Отчёты о меропериятиях

„Mexiko ist ein Schlüsselland für die Stabilität Lateinamerikas“

Mexiko-Reise des Stellvertretenden Generalsekretär der KAS, Dr. Gerhard Wahlers

Dr. Gerhard Wahlers ist zu Gesprächen nach Mexiko gereist. Dort traf er sich mit Vertretern der Partnerpartei PAN und der Zivilgesellschaft. Dabei betonte er die Notwendigkeit von wirtschaftlichem Wachstum, Investitionen und Arbeitsplatzgenerierung, um die Ursachen sozialer Ungleichheit konsequent zu bekämpfen.
Gouverneur Diego Sinhue und Wirtschaftsminister Mauricio Usabiaga erläutern, dass Lage, Infrastruktur, Investitionssicherheit und Innovationsförderung Guanajuato zu einem der beliebtesten Standorte für Industrie und Innovationen in Mexiko machen.
Gouverneur Diego Sinhue und Wirtschaftsminister Mauricio Usabiaga erläutern, dass Lage, Infrastruktur, Investitionssicherheit und Innovationsförderung Guanajuato zu einem der beliebtesten Standorte für Industrie und Innovationen in Mexiko machen.

Auf der einen Seite industrieller Fortschritt, boomender Tourismus und wirtschaftliche Investitionen, auf der anderen Seite soziale Ungleichheit, eine angespannte Sicherheitslage und die Schwächung staatlicher Institutionen, insbesondere durch Korruption – die wirtschaftlich, politische und soziale Lage in Mexiko unterscheidet sich stark von Bundesstaat zu Bundesstaat. Im Rahmen seines Aufenthalts in Mexiko besuchte der stellv. Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Gerhard Wahlers, die Bundesstaaten Guanajuato, Yucatán und Tabasco und führte politische Gespräche in Mexiko-Stadt.

Ca. 90% aller Mexikaner sind katholisch, dem Vorsitzenden der mexikanischen Bischofskonferenz, Kardenal Mons. Carlos Aguiar Retes, kommt deshalb eine wichtige Rolle in der Organisation und Weiterentwicklung der mexikanischen Gesellschaft zu.
Ca. 90% aller Mexikaner sind katholisch, dem Vorsitzenden der mexikanischen Bischofskonferenz, Kardenal Mons. Carlos Aguiar Retes, kommt deshalb eine wichtige Rolle in der Organisation und Weiterentwicklung der mexikanischen Gesellschaft zu.

Der Bundesstaat Guanajuato ist ein Beispiel für industrielle Fortentwicklung und ein beliebter Investitionsstandort – auch  für deutsche Anleger. Im Bundesstaat Yucatán blüht der Tourismus. Beide Staaten sind Vorreiter in Fragen von Umweltschutz, Energietransition und Innovationsförderung. Herr Dr. Wahlers tauschte sich dazu unter anderem mit den jeweiligen Gouverneuren, Diego Sinhue Rodríguez Vallejo, und Mauricio Vila Dosal, ihren Ministern, sowie den Bürgermeistern von León, Héctor López Santillana, und Mérida, Renán Barrera Concha, aus.

Im Südosten des Landes ist die Situation dagegen schwierig. Ein Beispiel hierfür ist der Bundestaat Tabasco, aus dem der aktuelle mexikanische Präsident Manuel López Obrador stammt. Die derzeit größten Herausforderungen sind die extremen sozialen Ungleichheiten, die anhaltende starke Abhängigkeit von Rohöl und die kritische Sicherheitslage. Die staatlichen Strukturen sind nur schwach ausgeprägt und die Bürger misstrauen politischen Parteien und staatlichen Akteuren zutiefst.

Unter dem Blick Pancho Villas, der vor mehr als 100 Jahren für Mexikos Freiheit kämpfte, besprachen Dr. Wahlers und Hans-Hartwig Blomeier, Büroleiter in Mexiko, die aktuellen Herausforderungen des Landes mit Laura Rojas, Vorsitzende des mexikanischen Parlaments und PAN-Politikerin.
Unter dem Blick Pancho Villas, der vor mehr als 100 Jahren für Mexikos Freiheit kämpfte, besprachen Dr. Wahlers und Hans-Hartwig Blomeier, Büroleiter in Mexiko, die aktuellen Herausforderungen des Landes mit Laura Rojas, Vorsitzende des mexikanischen Parlaments und PAN-Politikerin.

In Mexiko-Stadt führte Wahlers Gespräche mit Führungspersönlichkeiten der Partnerpartei PAN, darunter dem Vorsitzenden Marko Cortés und der Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Laura Angélica Rojas Hernández. Dabei ging es auch um die Frage, wie die PAN auf Bundesstaat- und Gemeindeebene – wo sie oftmals die Regierung stellt – zu einer positiven Entwicklung Mexikos beitragen kann.

„Als Brücke zu Nordamerika und zweitwichtigste Volkswirtschaft ist Mexiko ein Schlüsselland für die Stabilität Lateinamerikas“, sagte der stellvertretende Generalsekretär zum Abschluss seiner Reise. Für Deutschland und Europa sei das Land ein bedeutender Partner. Umso wichtiger sei es, gerade die Ursachen der sozialen Ungleichheit und des Staatsversagens im Lande stärker in den Blick zu nehmen. Er warb dafür, in den extrem unterschiedlich aufgestellten Regionen von Mexiko die Wirtschaft zu diversifizieren, Innovationen zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Die KAS könne hier durch ihre Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft, der Politik und Unternehmerverbänden einen Beitrag leisten.

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Lucas Lamberty

Lucas  Lamberty bild

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