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Wiederherstellung des Wettbewerbs in der digitalen Welt

од Philip Marsden, Rupprecht Podszun

Traditionelle Unternehmen sind zu einem großen Teil von digitalen Plattformen abhängig geworden. Wie können wir den Wettbewerb fair gestalten?

Viele traditionelle Unternehmen sind zu einem großen Teil von digitalen Plattformen abhängig geworden, weil sie ihre Kunden anders nicht mehr erreichen können. Dies zeigt, dass die vorhandene Regulierung einen fairen Wettbewerb nicht garantieren kann. Die Professoren Marsden und Podszun haben eine Studie erarbeitet, in der sie einen pragmatischen Rahmen für den Einsatz des neuen Wettbewerbsinstruments sowie für die asymmetrische Ex-ante-Regulierung durch die Europäische Kommission vorstellen.

Europas Wirtschaft erlebt etwas Beispielloses: Der Einfluss der großen digitalen Plattformen ist riesig. Kein Marktteilnehmer kann sich ihm entziehen. Die Verhandlungsposition traditioneller Unternehmen und der Zivilgesellschaft ist um vieles schwächer, und ihre Abhängigkeit von den Großen wächst weiter. Viele, meist kleine und mittlere Unternehmen, sind gezwungen, sich der großen Plattformen zu bedienen, um die Verbraucher überhaupt noch zu erreichen.

"Nach Jahren der Diskussion ist es nun an der Zeit, Gesetze zu erlassen und zu handeln", finden Marsden und Podszun. Ihre Studie im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung befasst sich mit der Frage, wie das Gleichgewicht des digitalen Wettbewerbs in Europa wieder hergestellt werden kann. Sie wurde exklusiv für den European Data Summit während der deutschen Ratspräsidentschaft erstellt.

 

Die Publikation ist nur auf englisch verfügbar.


​​​​​​​Beim European Data Summit haben wir Prof. Dr. Philip Mardsen und Prof. Dr. Rupprecht Podzun ein Interview geführt, das Sie hier sehen können.

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