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分析と議論

Künstliche Intelligenz und Neurowissenschaften

Roland Benedikter

Futuristische Entwicklungen: Brain-Brain-Interfaces

Brain-Brain-Interfaces sind ein Forschungsgebiet, das an der Schnittstelle zwischen Digitalisierung und Neurowissenschaften liegt. Es ist ein interessanter Ansatz der Grundlagenforschung und lässt schon heute zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten erahnen. Aber es ist auch mit vielen schwerwiegenden ethischen Fragen verbunden.
  • In Experimenten ist es gelungen, Signale vom menschlichen Gehirn auf ein Rattengehirn zu übertragen – und damit das Verhalten der Ratten zu steuern. Diese Art der „Gedankenkontrolle“ (mind control) bringt neue ethische Herausforderungen mit sich.
  • Politik sollte frühzeitig regulierend eingreifen. Dies ist deshalb dringlich, weil der nächste Schritt in der Anwendung von Mensch zu Mensch bestehen könnte. Ein Vorläuferexperiment dazu gibt es bereits.
  • Frühzeitige ethisch-rechtliche Regulierung mit Orientierungscharakter durch die EU ist auch deshalb wichtig, weil die Forschung zu Gehirn-Gehirn-Verbindunge bislang vor allem von autoritären Gesellschaften wie China ausgeht.
  • Europa als Zivilmacht ist herausgefordert, politische und kulturelle Standards zu setzen – möglichst in Kooperation mit internationalen Einrichtungen wie den Vereinten Nationen.

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担当者

Prof. Dr. Roland Benedikter

Universität Wroclaw-Breslau und Eurac Research Bozen-Bolzano

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