Hamza Abu Howidy erzählt vom Aufwachsen im Gaza der 2000er Jahre, von seiner Familie, besonders seinem Vater, der ihm beim Muschelsammeln die großen Lektionen des Lebens beigebracht hat, aber auch von den blutigen Kämpfen zwischen Fatah und Hamas, direkt vor seiner Haustür, und wie sehr das Leben in Gaza von Terror geprägt war.
Das Gespräch führt Ahmad Mansour. Er ist ist arabischer Israeli mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er ist Diplompsychologe, arbeitet in Projekten gegen Extremismus und engagiert sich gegen Antisemitismus. In seinem neuen Buch Haltung ohne Hass erzählt von einer Gesellschaft, der das Zuhören abhandengekommen ist; die sich für demokratisch hält und doch selbst immer misstrauischer und gereizter wird.