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Bautzen II - menschenverachtende Unterdrückung im Namen des Sozialismus

Jahrelange Einzel- oder Isolationshaft – das ist Bautzen II. Bis 1989 waren hier politische und Sondergefangene untergebracht – Regimekritiker und -abweichler, Fluchthelfer und Ausländer. Bautzen II – ein besonders dunkles Kapitel menschenverachtender Unterdrückung im Namen des Sozialismus.

Am 25. März 2002 stellen deshalb Silke Klewin, Leiterin der Gedenkstätte Bautzen, und der Publizist Karl Wilhelm Fricke die Ergebnisse ihrer unter dem Titel "Bautzen II – Sonderhaftanstalt unter MfS-Kontrolle 1956 bis 1989" veröffentlichten Studie vor.

Auf Einladung des Vereins "Gegen Vergessen – Für Demokratie“, des „Bundes demokratischer Widerstandskämpfer" und der Konrad-Adenauer-Stiftung werden die beiden Autoren über die Haftanstalt im Stadtzentrum von Bautzen berichten, über die das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) eigenmächtig herrschte.

Trotz weitgehender Vernichtung der Akten gelang es den Autoren, die organisatorischen Strukturen, den Haftalltag, die Lebensläufe ihrer Peiniger, Anstaltsleiter und MfS-Offiziere, sowie die Biografien von 28 Stasi-Opfern zu dokumentieren.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich würde mich freuen, wenn Sie in geeigneter Form in Ihrem Medium auf die Veranstaltung hinweisen. Selbstverständlich sind Sie gleichermaßen herzlich zu der Präsentation und zum Gespräch mit den Autoren eingeladen. Die Veranstaltung findet am Montag, 25. März 2002, 18.00 Uhr im Ludwig-Erhard-Saal der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin statt.

Gerne vermitteln wir Ihnen auch ein Interview mit den Autoren.

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Berlin Deutschland