenbruch des realen Sozialismus: Eiserne und samtene Übergänge.
- Übergänge in Osteuropa, auf dem Balkan und in den ehemaligen Sowjetrepubliken.
- Journalismus und Dissens in kommunistischen Diktaturen
- Chinesischer Autoritarismus: von Mao bis Xi Jinping
Die zweite Phase findet im November statt und hat die Form einer Konferenz, die aus verschiedenen Panels mit unterschiedlichen Experten besteht, die tagsüber Vorträge halten werden.
Topik
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