Länderberichte

Im Osten nichts Neues?

von Elisabeth Bauer , Milena Vanini
Die estnisch-russische Grenze: Eine Bestandsaufnahme
In Reaktion auf den Giftgasanschlag auf den ehemaligen russischen Spion Sergej Skripal in Großbritannien beteiligte sich auch Estland an den Sanktionen gegen sein Nachbarland. Die Gefahr einer direkten militärischen Auseinandersetzung gilt als niedrig, aber mehr als 25 Jahre nach der Wiederherstellung der estnischen Unabhängigkeit gibt es noch immer kein von beiden Ländern ratifiziertes Grenzabkommen.
Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid, im September 2017. | © Annika Haas / EU2017EE / Flickr / CC BY 2.0
Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid, im September 2017. | © Annika Haas / EU2017EE / Flickr / CC BY 2.0

Die estnische Regierung plant die Errichtung eines befestigten Zauns entlang der temporären Kontrolllinie zwischen beiden Ländern – ihrer de facto-Grenze, die gleichzeitig auch Ende des EU- und NATO-Raums ist. Jetzt hat sich herausgestellt, dass dieses Bauvorhaben mehr als doppelt so viel kosten wird wie ursprünglich kalkuliert.

Den vollständigen Länderbericht zur estnisch-russischen Grenze können Sie als PDF herunterladen.

Ansprechpartner

Elisabeth Bauer

Elisabeth Bauer bild

Leiterin des Auslandsbüros für die Baltischen Staaten und Nordischen Länder

Elisabeth.Bauer@kas.de +371 67 331-266 +371 67 331-007

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.