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Digitalisierung: Dynamisches Lernen und Lehren

Wie lassen sich digitale Medien in der Schule, der Universität sowie der beruflichen Aus- und Weiterbildung einsetzen? Mit dieser Frage haben sich Stipendiatinnen und Stipendiaten der KAS im Rahmen des Seminars „Dynamisches Lernen und Lehren im Zeitalter der Digitalisierung“ unter der Leitung von BK-Referentin Dr. Daniela Bister auseinandergesetzt.

Im Zuge der sogenannten 4. Industriellen Revolution, welche vor allem von der Biotechnologie sowie Informations-und Kommunikationstechnologie bestimmt ist und sich unmittelbar auf menschliches Verhalten auswirkt, verändert sich das Lehren und Lernen innerhalb unserer Gesellschaft. Unter dem Terminus Transhumanismus, über den Prof. Dr. Damberger referierte, werden diese Auswirkungen auf den Menschen thematisiert und das Ideal eines posthumanen Wesens entworfen.

Auch in der schulischen Bildung nimmt Digitalisierung einen zunehmenden Stellenwert ein. So ermöglicht das BMBF mit einer hohen Investitionssumme zukünftig den Ausbau digitaler Infrastruktur an zahlreichen deutschen Schuleinrichtungen. Damit einhergehend verändert sich auch das klassische Bild des Lehrers als Wissensvermittler. Arndt Kwiatkowski stellte seine Lernplattform „bettermarks. Erfolgreich Mathe lernen“ vor und eröffnete den Blick auf die digitale Wissensvermittlung. Ebenso vermittelten praktische Beispiele anhand von Gamifikation mit dem Spiel Mine Craft unter der Anleitung von Ulrich Tausend oder Start-Ups wie Kiron, Veedu oder TechSpaghetti, welche sich auf die Etablierung virtueller Lernumgebungen oder Lernapps konzentrieren, dass das Lernen mit Schülern neu interpretiert werden muss, um der Medienkompetenz gerecht werden zu können. Darüber hinaus eröffnete Iris Hafner von Business Angels Berlin-Brandenburg e.V. einen Einblick in die wirtschaftliche Dimension der Digitalisierung in Form einer Start-Up Gründungsberatung. Durch die Exkursion in das Games Science Center konnten die Stipendiaten Digitalisierung direkt und spielerisch erfahren.

Der Diskurs um Digitalisierung sollte sich nicht einseitig auf Intensivierung oder Reduzierung von digitalen Medien beschränken, sondern auf die hohe Priorität eingehen, dass sich Schüler nur mithilfe umfassender Medienkunde, -nutzung, -gestaltung und -kritik reflektiert mit Digitalisierung auseinandersetzen können. Darüber hinaus zeigte Prof. Dr. Alexander Woll auf, dass Bildung mit Bewegung einhergehen muss, da der Mensch ein sich bewegendes Wesen ist. Dynamisches Lernen ist daher ebenfalls bewusst im Lehr- und Lernprozess umzusetzen. Sowohl die neuen Errungenschaften menschlicher Innovation als auch das evolutionäre Bewegungsmoment des Menschen sollten in das Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung einfließen.

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Berlin Deutschland