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Verabschiedung KAS-Fellow 2022

dari Maximilian Römer

Botschafter Christoph Heusgen spricht über die sicherheitspolitischen Herausforderungen Deutschlands und Europas

Die Konrad-Adenauer-Stiftung verabschiedet Botschafter Dr. Christoph Heusgen als KAS-Fellow 2022, der im Jahresverlauf die Arbeit der Stiftung in Zeiten des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine in besonderem Maße begleitet und geprägt hat. Wir bedanken uns für seine wichtigen Impulse und wünschen ihm viel Erfolg für sein Wirken als Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz.

Am 15. Dezember 2022 wurde Botschafter Dr. Christoph Heusgen, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, als Fellow der Konrad-Adenauer-Stiftung für das Jahr 2022 verabschiedet. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sprachen Botschafter Heusgen, Prof. Dr. Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr in München, und Dr. Gerhard Wahlers, stellvertretender Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung und Leiter der Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit, über die, sich seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine maßgeblich veränderten sicherheitspolitischen Herausforderungen Deutschlands und Europas.

In seinen Begrüßungsworten dankte der stellvertretende Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung Botschafter Heusgen für seine wertvollen sowie vielfältigen Impulse und für sein Wirken für die Stiftung als Fellow im Jahr 2022. Besonders betonte er das vielseitige Einbringen und Mitwirken Heusgens an verschiedensten Formaten, von der Förderung des politischen Dialoges mit der Gesellschaft in öffentlichen Veranstaltungen, über Hintergrundgespräche, bis zur inhaltlich-fachlichen Beratung der Hauptabteilungen der Stiftung.

In der anschließenden Diskussion widmeten sich Botschafter Dr. Christoph Heusgen und Prof. Dr. Carlo Masala den sicherheitspolitischen und militärischen Herausforderungen in Deutschland und Europa und verdeutlichten angesichts globaler Machtverschiebungen die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Heusgen wies darauf hin, dass Deutschland aufgrund seiner Historie einer moralischen Verpflichtung zur Unterstützung der Ukraine unterliege und dieser auch zwingend nachkommen müsse. Aufgrund dieser geschichtlichen Erwägung und seiner Einschätzung, dass die Ukraine militärisch gegen Russland nicht hätte bestehen können, sprach er sich bereits vor dem Hintergrund russischer Truppenverlegungen an die ukrainische Grenze in den Wochen vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine für Waffenlieferungen aus. Er forderte zugleich, dass Deutschland vermehrt eine politische und militärische Führungsrolle in Europa einnehmen solle.

Prof. Dr. Masala machte darüber hinaus deutlich, dass Deutschland durch entschlossenes und effizientes Handeln auch in der europäischen und internationalen Zusammenarbeit seine politische sowie militärische Position stärken müsse, wenn es seiner Führungsrolle gerecht werden wolle. Derzeit fehle jedoch der politische Wille, eine ‚Zeitenwende‘ in der deutschen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik anzustoßen. Auch Heusgen führte an, dass die ‚Zeitenwende‘ jedenfalls auch und gerade finanziell noch nicht spürbar im deutschen Haushalt angekommen sei. Man würde in den kommenden Jahren mehr als zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben müssen, damit Europa eigenständig und unabhängig von den USA für seine Sicherheit sorgen kann, so Masala. Die USA würden ihren sicherheitspolitischen Fokus zunehmend nach China und in den Indo-Pazifik verlagern.

Deutschland müsse, so waren sich Heusgen und Masala einig, neue Partner auf der Welt gewinnen. Masala bekräftigte, dass gerade Staaten wie Indien oder Indonesien, die sich (noch) nicht klar zu Russland oder China positioniert hätten, viel stärker als Partner des ‚Westens‘ umworben werden müssten. Heusgen führte an, dass Deutschland als viertstärkste Wirtschaftsmacht und Land mit gutem Ruf in der internationalen Politik eine besondere Rolle hierbei spielen könne, Länder aus dem ‚Globalen Süden‘ als Partner zu gewinnen. Den Aufbau dieser Partnerschaften und bestehende Kooperationen wolle er auch im Rahmen seiner Tätigkeit als Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz zunehmend fördern.

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Maximilian Römer

Globale Ordnung und Systemwettbewerb

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