Darin beginnen zwei junge Menschen zufällig ein Gespräch auf Facebook. Sie erzählen sich von ihren Familien und ihrem Leben in Deutschland nach der Flucht aus den Bürgerkriegsgebieten Sri Lankas und des Kosovo. Den Brüchen in ihren Biografien setzen sie jenseits von Zeit und Ort Versuche des Erinnerns entgegen. Doch auch die Kommunikation der Protagonisten ist gezeichnet von Fragmentierung, ihre Sprache selbst durchdrungen von der Erfahrung der Migration. An das Konzept einer Muttersprache kann Senthuran Varatharajah somit nicht glauben. Ist es die Sprache der Mutter? Die Sprache, die wir als erstes hören? Oder die Sprache, die wir am besten beherrschen?
Überhaupt, so Senthuran Varatharajah, sei die Literatur ein Ort der Undeutlichkeit. Und doch sind es gerade Bücher wie dieses, die vieles klarer erscheinen lassen als manch gesellschaftspolitische Debatte zum Thema Migration und Integration.
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